.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Godslave, etc.
CD Review: Reverend Hound - Release The Hounds

Reverend Hound
Release The Hounds


Heavy Metal, Power Metal, Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Wer hat die Hunde 'rausgelassen...?"
CD Review: Godslave - In Hell

Godslave
In Hell


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schnelligkeit ist kein Alleinstellungsmerkmal mehr"
CD Review: Reverend Hound - Beyond Savagery

Reverend Hound
Beyond Savagery


Heavy Metal, Power Metal, Thrash Metal
3.5 von 7 Punkten
"Für den Untergrund?"
Mehr aus den Genres
CD Review: Bullet For My Valentine - Scream, Aim, Fire

Bullet For My Valentine
Scream, Aim, Fire


Modern Metal, NWOAHM, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Nicht ganz so vergiftet!"
CD Review: Avenged Sevenfold - Hail To The King

Avenged Sevenfold
Hail To The King


Hard Rock, Heavy Metal
6.5 von 7 Punkten
"Blaupause"
CD Review: Sodom - Decision Day

Sodom
Decision Day


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Entscheidung leicht gemacht"
CD Review: Tankard - Vol[l]ume 14

Tankard
Vol[l]ume 14


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Tank[ard] leer?"
CD Review: Blood Thirsty Demons - Misanthropy

Blood Thirsty Demons
Misanthropy


Death Metal, Heavy Metal, Thrash Metal
2.5 von 7 Punkten
"Von allen guten Geistern verlassen!"
CD Review: Kadavar - Rough Times

Kadavar
Rough Times


Doom Rock, Hard Rock
6 von 7 Punkten
"Bleiben sich treu!"
CD Review: Arch Enemy - Will To Power

Arch Enemy
Will To Power


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Alles wie immer: Alles gut."
CD Review: Revolution Saints - Light In The Dark

Revolution Saints
Light In The Dark


Hard Rock, Melodic Metal
4 von 7 Punkten
"Del Vecchios neue Platte"
CD Review: L.A. Guns - The Missing Peace

L.A. Guns
The Missing Peace


Sleaze Rock
5 von 7 Punkten
"Rückkehr des Ballermanns"
CD Review: Evil Invaders - Feed Me Violence

Evil Invaders
Feed Me Violence


Heavy Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Voll auf den Punkt"
  
Band(s):
Godslave Facebook Metalnews nach 'Godslave' durchsuchenGodslave
Metalnews nach 'The Fleshtrading Company' durchsuchen The Fleshtrading Company
Metalnews nach 'Intestinal Damage' durchsuchen Intestinal Damage
 Reverend Hound Facebook Metalnews nach 'Reverend Hound' durchsuchen Reverend Hound
Share: 
Datum: 25.10.2014Stadt: Schweinfurt



Bereits zum zweiten Mal organisiert THE FLESHTRADING COMPANY aus dem benachbarten Haßfurt zusammen mit dem "Schweinfurter Rockverband" das „Flesh Fest“, das erneut überregionalen Metal-Underground nach Unterfranken holt und den Veranstaltern gleichzeitig noch als CD-Release-Show ihrer ersten Full-Length-Scheibe, „Zombificated“, dient.

Klassische Win-Win-Situation sozusagen, auch wenn direkt gegenüber im „Großen Saal“ des „Stattbahnhofs“ zeitgleich die BLACK SABBATH-Tribute-Band BLACK REUNION gastiert und sich der unterfränkische Metalfan somit wohl oder übel entscheiden muss, welchem Gastspiel er denn nun den Vorzug geben will.


.:REVEREND HOUND:.
Den Anfang machen REVEREND HOUND aus München, die sich dem traditionellen Metal [oder auch NWOTHM] verschrieben haben, allerdings nicht ohne ihrem Sound auch reichlich Old School-Thrash beizumengen.
Los geht’s mit „Zombie Apocalypse“ und „Runaway Train“ und dank der offensichtlichen Spielfreude des bajuwarischen Quintetts ist Schweinfurt schnell auf der Seite des REVERENDs. Das Gitarrenduo infernale Thomas [mit stylisher, gelb-schwarzer Old School-„Jackson“-Flying V] und Sebastian spielt sich die Bälle gekonnt zu und selbst wenn vielleicht nicht jeder Part hundertprozentig getimed ist, machen die Münchener das mit ordentlich Spass in den Backen und noch mehr Metal im Blut problemlos wieder wett.



Frontmann Sebastian in seiner Kutte hat die passende Metal-Röhre und so machen auch angethrashte Songs wie „Enter My Nightmare“, „Hell Is Here“ oder „Among The Pigs“ ordentlich Bock und Stimmung!
Zu der nicht unironischen True Metal-Hymne „Heavy Metal Thunderstorm“ darf nochmal ordentlich gepost werden, bevor es mit „The Way Of The Gun“ schon wieder in die Zielgerade geht.
Als Zugabe gibt es aber noch „Into The Pit“, das einen mitreißenden Gig von REVEREND HOUND beschließt und auf die zweite CD der Münchener gespannt warten läßt.

.:INTESTINAL DAMAGE:.
Weiter geht es mit INTESTINAL DAMAGE aus Tiefenstockheim, die mit ihrem groovigen Death Metal zwischen OBITUARY und SIX FEET UNDER das Publikum bei Laune halten.



Frontkoloss und Gitarrist Sascha hat den nötigen Resonanzkörper für sein abgrundtiefes Growlen, das ohne weiteres mit Bo „Subwoofer“ Summer von ILLDISPOSED mithalten könnte und so prügelt sich das Quartett im Deathcore-Outfit aus der Nähe von Kitzingen gut gelaunt durch sein Set, das nur kurz von Komplikationen mit der zweiten Gitarre unterbrochen wird, die aber zügig behoben werden können.

.:THE FLESHTRADING COMPANY:.
Die Organisatoren und Co-Headliner von THE FLESHTRADING COMPANY sind als Nächste dran und legen hoch motiviert und gut gelaunt nach einem sinistren Intro gleich mit „Circle Of Salvation“ [von der aktuellen CD] los. Der Sound ist mehr als anständig und die fünf Haßfurter überzeugen vom ersten Ton an mit ihrem tighten Zusammenspiel.
Frontmann Patrick gibt den Stand Up-Comedian und unterhält das Publikum mit launigen Ansagen und Sprüchen, bevor es mit „Rise Of The Flesh God“ unbarmherzig weitergeht. Der Death/Thrash Metal der FLESHTRADING CO. weiß genau, was er kann und das Publikum geht nicht nur steil, sondern feiert seine Lokalhelden auch mit Sprechchören zwischen den Songgewittern ordentlich an: „FLESHTRADING! COMPANY!“, „FLESHTRADING! COMPANY!“, „FLESHTRADING! COMPANY!“.



Kein Wunder also, dass auch „Obey The Crown“ und das deutsch gesungene „Höhe Toter Mann“ keine Gefangenen machen, bevor Patrick schelmisch den nächsten Track, „Burn The Witch“, allen Frauen widmet [dabei ist der Schalk heute in Begleitung seiner Gattin!].
Die Spannungskurve bleibt erhalten, die Gitarristen Michael Guerra und Michael Lorz riffen um die Wette und „Oldie“ Jochen an seinem Flying V-Bass zimmert zusammen mit Drummer Daniel einen stabilen Unterbau.
Mit „Realm Of The Damned“ neigt sich der Abend dem Höhepunkt, der dann mit „Zombification“, dem Quasi-Titeltrack der ab sofort erhältlichen, von der Band in Eigenregie veröffentlichten Debüt-Scheibe „Zombificated“ [von Frontkomiker Patrick angekündigt mit „Jetzt spielen wir einen Song von unserem ersten Album! Ha! Das wollte ich schon immer mal sagen!“] erreicht ist.

.:GODSLAVE:.
Den krönenden Abschluss bilden dann GODSLAVE aus Saarbrücken, die mit ordentlich Dampf auf den Kesseln und jeder Menge guter Laune mit ihrem Thrash Metal noch einmal die letzten Reserven des Schweinfurter Mobs mobilisieren.
„Here Comes The Crew“ schlägt vorneweg eine anständige Schneise und mit „Anvilised“, „Insomniaddict“ und dem aktuellen „In Hell“ [von der gleichnamigen, immer noch aktuellen, dritten Full Length-LP] wird kompromisslos nachgelegt. Der blonde „Slavegrunter“ erweist sich als versierter Frontmann von beeindruckender Stimme, genauso wie auch den übrigen Musikern bzw. v.a. den Klampfern Bernie und Gnomos die Live-Routine diverser Gigs anzumerken ist, denn hier sitzen die Töne und die Posen!



Weiter im Text mit „New Hell“ und „Slaves To The Black“ [von der „Out Of The Ashes“-EP], bevor mit „S.O.S“ und „I Am Legion“ wieder der Bogen zurück zum aktuellen Machwerk geschlagen wird.
Mit „Scholar Eclipse“, „Godslave The Queen“ und „Vodcarnivore“ [Wortwitz, anyone?] kann der Abend dann gediegen austhrashen, äh, ausklingen...

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 30.10.2014 | 15:28 Uhr
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin