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Datum: 21.10.2007Stadt: München

Die New Yorker DREAM THEATER haben ein neues Album veröffentlicht und wie es die Tradition so will, gibt es dazu natürlich eine ausgedehnte Tournee quer über den Globus. Diesmal dürfen auch einige Freunde mit auf große Fahrt, nämlich die Prog Metaller SYMPHONY X. Diese sind nicht nur Vorband der Tour, sondern im wahrste Sinne des Wortes der Support des Traumtheaters. Man hat nämlich beschlossen, ausnahmsweise eine "normale" Tour zu spielen und statt der zuletzt bis zu dreieinhalb Stunden nur noch etwa zwei auf der Bühne zustehen. Dafür dann aber mit Vorband. Auch ein guter Deal. Wollen wir uns das ganze Mal aus der Nähe ansehen:




Schon Stunden vor dem offiziellen Einlass haben sich die ersten Fans vor der Halle versammelt und die gleich angrenzende Burgerbude wird geplündert. An den vielen verschiedenen Sprachen und Dialekten, die in der Menschentraube gesprochen werden, lässt sich leicht erkennen, dass einige für dieses Konzert heute Abend wohl eine größere Reise unternommen haben.
Als dann endlich die Tore geöffnet werden, kommt für viele der Schock: Alle Gäste mit "richtigen" Tickets dürfen sofort in die Halle. Wer nur eine bedruckte Karte, etwa von München Ticket besitzt, muss sich wieder aus der Menge heraus kämpfen um diese dann eine Ecke weiter umzutauschen. Einige maschinell bedruckte Tickets werden aber akzeptiert. Chaos pur und mehr als nervig. Besonders, wenn man schon stundenlang vor der Halle stand, um so weit wie möglich nach vorne zu kommen.
Für die meisten Fans verläuft der Einlass jedoch zum Glück reibungslos.

Überpünktlich beginnen dann um kurz vor acht SYMPHONY X. Der dramatische und episch bis bombastische Prog Metal der Band aus New Jersey trifft beim Großteil des - übrigens sehr gemischten - Publikums auf offene Ohren. Der oft sehr kitschige Sound der Erstwerke der Band wird zu Gunsten von Breitbildriffs und eingängiger Arrangements, besonders bei den Songs der letzten beiden Alben, zurückgefahren. Die Gitarren klingen insgesamt etwas zu matschig und in den heftigeren Passagen geht auch der Gesang manchmal unter, aber Spaß macht’s trotzdem! Nach nur einer dreiviertel Stunde ist dann auch schon wieder Schluss, aber man ist sich sicher, dass mit der Wahl von SYMPHONY X zum Support dieser Tour, die richtige Wahl getroffen wurde.


Beim Umbau fällt nun auf, dass sich schon überall auf der Bühne, passend zum aktuellen CD-Cover, etwa einen halben Meter große Ameisen tummeln. Kisten, Monitorboxen und Verstärker, nichts wird verschont. Nette Idee. In der Mitte über der Bühne hängt außerdem eine gelbe Ampel mit vertauschten Lichtern, von denen das unterste inzwischen rot leuchtet. Abgerundet wird das Bühnebild von einigen Verkehrschildern mit DREAM THEATER-Logo und sogar einer wirklich leuchtenden Straßenlaterne.
Als endlich das Intro einsetzt springt die Ampel auf gelb um und grünes Licht gibt es beim Opener “Constant Motion”. Sofort geht ein Jubelsturm auf die Band nieder, der die nächsten zwei Stunden auch nicht abflauen soll. Die Songs des Abends bieten einen Querschnitt durch alle Schaffensperioden der Band mit Schwerpunkt auf dem neuen Album “Systematic Chaos” und dem Klassiker “Scences From A Memory”. Von den meisten anderen Alben schafft es leider nur einer bis kein Song in die Setlist, was aber bei inzwischen neun Alben und Liedern, die meist zehn und mehr Minuten dauern, nicht verwundert. Die Zeiten in denen die Band drei Stunden auf der Bühne stand und Lieder wie “Six Degrees Of Inner Turbulence” am Stück vorführte sind wohl erst mal vorbei. Was inzwischen fast jede Band dabei hat, gehört bei DREAM THEATER schon seit Jahren zum Standard: Ein Beamer. Und bei DREAM THEATER kriegt man auch zu sehen, wie man das Ding einsetzt, ohne dass es peinlich wird. Statt billiger Animationen gibt es Rückblicke in die Bandgeschichte, real gedrehte Szenen zu der Geschichte aus “Scences From A Memory” und sogar einen ganzen Zeichentrickfilm zu dem Song “Dark Eternal Night", in dem die Band mit Hilfe ihrer Musik ein böses Rattenmonster besiegt und Fans aus dessen Klauen befreit. Die Bilder passen perfekt zur Musik und es ist schön zu sehen, dass auch eine so professionelle Band wie DREAM THEATER sich nicht vollkommen ernst nimmt. Aber auch die echte Band ist sehr sehenswert:
Mike Portnoy verschanzt sich hinter seinem Schlagzeug, das für drei Bands reichen würde und fällt vor allem dadurch auf, dass er regelmäßig quer über die Bühne spukt und inzwischen sogar längere Gesangspassagen selber übernimmt. Beeindruckend, wenn man bedenkt, dass er das neben dem Spielen seiner teilweise äußerst komplexen Rhythmen macht. Jordan Rudess hat einen neuen, sehr coolen Keyboardständer in Form einer Hand, der sich natürlich, wie sein Vorgänger, auch um 360° drehen lässt. Einmal packt er sogar das tragbare Keyboard aus und fetzt über die Bühne. John Petrucci, der inzwischen aussieht wie Rübezahl, ist das einzige Mitglied der Band, das hin und wieder auch während der Songs Applaus für seine Soli erntet. Das spricht zwar für das Publikum, aber verdient hätten es eigentlich alle Bandmitglieder.
Der Zugabeteil wird dann wieder von der Ampel eingezählt und es gibt noch mal eine handvoll Songs für die Fans, darunter als Abschluss des Konzerts "In The Name Of God".

Die Menge ist vollauf zufrieden, auch nach nur zwei Stunden DREAM THEATER. Die ganz gewaltigen Songs wie "Octavarium" wurden heute weggelassen, aber der eine oder andere meint dennoch, dass etwas kurzweiligere Stücke und ein bisschen weniger Gefrickel der Show ganz gut getan hätten, aber das sind Details, denn im Großen und Ganzen wurde wieder eine großartige Show geboten mit nahezu perfektem Sound und fünf der besten Rock Musiker unserer Zeit. Bei an die 40 Euro für den Eintritt kann man aber auch einiges erwarten.

Nicki

Autor: Nicolas Freund [Nicki] | 02.11.2007 | 12:25 Uhr
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