.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Die Apokalyptischen Reiter, etc.
CD Review: Mustasch - Testosterone

Mustasch
Testosterone


Glam Rock, Hard Rock, Rock
4 von 7 Punkten
"Männermusik für Frauenversteher"
CD Review: Die Apokalyptischen Reiter - Wie der Weltuntergang ein Teil meines Lebens wurde [Buch]

Die Apokalyptischen Reiter
Wie der Weltuntergang ein Teil meines Lebens wurde [Buch]


Crossover, Death/Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Plattenbau und Weltuntergang"
CD Review: Die Apokalyptischen Reiter - Tief

Die Apokalyptischen Reiter
Tief


Neue Deutsche Härte, Pop, Rock
4.5 von 7 Punkten
"Endlich Frei!"
CD Review: Die Apokalyptischen Reiter - Tiefer

Die Apokalyptischen Reiter
Tiefer


Akustik
5.5 von 7 Punkten
"Tiefer als Tief"
CD Review: Mustasch - Thank You For The Demon

Mustasch
Thank You For The Demon


Hard Rock, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten
"Ich hasse tanzen"
Mehr aus den Genres
CD Review: Coan Teen - Daily Soap Engineers

Coan Teen
Daily Soap Engineers


Alternative, Crossover, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Die Band COAN TEEN aus Hannover scheint musikalisch irgendwo in den 90ern stehengeblieben ... [mehr]"
CD Review: Resurrection Kings - Resurrection Kings

Resurrection Kings
Resurrection Kings


Hard Rock, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Königliches Riff-Vergnügen"
CD Review: Supersuckers - Paid [EP]

Supersuckers
Paid [EP]


Hard Rock, Punkrock, Rock'n'Roll, Southern Rock
5 von 7 Punkten
"Lemmy hat es schon immer gewusst!"
CD Review: Tragodia - Mythmaker

Tragodia
Mythmaker


Melodic Metal, Power Metal, Prog-Metal
4 von 7 Punkten
"Tragisch"
CD Review: Ozzy Osbourne - Scream

Ozzy Osbourne
Scream


Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Ich will keine scheiß Blasen!"
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
CD Review: Cripper - Follow Me: Kill!

Cripper
Follow Me: Kill!


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Mir nach, ich folge euch!"
Band(s):
Die Apokalyptischen Reiter Homepage Die Apokalyptischen Reiter Facebook Metalnews nach 'Die Apokalyptischen Reiter' durchsuchenDie Apokalyptischen Reiter
 Mustasch Homepage Metalnews nach 'Mustasch' durchsuchen Mustasch
Metalnews nach 'Honigdieb' durchsuchen Honigdieb
Share: 
Datum: 23.10.2008Stadt: Schweinfurt



Bayreuth hat bekanntlich jährlich seine Wagner-Festspielwochen und da wollte nun auch Schweinfurt nicht länger hintanstehen und wenigstens dieses Jahr mal die Reiterfestspiele der APOKALYPTISCHEN REITER gastieren lassen. Warum allerdings neben HONIGDIEB [die ich leider verpasst habe] ausgerechnet der Stoner-Hardrock der schwedischen MUSTASCH das Publikum für DIE APOKALYPTISCHEN REITER auf Betriebstemperatur bringen sollte, bleibt wohl auf ewig das Mysterium des Bookers; man könnte es allerdings auch als allemal interessantes Tourpackage ansehen, das sich halt mal einen Kehricht um Schubladen und Konventionen schert.




.:MUSTASCH:.
Wie dem auch sei. MUSTASCH kommen jedenfalls gut gelaunt auf die Bühne und rocken mit mächtigen Riffwalzen à la „Down In Black“, „I Hunt Alone“ oder „Black City“ souverän los. Dabei wirken die vier Schweden trotz der zunächst eher verhaltenen Publikumsreaktionen komplett relaxt und ausgeglichen, ganz so, als hätten sie gar nichts anderes erwartet, obschon sie doch bei ihrem Status in ihrem Heimatland sicherlich mehr Zuspruch [und v.a. größere Venues] gewohnt sein dürften.
Das wandelnde Rocker-Klischee [Wolverine-mäßige Sideburns, Flammentattoos], Klampfer und Frontmann in Personalunion, Ralf Gyllenhammer, interagiert und scherzt dafür den ganzen Auftritt über mit dem Auditorium, verbreitet mit launigen Ansagen gute Stimmung und erheischt auf diese Weise gar von einer [anfangs eher schüchternen] jungen Dame in der ersten Reihe einen Kuss.
„Monday Warrior“ widmet er dagegen allen anwesenden Werktätigen [Schönen Dank auch!] und entlockt seiner Gibson-"Explorer" fortwährend und wie nebenbei die fettesten Riffs, um diesen unverwechselbar schweren DANZIG-meets-THE CULT-Stoner-Sound zu generieren, den sonst keiner so herrlich dreckig und verrockt hinbekommt. Noch ein letztes Prost in die Menge und dann Exit: MUSTASCH.




.:DIE APOKALYPTISCHEN REITER:.
Über eine Live-Show der REITER noch viele Worte zu verlieren, heißt eigentlich überwiegend nachtaktive Raubvögel in die griechische Hauptstadt zu tragen, denn Fuchs und Co. schaffen es mit ihrem schillernden Dschingis-Khan-Metal immer noch und immer wieder zu begeistern. Auch im mittlerweile rappelvollen Stattbahnhof gelingt es den Weimarern quasi ab dem ersten Ton, einen kompletten Saal hingebungsvoll zuckender, tanzender und bangender Leiber zu produzieren, denn ihre bestens gelaunte Stil-Melange weiß bei den anwesenden Reitermaniacs sofort zu zünden.
Fassen wir uns also kurz: gute Stimmung allerorten, auf und v.a. vor der Bühne, auf der die REITER ihre Festspiele gelungen inszenieren. Die Songauswahl umfasst überwiegend Neues vom aktuellen Langspieler „Licht“ [„Es Wird Schlimmer“, „Wir Sind Das Licht“, „Adrenalin“] und von „Riders On The Storm“, aber natürlich auch ebenso bekannte wie bewährte Weisen der Vorwerke und wird entsprechend wohlwollend honoriert, will sagen: lauthals mitgegrölt und abgefeiert. Beim Song “Auf Die Liebe“ darf sich auf Fuchs' höfliche Einladung dann zunächst ein jugendliches Pärchen auf der Bühne tummeln bzw. zum Narren machen, bevor es dann vom unsäglichen Dr. Pest [der diesmal auf einer Sado-Maso-Schaukel sein Peitschchen schwingen darf] ein bisschen angekettet und gezüchtigt wird.

Stagediver und sonstige Schlachtenbummler sind auch sonst auf der REITERschen Bühne herzlich willkommen und so herrscht dort dementsprechendes Gewimmel, was aber Fuchs' gewohnt energetischer Performance keinerlei Abbruch tut. Auch Neuzugang Lady Cat-Man als Rauschgoldengel an der Gitarre schlägt sich mehr als wacker, könnte aber im Vergleich zu ihren Mit[st]reitern noch etwas an Bühnenaktion und Bewegung zulegen, denn das war, alles in allem, doch noch etwas zu statisch, wenn auch blitzsauber gespielt.
Zu „Der Elende“ und „Nach Der Ebbe“ gibt's stimmungsvolle Fackeln und schließlich auch noch ein recht spaßiges Schlauchbootrennen zum gepflegt-gepolsterten Crowdsurfen, bevor man sich mal kurz hinter die Bühne verabschiedet.

Nach der souverän absolvierten Pflicht lässt sich das REITER-Quintett erfreulich kurz bitten, bevor es das durchgeschwitzte Publikum schließlich mit einem amtlichem Zugabenblock, der „Iron Fist“, „Die Sonne Scheint“ und das unvermeidliche „Metal Will Never Die“ umfasst, in die unterfränkische Nacht entlässt.

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 07.12.2008 | 22:26 Uhr
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin