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Datum: 02.12.2004Stadt: Bamberg

Und wieder ging es nach Bamberg in den wunderprächtigen LiveClub! Mitten in der Altstadt krochen eigenartige Gestalten in Richtung des Opfersaals für gepflegte Musikkultur, denn keine andere Band als DISSECTION hatte zum Tanz gerufen.
Straftat hin, Straftat her – die Mucke, die Jon Nödtveidt vor seiner übelsten Tat anno 97 schrieb, ist vom Feinsten und was er vor kurzem verbrochen hatte, wollte ich einfach mal aus dem Spiel lassen. Wie es am Ende für meine Ohren und meinen Gemütszustand ausging, erfahrt in den nun folgenden und hoffentlich objektiv-ausreichenden Zeilen.


Rein gings in den proppevollen LiveClub und siehe da – rechts war wie gewohnt der Merch-Stand und links grinste ein glatzköpfiger Mann mich auch sogleich an. “Hmm? Na der ist aber gut aufgelegt – der Jon! Hat er mich erkannt? Weiß er von meinem bösen Urteil über „Maha Quatschi“? Grinst er so, weil die Bude voll ist und die Fans Shirts für 20€ oder Girlies für 25€ kaufen?“ - diese Gedanken gleich zu Beginn des Abends und selbiger war noch jung. Aber lassen wir das mal und schmeißen wir uns in die schwarze Menge.

:IVENBERG:

Ich legte ein paar Kataloge aus, verteilte die brandneuen Metalnewsflyer und sah leider nur noch den letzten gespielten Song von der Coburger Black Metal Band IVENBERG, über die ich sehr viel Negatives gehört hatte. Verstehen konnte ich das allerdings nicht, denn der Song hatte genügend Potential und machte mich sehr interessiert, sodass ich mir die Band ein anderes Mal sicher noch geben werde. Ihr Sänger und Bassist torkelte zu späterer Stunde an der Bar rum und verwechselte mich nebenbei mit jemandem von der Organisation; bei dem Seegang auch kein Wunder. Aber richtig so, denn ein Auftritt mit DISSECTION vor ausverkauftem Haus MUSS gefeiert werden!

:WATAIN:

Von dem offiziellen Toursupport WATAIN hatte ich im Gegensatz zur ersten Band nur Positives gehört und so war ich gespannt, ob ich nicht schon wieder mit Halbwahrheiten informiert wurde.
Zwar hatte man anfänglich ein paar Soundprobleme, die im Laufe des Gigs nicht wirklich behoben wurden, aber die Klasse der Songs war deutlich herauszuhören. Nur das Publikum schien etwas zurückhaltend.
WATAIN hatten es an diesem Abend wirklich schwer, obwohl man mit so einem „Black Metal mit Eiern“ – sprich Groove – live die Bude zum Wackeln bringen sollte. Ihre Ausdrucksstärke erinnerte mich an vergangene Tage, als IMMORTAL noch mit BLASPHEMY und ROTTING CHRIST gemeinsam auf Tour waren. Was waren die Unsterblichen doch damals noch gut...
In Bamberg wartete aber jeder anscheinend nur auf DISSECTION und die sollten nach der guten dreiviertel Stunde plus einer angeschriebenen, halben Stunde Umbauzeit die bereits vorher abgesteckte und nicht für die beiden Vorbands zu betretende Bühne komplett entern.




:DISSECTION:

Die Bühne war also frei. Nun musste nur noch der Linecheck vollbracht werden. Zwar hatte ich die Befürchtungen, dass dies wieder ewig dauern würde, aber weit gefehlt! Noch bevor die angekündigte Zeit vorbei war, erklang das Intro. Es zogen 3 Gestalten auf. Es wurde Licht. Und Sound!
Öh...na gut, der Sound versteckte sich zwar noch etwas, aber die Band war bereits anwesend. Wie so oft bei Konzerten pendelte sich dieser aber innerhalb des ersten bis zweiten Songs ein. Schön ausgeglichen klang das alles, zwar nicht laut und aggressiv wie ich mir immer ein DISSECTION-Konzert vorgestellt hatte (Ich hatte früher nie das Vergnügen ihre Klassiker auch live zu erleben, da die Band mir zu dieser Zeit zu rumpelig war. Jaja, man lernt halt immer dazu, ne?), dafür aber schön weich, differenziert und – zu leise! Was war das?!?! Hatte da jemand einen Walkman zu laut aufgedreht? Bin ich bereits von den vielen absolvierten Konzertgängen so gehörgeschädigt, dass mir das zu leise war? Nach einigen Fragen an Nebenstehende wurden meine Befürchtungen allerdings bestätigt. Auch ein Blick auf das Mischpult, dessen Regler bereits am Limit einjustiert waren, verhalf da zu keiner Besserung. “Hmm, anscheinend die PA etwas zu schwach.“ Oder es lag an der großen Menschenmasse, die sich vor die Bühne drängte und wie wild bangte und ihrem Idol(?) huldigte.
Dies tat sie bei fast jedem Song, egal ob jetzt „Black Horizons“, „Frozen“, das neuerdings entschärfte „Unhallowed“ oder sein CD-Nachbar, der wohl umstrittenste Song 2004, „Maha Kali“ gezockt wurde. Es wurde gefeiert, was die Balken hergaben. Allerdings war das nur im vorderen Drittel so, denn je weiter man in Richtung Theke kam, desto gerunzelter wurden die Augenbrauen der dort stehenden Personen. Geteilte Meinungen also auch bei einem Gig der „wiedergeborenen“ DISSECTION.
Jon selbst wirkte, als hätte er einige Zeit vor dem Spiegel mit Gitarre verbracht, nur um solche optisch-rockigen Einsprengsel zu perfektionieren. Seine Mitstreiter hingegen standen wie verwurzelt an ihren Plätzen und hatten keinerlei Ambitionen sich auch nur mal einen Schritt vom Platz zu bewegen. Zwar immer schön böse nach unten grinsend und spielerisch tadellos, aber scheinbar ohne jegliche Freude an der Arbeit. Diese war Jon schon eher anzusehen, aber mir war der Auftritt einfach etwas zu lasch.
Das den anwesenden Frauen gewidmete TORMENTOR-Cover „Elizabeth Bathori“ kam ebenfalls noch nicht mit der nötigen Härte an die Frau bzw. den Mann ran.

Erst zum Ende hin, als ich nochmals vor der Bühne für ein paar gute Shots war, verspürte ich eine Energie, die von Jon allein ausging und mich beflügelte immer und immer wieder auf den Auslöser zu knipsen. Warum nicht gleich so?! Manch einer hatte bereits den Saal verlassen und verpasste so die Zugabe, in der „Mr. Dissection“ noch mal alles gab und in mir einen Funken Hoffnung aufkeimen ließ, dass es bei der Tour zum nächsten Album, das hoffentlich viel besser wird als das die seltsame Single ankündigen soll(?), wesentlich metallischer und kraftvoller zugehen wird als bei dieser Show mit Bierzeltstimmung.

trabi

Autor: Danny Jakesch [Trabi] | 24.12.2004 | 18:03 Uhr
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