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Datum: 27.11.2005Stadt: Ingolstadt

Leute, an erster Stelle muss ich erstmal was loswerden, bevor ich mit dem Review beginne: Wo seid ihr Metalheads, Thrash-Fans und DESTRUCTION-Liebhaber gestern nur gewesen? Hallo? Da gibt eine der größten und einflussreichsten Thrash-Bands Deutschlands das einzige Konzert in Bayern und gerade mal 150 zahlende Nasen trauten sich in die Ingolstädter Tonspur?! Selbst bei einer Undergroundband tummeln sich mehr Menschen vor der Bühne (ganz zu schweigen von Nachwuchskonzerten). Aber, selbst Schuld, wer gestern nicht dabei war, denn es wurde ein toller und spaßiger Abend.

Denn Anfang machten pünktlich um 19.30 Uhr die Münchner Thrasher von ARMISTICE und legten auch ein amtliches Bay-Area-Brett hin. Instrumental eine absolute Top-Band, präsentierten die drei Jungs und das Mädel am Bass, eine solide Thrash-Granate nach der anderen. Dennoch konnte die Band bei der betont assligen Männlichkeit der Ingolstädter leider nur wenig reißen (Danke Leucki ;-)). Entweder waren die Knochen noch von der draußen herrschenden Kälte vereist oder der Metaller an sich war gestern zu cool auch nur ein bisschen mit dem Kopf zu wippen, geschweige denn zu klatschen. An der Band lag es sicher nicht.

Die zweite Band DEATHCHAIN zog schon zwei Leute mehr vor die Bretter. Die Finnen präsentierten sich in einem Soundkleid der Marke Death/Thrash, gepaart mit ein paar Black-Elementen, welches technisch einwandfrei gezockt wurde, bei mir aber schnell zu Ermüdungserscheinungen führte. Mochte mir die erste Viertelstunde noch gut gefallen, ging es danach leider stetig bergab. Schade, aber vielleicht hatten sie auch nicht die Spielfreude vor einer so spärlichen Kulisse zu spielen (zu diesem Zeitpunkt war nicht mal die Hälfte der besagten 150 anwesend).

Die deutsche Vierer-Combo PERZONAL WAR war für mich die Überraschung des Abends. Groovender und zeitgleich melodischer Thrash-Metal wurde zum Besten gegeben. Der Sänger erinnerte optisch und auch gesanglich einem gewissen James H. aus A. und setzte mit seinem cleanen Gesang gute Akzente. Der Sound war nur etwas zu breiig, so dass man bei den schnellen Passagen oft nur einen einzigen Lavastrom vernommen hatte. Obwohl bei PERZONAL WAR auch nur wenige vor der Bühne rumlungerten, gaben diese alles und ernteten doch ein kleines Appläuschen.

Und dann hieß es warten, denn die P.A. war dem Riff-Gewitter der Thrash-Bands wohl nicht gewachsen. Eine knappe Stunde lang werkelten die Tontechniker an einigen geschrotteten Kabeln und Buchsen herum, damit endlich DESTRUCTION mal anfangen könnte.

Ein sichtlich genervter und überaus angepisster Schmier betrat die Bühne und donnerte mit DESTRUCTION los. Betonung liegt dabei auf Donnern, denn der Sound war anfangs unter aller Sau. Gitarre war nicht vorhanden, Der Bass war viel zu leise. Dafür hörte man den Gesang und das Schlagzeug. Ich brauchte schon etwas länger um herauszufinden, dass der Opener "Soulcollector" darstellte. Schmier beschwerte sich lauthals über den Veranstalter, dass der es nicht gebacken bekommen hatte, für eine ordentliche Anlage zu sorgen und das im Backstage-Bereich auch teilweise der Strom ausgefallen sein muss. Und das bei der Kälte draußen. Bonjour Tristesse.

Im Laufe des Auftritts verbesserte sich aber Gott sei Dank der Sound und man musste nicht mehr erahnen, was da gespielt wurde. „Bestial Invasion“, „Thrash Till Death“ und „Toatal Desaster“ (um nur einige zu nennen) dröhnten mittlerweile knallig aus den Boxen und versetzten mich in Stimmung. Die Handvoll Headbanger in der Tonspur sah das ähnlich und ließen ihre (mehr oder minder gut besetzten) Matten kreisen (wobei mir hier ein etwas älteres Semester auffiel, der Destruction bei ihrem letzten Auftritt in Ingolstadt vor rund 20 Jahren gesehen hatte!).

Obwohl nur so wenige anwesend waren, spielten sich DESTRUCTION wirklich den Arsch ab. Denen ist es egal, ob sie vor zehn Leuten stehen oder vor zehntausend. Die zogen gestern alles vom Leder, was ein Headbanger eigentlich bräuchte. Arschtightes Drumming, geile Gitarrensoli, knatternde Stakkato-Riffs und eine Krächzstimme vom Feinsten. Nach knapp 1 ½ Stunden gab es noch eine Zugabe in Form von „Invincible Force“, da Mike vergessen hatte, wie „Fuck The USA“ noch zu spielen ging (ja ja, das grüne Kraut).
Alles in Allem war es ein wirklicher „Value For Money“-Abend, der nur durch die wenigen Banger und dem Stromausfall getrübt wurde. Wer nicht da war, hatte echt etwas verpasst. Wer CANDLEMASS in meinem Bericht vermisst, dem sei gesagt, dass die Schweden an diesem Tag Urlaub hatten und deswegen nicht gespielt haben.


Setlist:

Soulcollector
Nailed To The Cross
Mad Butcher
Unconscious Ruins
The Antichrist
Defiance Will Remain
Thrash Till Death
Life Without Sense
Metal Discharge
Eternal Ban
Curse The Gods
Total Desaster
Bestial Invasion
The Butcher Strikes Back
Invincible Force

Autor: Lorenz von König [DeoUlf] | 28.11.2005 | 13:59 Uhr
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