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Datum: 27.09.2011Stadt: Hamburg

Heute dürften wir – in Hamburg - den aktuellen Chartabräumer, in Sachen Metal, begrüßen. Die Rede ist natürlich von EDGUY, die gerade mit ihrem „Age Of The Joker“ Album auf Platz drei der Charts gelandet sind. Kein Wunder, dass das Docks aus dem letzten Loch pfeift, wenn EDGUY zu einem unterhaltsamen Konzert laden. Obwohl im Vorfeld nur der SCORPIONS-Drummer KOTTAK als Vorgruppe angegeben wurde, darf man sich an diesem Abend auch auf FULLFORCE freuen, die zum größten Teil aus Ex und noch HAMMERFALL-Mitgliedern bestehen.

.: FULLFORCE:.

Die Band hat von Anfang an das Glück, vor einer vollen Halle zu spielen und legt und so legen die Jungs auch gleich ordentlich los. Der Power-Metal, mit leicht progressiven und AOR-lastigen Anteilen, kommt zwar nicht bei jedem in der Halle gut an, allerdings ist der Applaus nach den Liedern ordentlich. Obgleich Sänger Mike Andersson kaum einen Ton trifft und seine Schreiversuche eher in die Hose gehen, schafft er es immer wieder das Publikum zu animieren. Der Sound lässt, bis auf ein paar Rückkopplungen, keine Wünsche offen. Das Posing der Band stimmt und wer Stefan Elmgren kennt, der weiß, wie theatralisch und herzzereisend er auf der Bühne seine Gitarre schwingen kann. Die Gruppe bekommt immer eine ganz gute Resonanz vom Publikum auch wenn während der Lieder nichts, von Seiten der Fans aus, passiert. Nach einer halben Stunde ist schon Schluss und die Mannen können sich über einen soliden Auftritt freuen, der ebenfalls solide Anerkennung findet.







.: KOTTAK:.

Nun wird es Zeit für die KOTTAK ATTACK! Schon der Umbau lässt ewig auf sich warten und als es dann endlich losgeht, da wünschte sich ein Großteil der Halle auch gleich wieder, dass es vorbei wäre. Der SCORPIONS-Drummer übernimmt bei seinem Projekt die Gitarre und den Gesang, welchen er sich mit Kollegin/Frau Stephanie Smith teilt. Mal abgesehen davon, dass der rotzige Punk-Rock „N“ Roll-Rock irgendwie nicht in den Abend passt, tut KOTTAK alles, um sich zu blamieren. Zwar ist der Frontmann mit sehr viel Spaß an der Sache dabei aber die Leute in der Halle werden zunehmend ungehaltener. Angefangen davon, dass weder er - noch seine Partnerin - singen können, gibt es ein Haufen von Details, die in vierzig Minuten entstehen, damit man nur noch mit den Augen rollt. Weiter geht es mit seiner sehr lächerlichen Art mit dem Publikum zu interagieren „Wacken, EDGUY, Wacken, Wacken, Wacken, EDGUY, KOTTAK“ so darf man sich eine Ansage vorstellen... Ein weiteres Highlight ist, dass er seinen eigenen Drummer von der Bühne verbannt, um selber ein paar Lieder am Schlagzeug zu agieren [Gitarre & Gesang oder Schlagzeug – was denn nun?]. Lustig ist auch, dass er und seine Freundin dauernd mit Namen vorgestellt werden, bis wirklich jeder es mitbekommen hat, wer da was spielt. Auch das Publikum scheint am Anfang „nur“ genervt zu sein. Spätestens als KOTTAK eine kleine Modenschau abzieht [erst KATY PERRY, dann EDGUY und schließlich ein SCORPIONS-Shirt] schlagen die ersten die Hände über den Kopf zusammen. Dann wird noch kurz erwähnt, dass er ja bei einer anderen Band namens SCORPIONS spielt und schon stimmt er“ Rock You Like A Hurricane“ an. Schließlich kommt der Höhepunkt. KOTTAK bringt „Holiday“ von den SCORPIONS. Der Anfang klingt nur schrecklich, weil er es nicht singen kann aber dann bringt er die Version noch auf Punk-Rock im Up-Tempo-Stil. Ab diesen Zeitpunkt strecken sich die ersten Mittelfinger in die Höhe. Rufe wie „Verpiss dich!“ oder „Du kannst nach Hause gehen…“ bleiben keine Einzelfälle. Nach 40 Minuten ist die Peinlichkeit dann vorbei und die Fans sind erleichtert. Die Einzigen die Spaß gehabt haben, sind wohl die Band und, wenn es hoch kommt, eine handvoll Menschen…









.: EDGUY :.

Es wird fleißig umgebaut und um 21:45 ist es soweit: Die Lichter gehen aus – ein Jahrmarkts-Intro bricht über das Docks hinein und es folgen die Worte „Ladies And Gentlemen – Welcome To The Freakshow“. Dann dröhnt aus den Boxen „Nobody's Hero“ von der neuen Platte. Die Lichtshow, die aufgeboten wird, ist nur als „gewaltig“ zu bezeichnen. Von der ersten Minute an wird die Band vom Publikum herzlich Empfangen. Um dies noch zu steigern, gibt Sänger Tobias Sammet von der ersten Minute an wirklich alles, um das Publikum an ihre Grenzen zu bringen. Dabei darf der ein oder andere Witz natürlich nicht fehlen. Ob es Anspielungen auf die Fußballlage in Hamburg sind oder die Tatsache, zuzugeben, dass man sich bei „Robin Hood“ sehr von IRON MAIDEN inspiriert haben hat lassen [„Diesen Song haben wir dreist bei IRON MAIDEN geklaut und es ist trotzdem ein Hit geworden“] – die Sprüche sitzen einfach. Ob Licht, Sound [abgesehen von der ein oder anderen – erneuten – Rückkopplung] oder der Bühnenpräsenz - EDGUY rocken in allen Bereichen durch und legen eine sehr gute Show hin. In der Mitte des Auftritts verschwindet Tobi beim Lied „Behind The Gates To Midnight World“ plötzlich von der Bühne, um dann beim nächsten Song mit einmal, am anderen Ende der Halle, wieder aufzutauchen und zwar mit einer Hebelbühne, die ihn unter die Decke fährt. Hier rockt er nun vorm Oberrang zu „Superheroes“– lustige Idee, die auch sehr gut ankommt. Nach 90 Minuten ist dann mit „Vain Glory Opera“ Schluss – aber natürlich gibt es noch zwei Zugaben. „Land Of The Miracle“ und natürlich „King Of Fools“ setzten einen Schlusspunkt, welche die Halle noch einmal zum überkochen bringen. Großes Kino auch wenn aus den versprochenen 120 Minuten nur 105 geworden sind. Hut ab – eine gute Show mit einem Bedenkpunkt ---> siehe Fazit.







Nobody's Hero
The Arcane Guild
Tears Of A Mandrake
Pandora's Box
Rock Of Cashel
Lavatory Love Machine
Behind The Gates To Midnight World
Superheroes
Robin Hood
Drum Solo
Ministry Of Saints
Vain Glory Opera

Land Of The Miracle
King Of Fools






Fazit: FULLFORCE waren ein ganz netter Auftakt, wohin hingegen KOTTAK nur noch mehr Lust auf EDGUY machen konnte, aufgrund der unheimlich schlechten bzw. deplatzierten Leistung. EDGUY hingegen legten beim ersten Konzert, ihrer aktuellen Deutschlandtour, eine sehr gute und grandiose Show hin. Eine Sache sollte jedoch umbedingt noch erwähnt werden. Wer die 30€ für die 105 Minuten ausgibt, der sollte sich auf ein sehr gutes du solides Rock/Melodic-Metal-Konzert einstellen. Es verhält sich wie mit den aktuellen Platten. Kein Power-Metal – eher Rock-„Klassiker“. Im Set befinden sich gerade einmal drei Lieder, aus den ersten fünf Alben. Das einzig schnelle Lied ist „The Arcane Guild“ und der Rest bezieht sich ganz klar auf die letzten vier Werke. Wer also Fan der alten EDGUY-Sachen ist, der sollte nicht enttäuscht sein, wenn er nicht seine Lieblingslieder zu hören bekommt. Für Fans der neuen Sachen, eine klare Tourempfehlung! Für Fans der alten Sachen gibt es eher die Empfehlung auf ein Festival zu warten oder sich das Ganze gut zu überlegen.



Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 01.10.2011 | 13:42 Uhr
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