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Datum: 29.09.2003Stadt: Bochum

Alles hätte so schön und einfach sein können, aber nicht, wenn man ein Konzert in der Bochumer MATRIX besuchen will. Wir waren nämlich schon überpünktlich so gegen sechs Uhr abends aufgetaucht, um die geplanten Interviews mit NINE und ENTOMBED führen zu können. Wäre wahrscheinlich auch alles kein Problem gewesen, hätte man sich ein paar Tage früher drum gekümmert, denn kurzfristig ist fürs Tourmanagement ein unbekanntes Wort. Zumindest, wenn’s um Fanzineschreiber geht. Deshalb mussten erst mal Personalausweise und alles mögliche hergezeigt werden, um zu beweisen, dass wir tatsächlich besagte Journalisten sind. Für meinen Kollegen vom „Soundbase-online“ endete der Abend dann frühzeitig und ohne Interview oder ähnliches in der Tasche vor der Tür. So unhöflich sind wir wirklich noch nie von irgendwelchem Club-Personal behandelt worden. Als der selbe Typ, der zu uns schon so unfreundlich war, zur Dame am Einlass meinte, sie solle allen Besuchern die Bändchen so richtig schön fest ums Handgelenk machen, dachte ich es schlägt dreizehn! Aber genug gemeckert und zum eigentlichen Geschehen.

Auf ihrer ungefähr dreimonatigen Tour machten ENTOMBED dreimal in Deutschland halt, was natürlich ein Grund war, sofort alles stehen und liegen zu lassen, um mal wieder ordentlich die Kuh fliegen zu lassen (Nach dem auch aller Ärger über die rüde Behandlung am Einlass verflogen war, hat’s sogar noch mit dem Interview geklappt).

Den Anfang machten DISFEAR, Tompa Lindbergs neue Prügelkombo. Sie hatten’s echt nicht leicht, denn der Sound war auch für Matrix-Verhältnisse unter aller Sau und zu früher Stunde befanden sich gerade mal 20 bis 30 Fans vor der Bühne.
Ausgemacht hat es den DISFEAR-Jungs aber wohl nichts, denn Tompa und seine Mannen schienen vor Spielfreude nur so zu bersten.
Musikalisch langen die Jungs voll in die Grind’n’Crust Schublade und der Name soll wohl auch an DISCHARGE erinnern. Würde auf jeden Fall Sinn machen, denn DISFEAR prügelten alles in übelster Manier in Grund und Boden und Linbergs Stimme herrscht einfach nur! Der Vierer aus Schweden zockte ziemlich genau eine halbe Stunde und räumte dann das Feld für NINE, die ebenfalls aus Schweden kommen. Sonderlich viel kann ich über Jungs aber nicht sagen, da ich gerade das Interview mit ENTOMBED-Basser Jörgen Sandström führte und daher nur einen Song von NINE mitbekam. Auf jeden Fall scheinen die Jungs ziemlich viel ENTOMBED gehört zu haben, denn sie spielten eine dreckige Mixtur aus Stoner/Grind und Asirock. Nicht wirklich innovativ, aber trotzdem ziemlich cool.

Dann war’s an der Zeit für Sweden’s finest: ENTOMBED baten zum Tanz. Stilecht wurde der Gig der Death’n’Roll-Kings mit den bekannten „Hells Bells“ eingeläutet, um dann gleich mit „Retaliation“ vom aktuellen Album das „Inferno“ zu eröffnen. Diese Band ist wirklich eine Augen- und Ohrenweide (obwohl auch hier der Sound sehr bescheiden war. Matrix halt...) und machen einfach nur Spaß! Frontsau L.G. Petrov gab wirklich alles und es ist immer wieder eine reine Freude, dem Kerl beim Grunzkreischen zu zuschauen. Ebenso Drummer Peter Stjärnvind, der aus einem (für Metalverhältnisse) geradezu stümperhaften Drumset aus Kickdrum, einer Hänge- und einer Standtom, einer Snare und zwei Becken schier unglaubliches herauszaubert. Mit der einen Hand die Snare blasten und mit der anderen das Mikro geraderücken und Kippe anzünden: Das kann nicht jeder! Die fünf Stockholmer Saufnasen droschen sich durch ein gut zusammengestelltes Set aus alten Klassikern und Songs neueren Datums, wobei aber das „Inferno“-Material oberste Priorität genoss. Mit „Seeing Red“, „Chief Rebel Angel“ und „Morning Star“ wurden gerade mal drei Songs von „Uprising“ und „Morning Star“ gespielt. Was aber echt nicht schlimm war, denn das „Inferno“-Material ist auf jeden Fall Gold wert. „The Fix Is In“ und „Children Of The Underworld“ sind echte Banger vor dem Herrn. Damit auch alle Oldschool-Fans zufrieden in die Nacht entlassen werden konnten, durften natürlich Klassiker wie „Abnormally Deceased“ vom Debut „Left Hand Path“, „Stranger Aeons“ und „Hollowman“ nicht fehlen.
Obwohl dieser Abend wohl einen Minusrekord in der Besucherzahl darstellte (ich schätze, es waren weniger als 200 Leute), rockten ENTOMBED echt das Haus und waren sich nicht zu schade, für zwei weitere Zugaben noch einmal auf die Bühne zu kommen. Da gab die Band noch einmal alles und feuerte das geniale „Demon“ und natürlich „Night Of The Vampire“ und „Left Hand Path“ in die moshende Meute.
Spätestens jetzt trugen alle ein zufriedenes Grinsen im Gesicht und durften sich freuen, Zeuge dieses genialen Gigs gewesen zu sein.

Ein dickes Lob noch mal an alle ENTOMBED-JUNGS, die sich nicht zu schade waren, direkt nach dem Gig am Merchandise-Stand mit ihren Fans noch ein wenig zu plaudern und zu trinken.

cannibalgod

Autor: [cannibalgod] | 01.10.2003 | 18:23 Uhr
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