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Datum: 16.11.2017Stadt: Mulhouse [F]




Für alle Freunde der Death-Metal-Klänge dürfte die inzwischen beendete „Wrong Tour To Fuck With“ der US-Amerikaner DYING FETUS ein wahrer Leckerbissen gewesen sein. Dies liegt daran, dass man es geschafft hat, ein sehr extremes und gleichzeitig sehr abwechslungsreiches Package zusammenzustellen, das von Brutal Death über Prog und Tech Death bis hin zu Slam Death und Death/Grind reicht und mit den Vorbands DISENTOMB, BEYOND CREATION und PSYCROPTIC aufzuwarten wusste. Die Mischung scheint jedenfalls gestimmt zu haben, denn z.B. in London, Wien und Paris waren die Konzerte der Tour bereits im Vorfeld ausverkauft – ein ganz schön beachtlicher Erfolg für eine Death-Metal-Tour. Anlass genug also, sich das drittletzte Konzert der „Wrong Tour To Fuck With“ an einem eiskalt-nebligen Donnerstagabend im Club Noumatrouff im französischen Mulhouse anzusehen.


.: DISENTOMB :.
Den Einstand machen dann auch pünktlich die australischen Brutal Deather DISENTOMB, deren noch aktuelles, auf New Standard Elite Records erschienenes Album „Misery“ [2014] sich bei mir immer noch auf Dauerrotation befindet. Abgrundtiefe Growls, mit Henri Sison ein höllisch tighter Schlagzeuger, dem man die Anstrengung kein bisschen anmerkt, und eine wunderbar aufeinander eingestimmte Saitenfraktion sorgen bei besten Soundbedingungen für sehr kurzweilige Unterhaltung. Dabei gibt es bei den ca. 25 Minuten Spielzeit auch ein neues Stück – sorry, Ansage absolut unverständlich – auf die Ohren, das so einiges für Studioalbum Nummer drei erhoffen lässt. Insgesamt ein rundum gelungener Auftritt der Jungs aus Brisbane mit Songs wie „Vultures Descend“ oder auch „Abominations Created Through Divinity“, wobei es gerne ein bisschen mehr Zuspruch aus dem Publikum hätte geben können.


.: BEYOND CREATION :.
Nach kurzer Umbaupause stehen um 21 Uhr bereits die Kanadier BEYOND CREATION auf der Bühne, um primär Songs ihres zweiten Albums, „Earthborn Evolution“ [2014], vorzustellen. Allen voran natürlich der Titeltrack, ein wahrer Ohrwurm, wobei das Quartett aus Montreal einen bunten Querschnitt seiner beiden Alben bietet, aber leider vor allem im Schlagzeugbereich mit einem verwaschenen und undifferenzierten Sound zu kämpfen hat. Das ist insofern besonders schade, da die Musik der Prog-/Tech-Deather von den vielen Details und dem unglaublich beeindruckenden spielerischen Können der Musiker lebt. Das Publikum stört das jedoch nicht weiter, denn BEYOND CREATION treten spürbar von Beginn an offene Türen ein und erhalten nach jedem Song frenetischen Applaus. Nach gut 40 Minuten ist dann jedoch schon wieder Schluss und sowohl Band als auch Publikum sind zufrieden. Fazit: Definitiv eine der besseren Prog-/Tech-Death-Bands.

Setlist:
01. Omnipresent Perception
02. L'Exorde
03. Earthborn Evolution
04. Neurotical Transmissions
05. The Aura
06. Fundamental Process


.: PSYCROPTIC :.
Weiter geht es mit den australischen Tech-Deathern PSYCROPTIC, die ich offen gestanden seit „The Inherited Repression“ [2012] komplett aus den Augen verloren habe und die jedoch vor zwei Jahren ein weiteres Album auf Prosthetic Records veröffentlicht haben. Ausgestattet mit zwei Live-Gastmusikern, d.h. Todd Stern am Bass und Lochlan Watt am Mikro, fokussiert sich die Band um die beiden Haley-Brüder primär auf Songs neueren Datums [z.B. „Carriers Of The Plague“ und „The World Discarded“], wobei mit „[Ob]Servant“ und „The Colour Of Sleep“ auch zwei Songs für die Old-School-Fans der Band im Repertoire vertreten sind. Das Publikum in Mulhouse feiert die Band ab, wobei insbesondere Sänger Lochlan Watt [u.a. Ex-THY ART IS MURDER] auch nach gut und gerne fünf Wochen Tour gefühlt alles gibt und sowohl Energie freisetzt als auch diese vehement vom Publikum einfordert. Die Rechnung geht auf und PSYCROPTIC liefern einen ca. 45 Minuten dauernden, vom guten Sound profitierenden Auftritt ab, auch wenn nicht alle [neueren] Songs in der Setlist restlos zu überzeugen wissen – aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Setlist:
01. Echoes To Come
02. Carriers Of The Plague
03. Forward To Submission
04. Euphorinasia
05. [Ob]Servant
06. The Colour Of Sleep
07. The World Discarded
08. Cold


.: DYING FETUS :.
Nach gut 30 Minuten Umbaupause stehen dann die Headliner des Abends auf der Bühne, und das Noumatrouff hat sich inzwischen – und dies auch schon zunehmend bei BEYOND CREATION und PSYCROPTIC – sehr gut gefüllt, auch wenn der Laden nicht ausverkauft ist. Macht aber nichts, denn ab dem ersten Ton hat das Trio um John Gallagher die Zuschauer fest im Griff, was nicht zuletzt an der ausgewogenen Setlist liegt. Seien es die neuen Songs „Fixated On Devastation“ oder auch „Seething With Disdain“ bzw. die vier Stücke vom Vorgänger „Reign Supreme“, das exzellente „Your Treachery Will Die With You“ [„Descend Into Depravity“] oder auch alte Hits wie „One Shot, One Kill“ und „Grotesque Impalement“ – hier steppt definitiv der Bär. Die ersten Circle Pits bilden sich, ein paar Stagediver gesellen sich hinzu, und zudem präsentieren sich DYING FETUS wieder mal als lockere, sympathische und überaus bodenständige Band, die die Zuschauer zu einer Death-Metal-Party einlädt, bei der man einfach eine gute Zeit haben soll. Gesagt getan, und die Zuschauer danken es der Band aus Baltimore, sodass die Zeit wie im Flug vergeht, wobei insbesondere Drummer Trey Williams durch sein druckvolles und präzises Drumming zu beeindrucken weiß und zwischendurch immer mal wieder hinter seinem Drumkit erscheint und die Leute wie wild anfeuert. Und natürlich merkt man dem Trio sofort an, dass es nun schon seit etlichen Jahren in dieser Besetzung agiert und bestens aufeinander eingespielt ist – hier passt alles. Zum Schluss gibt’s dann noch das knackige „Kill Your Mother, Rape Your Dog“ als Zugabe – und schon gehen pünktlich um Mitternacht die Lichter wieder an und man blickt rundherum in zufriedene Gesichter.

Setlist:
01. From Womb To Waste
02. Fixated On Devastation
03. Grotesque Impalement
04. Induce Terror
05. Your Treachery Will Die With You
06. One Shot, One Kill
07. Subjected To A Beating
08. Invert The Idols
09. Seething With Disdain
10. In The Trenches
11. Wrong One To Fuck With
12. Praise The Lord [Opium Of The Masses]
13. Kill Your Mother, Rape Your Dog


Fazit: Die „Wrong Tour To Fuck With“ hat ihrem Namen alle Ehre gemacht und mit exzellenten Bands überzeugt, die jedem Freund der harten Klänge etwas gebracht haben dürften [in meinem Fall waren DISENTOMB und DYING FETUS die Gewinner des Abends] – übrigens auch bei fairem Eintrittspreis. Danke also für dieses hochkarätige und abwechslungsreiche Package!

P.S.: Sorry, leider keine Bilder, da die Digitalkamera sich vor Ort verabschiedet hat und die Handyfotos nichts geworden sind ...

soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 19.11.2017 | 20:24 Uhr
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