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Datum: 12.05.2007Stadt: Ulm



Bereits drei Jahre sind seit dem letzten Studio-Album „Made Of Flesh“ der Old-School-Deather FLESHCRAWL ins Land gegangen, sodass es allmählich Zeit für einen Nachfolger dieser Schlachtplatte wurde. Aus diesem Grund begaben sich die Süddeutschen nun kürzlich in das Ulmer Studio Toninfusion, das am Stadtrand, und somit in nicht allzu weiter Entfernung der Wohnorte aller Band-Mitglieder, recht idyllisch direkt in der Nähe einer Pizzeria, eines Getränkemarktes und eines Bestattungsunternehmens liegt, um dort unter der Regie von Martin Schmitt die neue Scheibe „Structures Of Death“ einzutrümmern. Am Tag 16 des Aufnahmeprozesses, dem 12. Mai, luden Band und deren Label Metal Blade dann zur Listening Session des gerade fertig gestellten Albums, das im Rough Mix serviert werden sollte. Im Juni werden die zwölf Songs übrigens noch für vier Tage von Pelle Saethers im Studio Underground im schwedischen Västerås abgemischt, bevor das finale Mastering von Achim Köhler erledigt wird. Als vorläufiger Veröffentlichungstermin für das Album wird derzeit Ende September angepeilt.

Etwas zeitiger im Toninfusion angekommen, gesellte sich zunächst einmal die sichtlich gut gelaunte und entspannte Band mit einem kühlen Blonden zu den angereisten Kollegen, bevor es um kurz nach 16 Uhr zur ersten Kostprobe von „Structures Of Death“ überging. Nach einem kurzen Intro machte das Titelstück dann auch gleich klar, dass im Hause FLESHCRAWL die Zeichen auf Sturm stehen: Treibende Up-Tempo-Parts in bester Schweden-Death-Tradition, gut sitzende Breaks, melodische, teils zweistimmige Zwischenparts, groovende Einschübe, tiefe Growls und wuchtige Drums, die oft mittels Doublebass-Einsatz einen dicken Teppich auslegen, auf dem sich der Rest der Band austoben kann. Nicht selten werden da Erinnerungen an DISMEMBER, BOLT THROWER und ENTOMBED wach, wobei dies nur als grobe Orientierung dienen soll, denn es halten auch neue Einflüsse und Ideen Einzug, wie das leise gezupfte Akustik-Intro und -Outro in „Into The Fire Of Hell“ belegt. Doch keine Bange, hier wird wie gewohnt hauptsächlich auf die Tube gedrückt, sodass zum Beispiel „Written In Blood“ mit seinem eingängigen Refrain und seinen energischen Blast Beats für viel Druck sorgt, während „A Spirit Dressed In Black“ mit seinem groovenden Mid-Tempo-Gerüst und dem doomigen Zwischenteil besonders live gut abgehen sollte. Die Merkmale dieser nur beispielhaft genannten Titel lassen sich auf den Rest des Albums übertragen, auf dem die Spannung bis zum letzten Ton gut aufrecht erhalten wird, wobei vor allem noch „Rest In Pain [R.I.P.]“ und „War Of The Dead“ hervorstechen: Ersteres wirkt mit viel Doublebass und der sich steigernden Geschwindigkeit schön intensiv und Headbanger-kompatibel, während letzteres durch seine gelungene Strukturierung auffällt. Ein melodisches Intro, das in zweistimmige Gitarren übergeht, um dann von der Doublebass unterstützt zu werden und im Refrain mit den längsten Blast-Beat-Passagen des Albums aufzuwarten, sodass dies einer der abwechslungsreichsten Songs der Scheibe sein dürfte.

Nach etwas über vierzig Minuten war dann auch schon Schluss, wobei die bereits jetzt – vor Mix und Mastering – schon sehr transparente und wuchtige Produktion erwähnt werden muss, sodass man gespannt sein darf, wie dann das fertige Endprodukt klingen wird. Das Artwork hat übrigens Uwe Jarling übernommen, der auch schon für die letzten Cover der Band zuständig war. Und da sich Martin Schmitt als langhaariger, dem Death Metal aufgeschlossener und zudem noch sehr sympathischer Zeitgenosse herausstellte, befindet sich auf „Structures Of Death“ auch ein Gast-Solo des Produzenten.

Nach dem eher informelleren Teil ging es dann vom Toninfusion mit gesammelter Mannschaft weiter in die Innenstadt, um bei leckerem spanischen Essen und reichlich Flüssignahrung noch einzelne Details zu klären und um ein gemütliches Schwätzchen zu halten, während Sänger Sven bereits zwischendurch eine kleine Auszeit nahm, um den anstrengenden Tag zu verdauen und neue Kraftreserven zu schöpfen.


Wer also auf die alten Helden DISMEMBER und ENTOMBED steht und prinzipiell auf seit Jahren gut gemachten Old School Swedish Death Metal steht, der sollte die Ohren spitzen und Ende September nach dem achten Album von FLESHCRAWL Ausschau halten, denn die Jungs stehen für qualitativ hochwertige Mucke, die einfach Spaß macht und besonders live einiges zu bieten hat, sodass sich selbst nach diesem nur kurzen Einblick schon jetzt sagen lässt, dass „Structures Of Death“ mit Sicherheit niemanden aus der Zielgruppe enttäuschen wird.

Anbei noch die Tracklist von „Structures Of Death“, wobei die Abfolge der Songs lediglich vorläufigen Charakter hat und sich noch in den nächsten Wochen ändern könnte:

01. Intro
02. Structures Of Death
03. Into The Fire Of Hell
04. Written In Blood
05. A Spirit Dressed In Black
06. Fleshcult
07. Into The Crypt Of Scattered Souls
08. Anthem Of Death
09. Nothing But Flesh Remains
10. Rest In Pain [R.I.P.]
11. About Mortality
12. War Of The Dead

soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 13.05.2007 | 23:29 Uhr
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