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Datum: 22.12.2003Stadt: Darmstadt

DIE HAPPY haben sich mittlerweile vom Geheimtipp zum wahren Headliner gemausert.
Dies macht sich auch an diesem Abend bemerkbar, denn die Centralstation war, obwohl sie wahrlich nicht zu den kleinen Clubs der Republik gehört, bis auf den letzten Platz ausverkauft.
Im Publikum fand sich wie immer deine sehr gemischte Konzertcrowd die nahezu alle Altersgruppen und musikalische Gruppierungen unter einem Dach vereinte.
Die Rolle des Openers hatten diesmal SERAFIN aus England.
Die Jungs spielten eine Mischung aus Blur, Slut und Nirvana.
Die Publikumsreaktionen waren zwar weitestgehend zurückhaltend, aber der ein oder andere Pogowillige Körper zuckte trotzdem, so dass auch die Band sichtlich Spaß an ihrem Auftritt hatte.
Mich persönlich ließ ihr Auftritt allerdings ziemlich kalt weil die Musik schlichtweg an mir vorbei plätscherte. Die Songs haben für meinen Geschmack einfach noch nichts Markantes. Sie sind zu kantig um nach dem ersten hören im Ohr zu bleiben, aber nicht herausragend genug um sich in der Hörmuschel fest zu setzen.
Dennoch könnte ich mir vorstellen dass man in einigen Jahren von dieser Truppe mal einen echten Hit zu hören bekommt.
Nach guten 40 Minuten hatte der Spuk ein Ende und die Umbauarbeiten konnten beginnen.
Diese zogen sich für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge, was wohl an dem anwesenden Kamerateam gelegen haben wird, welches diesen Abend für eine kommende DVD Veröffentlichung mitschneiden sollte.
Diese zogen sich für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge, was wohl an dem anwesenden Kamerateam gelegen haben wird, welches diesen Abend für eine kommende DVD Veröffentlichung mitschneiden sollte.
Der Nachteil dieser Aktion wurde auch gleich zu Beginn des Intros deutlich:
Während des Intros fiel auf, daß ein Großteil der Hallenbeleuchtung eingeschaltet blieb was eine rustikale Konzertatmosphäre natürlich zunichte machte da sich dieser Zustand während des kompletten Gigs auch nicht änderte.
Die Musiker selbst gaben sich dafür natürlich umso mehr Mühe eine ordentliche Show zu bieten.
Marta war wie immer gut drauf und ließ keine Gelegenheit aus mit dem Publikum ausführlich zu kommunizieren. Die beliebten "Männlein gegen Weiblein" Gesangswettbewerbe kamen dabei ebenso zum Vorschein wie die beliebte Bloßstellung einiger vorlauter Zuschauer.
Die Setlist hat sich im Vergleich zu meinem letzten Konzertbesuch im Oktober natürlich nicht verändert und so bekam das Publikum ein feine Mixtur der großen und kleinen DIE HAPPY Hits von heavy (Supersonic Speed) über rockig (Goddbye) bis hin zu sanften Tönen (Slow Day).
Auch die kleine Unplugged Einlage wurde wieder bestens vom Publikum aufgenommen, so daß die Ankündigung über eine komplette Unplugged-Tour natürlich mit viel Beifall kommentiert wurde.
Nach etwas 90 äußerst kurzweiligen Minuten hzatte auch dieses Konzert ein Ende. Rückblickend muß man bemerken daß der Sound wirklich in Ordnung war, die Musiker absolut motiviert und bemüht waren und es mal wieder Spaß gemacht hat.
Dennoch kam dieser Auftritt stimmungsmäßig nicht ganz an den Gig in der frankfurter Batschkapp heran.
Das lag zum einen an der viel zu hellen Hallenbeleuchtung und zum anderen an dem absolut nervigem Kamerakran. Aber auch diese Negativaspekte werden sicherlich vergessen sein wenn uns eine DVD von diesem gelungenen Abend vorliegt.

Danu

Autor: Daniel Arncken [Danu] | 03.02.2004 | 17:42 Uhr
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