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Datum: 30.10.2012Stadt: München





Die britischen Power Metaller DRAGONFORCE sind eine Band, die polarisiert. Die einen lieben sie für ihre eingängigen Metal-Hymnen, die unverhohlen mit kitschigstem Schlagerpathos kokettieren und die anderen hassen sie aus eben diesem Grund. Von ersterer Sorte Metalfan scheint es jedoch eine ganze Menge zu geben, denn als die Truppe am heutigen Abend im mittleren Areal des Münchner „Backstage“ Station macht, sind bereits lange im Voraus alle Karten restlos vergriffen. Entsprechend viel ist auch schon lange vor offizieller Einlasszeit auf dem Gelände los, weshalb die Pforten der Halle auch schon etwas früher als zum eigentlich anberaumten Zeitpunkt geöffnet werden. Dabei ist der rege Andrang keine wirkliche Überraschung, denn schließlich war „The Power Within“ das aktuelle Album der Briten gleichzeitig auch ihr in Deutschland bisher Erfolgreichstes und obendrein hat die Truppe ja auch die ebenfalls wohl gelittenen einheimischen Newcomer KISSIN’ DYNAMITE sowie die amerikanischen Okkult-Metaller HUNTRESS im Schlepptau.






.: KISSIN’ DYNAMITE :.
Den Anfang machen die Jungspunde von KISSIN’ DYNAMITE und trotz der beengten Verhältnisse auf der Bühne des „Backstage Club“ beweist der Fünfer heute Abend einmal mehr, warum die Truppe zu den besten Live-Bands Deutschlands gehört: Von der ersten Minute an gibt die Truppe Vollgas und spielt eine absolut erwachsene Show, von der sich so manch alt eingesessene Genre-Größe durchaus eine Scheibe abschneiden kann – nicht nur macht Frontmann Hannes Braun allen voran ordentlich Stimmung, auch ansonsten sitzt jeder Schritt und jede Bewegung genau da, wo sie hingehört. So wirkt die Show der Truppe aus Baden-Württemberg zwar absolut durch choreographiert, allerdings kann man sich dem Charme des Dargebotenen auch kaum entziehen. Das sieht das Publikum im ausverkauften Laden offenbar genauso, weshalb das Gedränge von der ersten bis zur letzten Reihe von Anfang an groß ist und die Jungens dank ihres hymnischen und unverschämt eingängigen Sleaze Metals – sowohl der Titeltrack ihrer neuen Platte „Money, Sex & Power“ als auch das unverzichtbare „Addicted To Metal“ dürfen natürlich in keinem Set der Truppe fehlen – ordentlich abgefeiert werden. Zwar sind die Herren gerade mal eine halbe Stunde auf der Bühne, allerdings kocht die Stimmung am Ende ihres Sets bereits gewaltig, weshalb KISSIN’ DYNAMITE ihren Job als Anheizer heute ganz hervorragend gemacht haben.






.: HUNTRESS :.
Den zweiten Slot den heutigen Abends konnten die Damen und Herren von HUNTRESS ergattern und kaum hat die Truppe losgelegt macht sich im Publikum auch schon Ernüchterung breit, denn die Band kann ihren jugendlichen Vorreitern in keinster Weise das Wasser reichen: Die Herren der Schöpfung dürften dem Ganzen noch etwas mehr abgewinnen können, denn Frontfrau Jill Janus ist recht hübsch anzusehen, das alleine macht allerdings noch keinen guten Auftritt aus. Dabei versuchen die Amis mit okkult anmutender Grusel-Lichtshow noch für zusätzliche Stimmung zu sorgen, allerdings kann auch das nicht über die offensichtlichen Schwächen der Truppe hinwegtäuschen – die bestehen in erster Linie im katastrophalen Sound, denn so verwaschen die ohnehin schon unspektakulären Riffs der Truppe bis zur Unkenntlichkeit und der Gesang von Fräulein Janus – auf CD vielleicht noch annähernd brauchbar – verkommt zu unmotiviertem und vor allem unverständlichem Gekeife. Was bleibt ist also ein ziemlich peinlicher Auftritt, bei dem sich eine adrette Dame zu stellenweise entfernt an selige NWoBHM-Zeiten erinnerndem Geschrammel räkelt und dabei peinliche Grimassen schneidet. Das Ganze dauert etwa 45 Minuten und kann die ausgelassene Stimmung des Publikums dankenswerterweise kaum trüben, weshalb sowohl Band als auch Publikum dieses etwas magere Gastspiel unbeschadet überstehen. Anschließend wird es zum Glück Zeit für DRAGONFORCE.






.: DRAGONFORCE :.
Die Briten gastieren am heutigen Abend erstmals mit ihrem neuen Sänger Marc Hudson in München, da der Mann aber schon ein gutes Jahr Zeit hatte, um sich in seine neue Rolle hinein zu finden, macht die Band heute eine gute Figur wie eh und je. Mr. Hudson kommt dabei allen voran in höchstem Maße sympathisch rüber und scheint an seinem neuen Job sichtlich Spaß zu haben, wobei er neueres Material wie „Holding On“ und „Die By The Sword“ ebenso gut interpretiert wie inzwischen zu Klassikern avancierte Songs wie „Operation Ground And Pound“ und „Valley Of The Damned“. Dabei können sich DRAGONFORCE glücklicherweise über ähnlich guten Sound freuen wie die erste Bands des Abends, was bei den filigranen Arrangements der Truppe durchaus von Vorteil ist. Wer die Engländer in der Vergangenheit schon einmal live gesehen hat, der weiß, dass DRAGONFORCE bei ihren Auftritten oft allerhand Requisiten dabei haben – aufgrund des bereits erwähnten Platzmangels im „Backstage Club“ haben die bekannten Trampoline heute leider keinen Platz auf der Bühne, aber die effektvollen Ventilatoren, mit denen sich die Gitarristen Herman Li und Sam Totman in der Regel anpusten lassen, dürfen natürlich auch heute nicht fehlen. Selbige posen obendrein auch am heutigen Abend wieder um die Wette und punkten – wie könnte es anders sein – mit irrwitziger Leadgitarren-Akrobatik im wahrsten Sinne des Wortes. So spielen DRAGONFORCE ein Set, das wohl die wichtigsten Songs der Truppe beinhaltet und lassen nach „Valley Of The Damned“ ein zutiefst zufriedenes Publikum zurück.

Holding On
Heroes Of Our Time
Seasons
Fury Of The Storm
Die By The Sword
Operation Ground And Pound
Fields Of Despair
Storming The Burning Fields
Through The Fire And Flames
Cry Thunder

Valley Of The Damned

Auch wenn es den Auftritt von HUNTRESS nicht wirklich gebraucht hätte, so kann die aktuelle DRAGONFORCE-Tour wohl als voller Erfolg bewertet werden: Nicht nur gibt es bei keiner anderen Band derart aberwitziges Bühnen-Posen, sondern auch die süddeutschen KISSIN’ DYNAMITE machten den heutigen Abend dank einer mehr als soliden Show zu einem absolut sehenswerten Ereignis.

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 13.12.2012 | 01:55 Uhr
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