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Datum: 05.03.2011Stadt: Geiselwind



Nach den „Big Four“ und dem „Thrash Fest“ rollt nun das - nicht minder trefflich benannte - „Killfest“ durch deutsche Lande und hat mit OVERKILL, DESTRUCTION und nicht zuletzt HEATHEN reichlich Thrash-Prominenz der alten Schule im Programm.



.:HEATHEN:.
Nachdem ich klassischerweise nicht urpünktlich, aber doch noch vermeintlich rechtzeitig zum Auftritt von HEATHEN vor Ort bin, kann ich allerdings dennoch nur noch mit Schrecken feststellen, dass die kalifornischen Melodic Thrasher um den aktuellen EXODUS-Klampfer Lee Altus bereits um 20.30 Uhr mit „No Stone Unturned“ [von ihrem immer noch aktuellen Album von 2009] das letzte Lied ihres Gigs intonieren, obwohl doch im Internet eine Stagetime von 20.15 Uhr bis 20.50 Uhr angekündigt worden war.
HEATHEN legen sich nochmal sichtlich ins Zeug, allen voran Frontmann David White, der deutlich abgespeckt hat, die Gitarreros Altus und Kragen Lum, aber auch Basser Jon Torres lassen ordentlich die Matten fliegen.



Trotzdem ist es in der zweiten Reihe problemlos möglich, gänzlich unbehelligt und in aller Seelenruhe ein paar Fotos zu schießen, da außer gelegentlichem, verhaltenem Headbanging eigentlich nicht viel los ist.
Ziemlich schade, denn die aktuelle Scheibe, „The Evolution Of Chaos“, hatte doch eigentlich so gut ins Thrash-Revival gepasst und eine etwas positivere Resonanz von seiten des Publikums [wie seinerzeit 2008 noch beim „Thrash Assault“-Hallenfestival] hätte gerade diesen Bay Area-Thrash-Veteranen sicherlich gut getan...

.:DESTRUCTION:.
Nach recht zügigem Umbau dann weiter mit DESTRUCTION, die im Rahmen ihres jüngst veröffentlichten Studioalbums „Day Of Reckoning“ unterwegs sind, aber natürlich auch reichlich Klassiker im Gepäck haben.
A propos Klassiker: Neuzugang hinter der Schießbude des deutschen Thrash-Urgesteins ist ein gewisser Vaaver, der einen beeindruckenden, präzisen Punch an den Tag legt und sich hervorragend in das Powertrio einfügt.
Los geht’s mit „The Curse Of The Antichrist“, gefolgt vom Bandklassiker „Mad Butcher“ und „Armageddonizer“ [vom aktuellen Album]. Allerdings ist Mainman Schmier mit der zurückhaltenden Publikumsreaktion alles andere als zufrieden [„Das ist hier doch 'ne Thrash-Show, oder?“] und auch der Sound macht offenbar Probleme.



Doch der Mann ist Profi und so geht es mit „Tears of Blood“ [von „All Hell Breaks Loose“ von 2000] und der Thrasher-Hymne „Thrash Till Death“ [O-Ton Schmier: „Wo ist der Scheiß-Moshpit?“] ziemlich nahtlos weiter.
Zu dem Evergreen „Bestial Invasion“ kommt zwar endlich mal etwas Bewegung in die bislang eher statische Geiselwinder Crowd, dafür platzt Schmier aber bezüglich des dauerhaften Feedbacks endgültig der Kragen und er raunzt kurz mal den Soundmann rüde an.
In der Zielgeraden gibt es nochmal neues Material mit der aktuellen Single „Hate Is My Fuel“, den Thrasher „Nailed To The Cross“ [von der 2001er „The Antichrist“] und zum Ausklang das unvermeidliche „The Butcher Strikes Back“.
Wenngleich DESTRUCTION hier heute abend nicht unbedingt einen Triumph gefeiert haben, ein solider Auftritt bleibt es allemal, der belegt, dass mit Schmier und Co. weiterhin zu rechnen ist.



.:OVERKILL:.
Der Headliner lässt sich im Anschluss erstmal ordentlich Zeit für einen geruhsamen Bühnenumbau, bei dem vor dem „Ironbound“-Artwork und OVERKILL-Logo ein gewaltiger Drumriser und beeindruckende Verstärkerwände offenbart werden.
Dann geht es aber tatsächlich pünktlich los und zwar mit dem Opener des aktuellen Albums, „The Green And Black“, den das Quintett aus New York dem unterfränkischen Mob nur so vor den Latz knallt.
Frontmann Bobby "Blitz" Ellsworth wird scheinbar immer drahtiger und dünner, Carlos "D.D." Verni am Bass hat offensichtlich ordentlich Locken gelassen, aber der Spielfreude dieser altgedienten Thrash-Recken tut das natürlich keinerlei Abbruch.
Bandstandards wie „Rotten To The Core“ von anno dunnemals [bzw. von „Feel The Fire“ von 1985] oder auch „Wrecking Crew“ [von „Taking Over“ von 1987] sorgen für gute Laune und doch tatsächlich Bewegung im Publikum.
„Blitz“ ist bekanntlich Weltmeister im Gestikulieren und legt eine entsprechend ausdrucksstarke Show hin, plaudert und motiviert das „Killfest“-Auditorium unentwegt.



Mit „Bring Me The Night“ gibt es noch mehr Moshpit-Futter von „Ironbound“, gefolgt von „Hammerhead“ [ebenfalls von „Feel The Fire“] und dem Titeltrack der aktuellen LP.
Erneuter Klassikeralarm herrscht dann bei „Blood Money“ [von „Horroscope“ von 1991] und dem unvermeidlichen „Hello From The Gutter“ [natürlich von „Under The Influence“ von 1988].
Die Haare fliegen, der Schweiß fließt in Bächen, weshalb u.a. die Frisuren der beiden aktuellen OVERKILL-Gitarristen Dave Linsk und Derek ''The Skull'' Tailer beginnen, die eine oder andere erkennbare Schneise aufzuweisen.
Egal, denn vor der obligatorischen Künstlerpause gibt es noch das aktuelle „Give A Little“ und die Hardcore-Hommage „Old School“ von „ReliXIV“ von 2005.
Kaum hat sich die Band zum Encore wieder auf die Bühne bitten lassen, da ertönt auch schon der OVERKILL-Brecher „Deny The Cross“ [erneut von „Taking Over“], unmittelbar gefolgt vom „The Years Of Decay“-Klassiker „Elimination“ und dem Rausschmeißer „Fuck You“, der die „MusicHall“ immerhin noch einmal fast geschlossen die Mittelfinger recken lässt.
Verdienter „Killfest“-Headliner-Slot und klarer Punktsieg somit für OVERKILL, die ein wirklich beachtliches Set hingelegt haben, das etliche, häufig vergessene Perlen aus ihrem – beinahe MOTÖRHEAD-mäßig umfangreichen – Backkatalog umfasst.
Warum allerdings ausgerechnet ihr unsterbliches „In Union We Stand“ heute nicht mit auf die Setlist gedurft hat, weiß wohl nur die Bandmaskottchen-Fledermaus alleine...

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 08.03.2011 | 18:00 Uhr
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