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Datum: 06.06.2008Stadt: Ludwigsburg

Die Thrasher DESTRUCTION scheinen anlässlich ihres 25. Geburtstages mächtig in Feierlaune geraten zu sein: Nachdem sie mit "Thrash Anthems" bereits die Neuauflagen einiger ihrer Klassiker unters Volk gebracht haben, folgt mit "D.E.V.O.L.U.T.I.O.N." nun das brandneue Studioalbum. An einem heißen Nachmittag lud die Band zum zünftigen Pre-Listening in der allseits bekannten Rockfabrik in Ludwigsburg, wo wir Gelegenheit hatten, uns die neue Platte ausgiebig anzuhören und uns selbst ein Bild vom nächsten Streich des Dreiergespanns zu machen. Nachdem sämtliche Anwesenden vom Meister persönlich mit Getränken und vom ebenfalls präsenten „Butcher“ mit Promo-Material versorgt wurden, geht’s dann auch ohne weitere Umschweife los:




„Devolution“
Die CD wird vom Titeltrack eröffnet, der – ganz DESTRUCTION-untypisch – mit einem ruhigen, melodiösen Akustikgitarren-Part beginnt. Ganz im Stile von METALLICAs „Battery“ also. Nach kurzer Zeit setzen dann jedoch knallharte Uptempo-Riffs ein und der Song entwickelt sich zu einem typischen DESTRUCTION-Brecher mit ausgedehntem Solo. Besonders cool: Die Mitgröl-tauglichen „Devolution“-Rufe im Mittelteil. Dieser Song ist als Opener perfekt gewählt.


„Elevator To Hell“
Der zweite Track glänzt durch einen abgehackten Einstieg, eine verdammt treibende Strophe und TESTAMENT-mäßige Breaks im Mittelteil. Insgesamt ist diese Nummer etwas langsamer als der Opener, überzeugt aber durch viele Rhythmuswechsel und Eingängigkeit.


„Vicious Circle – The 7 Deadly Sins“
Hier beginnt man mit einem düsteren, lediglich angezerrten Intro, das schwer und behäbig ausfällt. Darauf folgt dann im Mainriff das volle Uptempo-Brett mit typischem Gesang von Schmier. Im Refrain meint man gar, einen Einfluss von dessen zweiter Band HEADHUNTER herauszuhören. Besonders beeindruckend ist in diesem Track das gewaltige Drumming.



„Offenders Of The Throne“
Ein brachiales, rasend schnelles Intro-Riff mündet in einen tonnenschweren Mid-Tempo-Part, der in der Strophe leicht beschleunigt wird. Dieser Song groovt deutlich mehr als seine Vorgänger und animiert sofort zum Headbangen. Weitere Merkmale sind ein abgefahren klingendes, düsteres Solo sowie das abrupte Ende.


„Last Desperate Scream“
Ein Song für Gitarren-Fans: Ein „old school“ Riff zum Einstieg, über das gleich ein kompaktes Solo gespielt wird. Auch im weiteren Song dominiert die Leadgitarre, denn nach dem Refrain folgt gleich das nächste Solo. Besonders gut kommt in diesem Track das Wechselspiel von Solist und Gesang im Mittelteil an.


„Urge [The Greed Of Gain]“
Erneut ein TESTAMENT-lastiger Hochgeschwindigkeits-Auftakt inklusive Double-Bass-Sperrfeuer – hier werden die Nackenmuskeln wahrlich gefordert. Der Refrain fällt diesmal eher eingängig aus und die übrigen Riffs wirken allesamt sehr durchdacht und passen bestens zueinander. Abschließend gibt’s dann noch ein ausgedehntes Frickel-Solo mit Tapping-Part, das nicht zuletzt an Kirk Hammett denken lässt.


„The Violation Of Morality“
Hier fängt man zwar langsamer, aber nicht minder brachial an, nur um anschließend ein galoppierendes Thrash-Riff erster Güte aufzufahren. Cool: Nach dem ersten Refrain wird das Intro-Riff wiederholt und leitet so gewissermaßen die „2. Runde“ ein. Der Song glänzt durch viele Riff- und Tempowechsel sowie ein EXODUS-mäßiges Solo.


„Inner Indulgence“
Ein düsteres Lied mit bombastischem Einstieg und einem darauf folgenden „No Remorse“-Riff. Über weite Strecken ist dieser Song eher im mittleren Temposektor zuhause, die vielen Breaks und das intelligente Drumming halten den Hörer dennoch bei Laune. Sehr stimmig sind auch Schmiers „Suffer“-Schreie am Ende.



„Odyssey Of Frustration“
Erneut ein beinharter Einstieg mit einem stellenweise durchaus melodiösen Solo. Der ansteckende Rhythmus sowie der an CHILDREN OF BODOM erinnernde Pre-Chorus und der Mitgröl-Refrain machen diesen Song zu einer echten Thrash-Abrissbirne.


„No One Shall Survive“
Ein echtes DESTRUCTION-Original, das sich mit seiner hervorragenden Mischung aus Eingängigkeit und Härte durch den Uptempo-Bereich bewegt. Mit seiner Heaviness und dem messerscharfen Solo ist dieser Track der ideale Rausschmeißer und schließt die Platte bestens ab.


„Die Größe ist nicht immer die Größe“ sagte Chef-Zerstörer Schmier, als er in der Sendung „Nachtcafé“ über das Thema „Mannsbilder“ diskutierte. Obwohl es dort sicherlich um etwas anderes ging, kann man diesen Satz auch hervorragend auf das neue DESTRUCTION-Album übertragen: Fern von unnötigem Bombast feuert das Trio eine Thrash-Granate nach der anderen ab – noch dazu in atemberaubendem Tempo. Zudem regiert auf dem neuen Album mehr denn je die Leadgitarre, was sicherlich an den diversen Gastgitarristen liegt, die die Band zu den Aufnahmen einlud und unter denen sich Größen wie Gary Holt und Jeff Waters befanden. Wenn die neue Platte auch unter Wohnzimmer-Bedingungen halten kann, was sie in der Rockfabrik versprach, steht uns hier eines der Alben des Jahres ins Haus.

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 17.07.2008 | 12:55 Uhr
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