.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Doro, etc.
DVD: Review: Doro - Strong And Proud - 30 Years Of Rock And Metal

Doro
Strong And Proud - 30 Years Of Rock And Metal


5 von 7 Punkten
DVD "Drei Jahrzehnte Metalqueen"
CD Review: Doro - Love's Gone To Hell 	[MCD]

Doro
Love's Gone To Hell [MCD]


Heavy Metal
Keine Wertung
"Ein Häppchen für die Königin"
CD Review: Doro - Powerful Passionate Favourites

Doro
Powerful Passionate Favourites


Heavy Metal
Keine Wertung
"Cover-Versionen und mehr"
CD Review: nulldB - Endzeit

nulldB
Endzeit


Rock
5.5 von 7 Punkten
"Das Ende ist der Anfang"
CD Review: Doro - Raise Your Fist

Doro
Raise Your Fist


Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Die Hände zum Himmel"
Mehr aus den Genres
CD Review: J.B.O. - I Don’t Like Metal – I Love It!

J.B.O.
I Don’t Like Metal – I Love It!


Heavy Metal
2 von 7 Punkten
"Stell‘ Dir vor, Du erzählst einen Witz und keiner lacht!"
CD Review: Killing Joke - MMXII

Killing Joke
MMXII


Industrial, Rock
6 von 7 Punkten
"2012"
CD Review: Iced Earth - Incorruptible

Iced Earth
Incorruptible


Power Metal, US-Metal
5 von 7 Punkten
"Gewohnt und doch ganz anders"
CD Review: Savatage - Poets And Madmen [Re-Release]

Savatage
Poets And Madmen [Re-Release]


Power Metal, Rock
Keine Wertung
"Das Abschlusswerk"
CD Review: Gamma Ray - Heading For The East

Gamma Ray
Heading For The East


Heavy Metal, Power Metal
Keine Wertung
"Jung, hungrig, geil."
CD Review: Amenra - Mass VI

Amenra
Mass VI


Doomcore, Post Hardcore, Sludge
6.5 von 7 Punkten
"Sternstunde!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
Band(s):
Doro Homepage Doro Facebook Metalnews nach 'Doro' durchsuchenDoro
 nulldB Facebook Metalnews nach 'nulldB' durchsuchen nulldB
Share: 
Datum: 13.10.2013Stadt: Frankfurt/Main

Die mehr als legendäre Batschkapp in Frankfurt am Main schließt demnächst endgültig ihre Pforten. Obwohl, so ganz stimmt es nicht. Die Batschkapp wird es weiterhin geben, nur in anderen, größeren Räumlichkeiten in einem anderen Stadtteil. Aus nostalgischen Gründen sicher schade, denn viele Headbanger aus dem Rhein/Main Gebiet, ob jung oder alt, haben hier in der Maybachstraße so manch geiles Konzert miterleben dürfen.




So schließt sich dann auch am Sonntag, den 13.10.2013 wieder ein Kreis. Eine der letzten Auftritte in dieser altehrwürdigen Location. DORO PESCH mit ihrer Band ist zu Gast und sie findet während des Auftritts auch immer mal wieder lobende Worte über die Halle, die Veranstalter und die Security. Kein Wunder, denn auch sie ist immer wieder gern gesehener Gast hier und das bereits seit den Anfangstagen von WARLOCK.

Und so strömt an diesem Abend nicht nur [zumindest zeitweise] der Regen , sondern auch das bangende Volk zum Konzert. Bereits eine mindestens fünfzig Meter lange Doppelreihe vor dem Einlass zeigt, dass die Vokabel „ausverkauft“ in Bezug auf dieses Event nicht aus den Fingern gesogen scheint. Also proppevoll die Batschkapp, wer dies bereits miterleben durfte, weiß was es bedeutet. Es gibt zwar kein schlimmes Gedrängel, dafür ist das Publikum doch zu gesittet. Überhaupt fällt mir das Outfit des größtenteils weit über vierzig Jahren zählende Publikum auf. Nicht wenige der hier anwesenden Fans sind vermutlich wie der Schreiber dieser Zeilen damals zu WARLOCK-Glanzzeiten mit Kutte und Leder herumgelaufen. Doch nun, wo der Fränky immer noch optisch den Metaller gibt [was sich auch bis zum bitteren Ende nicht mehr ändert-versprochen], sehe ich doch viele Damen im Büro-Outfit und Herren mit Norwegerpullis und Jacken mit dem berühmten Pfotenabdruck drauf.
Sei es drum, sie alle sind überhaupt hergekommen und nur das zählt. Fantreue geht eben weit über die metallische Kleiderordnung hinaus.


Doch bevor nun die Metalqueen die Bühne betritt, ist erst einmal die Vorband dran. Und die heißt nulldB, kommt aus Würzburg und hat saucoolen Heavy Metal mit deutschen Texten im Gepäck. Nicht zuletzt aufgrund der stimmlichen Ähnlichkeit zwischen Sänger Frank Kühnlein und OOMPH!-Frontsau Dero könnte man die Franken durchaus als metallische Variante von OOMPH! bezeichnen. Mit einem durchaus guten Album „Endzeit“ im Gepäck rocken die Jungs die Bühne und legen den Focus natürlich auf aktuelle Sachen wie eben „Endzeit“ oder „Roter Regen“. Auf die Frage des Sängers, wer denn schon eine Album der Band besitze, outen sich nur wenige und auch nur zögerlich. Schwerer Stand also, gerade bei einem Publikum, welches neuen Klängen möglicherweise etwas skeptisch gegenüber stehen könnte. Doch nulldB machen ihre Sache gut und je näher sich das Ende des Gigs nähert, umso mehr schwingt der Beifall vom bloßem Höflichkeitsapplaus zwar nicht in totale Begeisterung, aber doch in Richtung wohlwollende Anerkenntnis um. Glücklicherweise für die Jungs ist der Laden schon vor ihrem Auftritt gefüllt und es denkt hier keiner dran, den vorn erkämpften Platz zu verlassen. Guter, solider Auftritt, die Jungs haben ihre Chance genutzt, den einen oder anderen anwesenden von ihrer Kunst zu überzeugen.




Dann ist es soweit und gegen 21.20 betritt DORO PESCH die Bühne der Batschkapp, bereits zu Beginn mit frenetischen „DORO“-Rufen gefeiert. Da haben sie und ihre musikalischen Begleiter natürlich leichtes Spiel und rocken ein ordentliches Brett vom Leder. Neues Material vom letzten Album „Raise Your Fist“ fehlt ebenso wenig wie softe Klänge a la „Für Immer“ [na klar] und „Above The Ashes“. Nicht zu vergessen der ganze alte WARLOCK-Kram, der seine Wirkung nicht verfehlt. Wie zeitlos ein Album wie „Triumph And Agony“ eben sein kann, wird an diesem Abend wieder einmal deutlich. Die eine oder andere Überraschung hat die Düsseldorferin parat, so zum Beispiel holt sie den kleinen Spross einer französischen Freundin auf die Bühne, der nach einem DORO-Song [Herzblut] benannt wurde. Ganz grosse Sympathien greift DORO dann auf jedem Fall ab, als sie merkt, dass die Luft in der Halle merklich schlechter wird und nicht nur sie selbst, sondern sämtliche Gäste ins Schwitzen kommen und die liebe Mühe mit der Kondition bekommen. Sie bittet die Security, doch für einige Momente die Seitentür zu öffnen, um für einen Luftaustausch zu sorgen, was natürlich von sämtlichen Anwesenden mit Beifall quittiert wird. Mit den Worten „Damit die Security kein Stress wegen der Lautstärke bekommt, spielen wir solange ein ruhigen Song“ ändert die Blonde mal eben die Setlist und sorgt bei ihren Mitmusikanten für Verblüffung. Aber alles ist gut, die Band spielt ja nicht erst seit ein paar Tagen zusammen, wie das Publikum dann auch bei der Vorstellung der Bandmitglieder erfährt. Den Abschluss bildet -wie könnte es anders sein- „All We Are“. Danach kein Firlefanz, die Truppe bleibt gleich auf der Bühne und zockt locker weiter, Musikwünsche werden erfüllt. Und so kommen alle in den Genuss von „Love Me In Black“. Gefolgt von einer JUDAS PRIEST- Coverversion „Breaking The Law“. Und weil alle es wollen, inklusive DORO selbst, bilden dann die mit „DIO“-Gesängen geforderte Nummer „Hero“ und danach „True As Steel“ als Rausschmeisser die würdigen Schlusspunkte eines zweistündigen Auftrittes.




Sie hat es allen mal wieder gezeigt. Dreißig Jahre auf den Bühnen und kein bisschen müde. DORO bleibt eben DORO. Man merkt ihr in jeder Sekunde an, dass sie nicht im Traum daran denkt, aufzuhören. Warum auch, wenn der Zuspruch nach wie vor immens ist und man für sein Geld eben auch ein über alle Maßen überzeugendes Konzert geliefert bekommt. Kommt ja auch nicht alle Tage vor.

Tracklist DORO:

01.Out Of Control
02.I Rule The Ruins
03.Revenge
04.Burning The Witches
05.Fight For Rock
06.Night Of The Warlock
07.Above The Ashes
08.Spellbound
09.Running From The Devil
10.Raise Your Fist In The Air
11.Für Immer
12.Beyond The Trees
13.Earthshaker Rock
14.Drum Solo
15.We Are The Metalheads [ Wacken.Hymne ]
16.Herzblut
17.Metal Tango
18.Metal Racer
19.All We Are
20.Love Me In Black
21.Breaking The Law
22.Hero
23.True As Steel

Fränky

Autor: Frank Wilkens [Fränky] | 19.10.2013 | 12:00 Uhr
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin