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Datum: 23.02.2009Stadt: Freiburg



Schön, dass mal etwas in Sachen Extrem-Metal in Freiburg geht – so könnte wohl das Motto des Konzertabends in der Freiburger KTS im Rahmen der gemeinsamen Tour von FUCK THE FACTS, ANTIGAMA und DR. DOOM lauten. Und ungeachtet der Tatsache, dass es sich um einen Montag, noch dazu Rosenmontag, handelt, finden sich immerhin 50 Nasen in der kleinen und urigen Location ein, um sich die etwas andere Fasnets-Vollbedienung in nahezu familiärer Atmosphäre abzuholen.



.: DR. DOOM :.
Dafür sorgen schon DR. DOOM aus den Niederlanden, die um 22.30 Uhr die überschaubare Bühne entern und ihren abwechslungsreichen Death/Grind lostreten. Nach einem überraschend doomigen Intro wird dann ordentlich Gas gegeben, jedoch stets auf auflockernde Parts geachtet, sodass sich neben NASUM-Querverweisen auch groovige Einsprengsel der Marke LENG TCH’E in den Songs der erst 2006 gegründeten Tulpenknüppler aus Groningen finden lassen. Ein gelungener und kurzweiliger Auftakt, der nach 20 Minuten auch schon wieder vorbei ist und einen ziemlich verausgabten Sänger zum Merchandise-Stand schlurfen lässt.



.: ANTIGAMA :.
Nach einer kurzen Umbaupause, in dessen Verlauf das mit einigen Gimmicks ausgestattete Schlagzeug von Krzysztof aufgebaut wird, legen ANTIGAMA flugs los und sorgen erst einmal für Verwirrung. Die wenigsten Zuschauer dürften mit dem experimentellen und sperrigen Material der Polen vertraut sein, sodass die Reaktionen anfangs etwas verhalten sind. Das ändert sich im Verlauf der gut 40 Minuten jedoch zunehmend, denn auch wenn die Jungs aus Warschau ohne Tieftöner [siehe Interview] und somit als soundtechnisch etwas abgespecktes Trio antreten müssen, wird ein mehr als amtlicher Querschnitt geboten, der sich vor allem auf „Resonance“ und die neue Scheibe, „Warning“, konzentriert. Somit gibt es beispielsweise „Ecstasy“, „Disconnected“, „Orange Pills“ oder auch „City“, die allmählich für wachsenden Applaus sorgen, auch wenn Sänger Patryk, der seine Sache als Neuzugang übrigens ausgezeichnet macht, etwas mehr Bewegung im Zuschauerraum sichtlich lieber wäre. Alles in allem ein guter Auftritt einer sperrigen und unkonventionellen Band, die sich abseits von gängigen Mustern und Schubladen bewegt und dadurch nur umso interessanter wird.



.: FUCK THE FACTS :.
Zeit für die kanadischen Split-Release-Könige FUCK THE FACTS, die trotz bereits zehnjährigen Bestehens der Band bisher noch nicht den Sprung über den großen Teich geschafft haben, im Jahr 2009 aber endlich auf europäischen Bühnen stehen. Verstärkt um die Tourmusiker Johnny Ibay an der Gitarre sowie dem baumlangen Marc Bourgon am Bass, präsentieren sich FUCK THE FACTS bestens aufeinander eingespielt und zudem mit einem extrem wuchtigen Sound ausgestattet, der sofort mitzureißen vermag. Im Mittelpunkt steht natürlich Mel Mongeon, die zierliche Frontröhre, bei der sich in dem Moment ein Schalter umzulegen scheint, in dem sie auf die Bühne tritt und so manchen Death-Metal-Grunzer gnadenlos auf die Ränge verweist. Energie ist hier das große Stichwort, sodass ein durchdachtes und vor Abwechslung nur so strotzendes Grind-/Noisecore-Brett nach dem anderen herausgehauen wird, wobei vor allem „Absence And Despite“, „La Culture Du Faux“, „The Storm“, „The Pile Of Flesh You Carry“ vom aktuellen Werk, „Disgorge Mexico“, sowie „The Sound Of Your Smashed Head“ von dessen Vorgänger, „Stigmata High-Five“, ganz gewaltig einschlagen. Zwischendurch wird dann mit einem augenzwinkernden „Oh Canada…“ festgestellt, dass das eigene Land eigentlich sowieso in so ziemlich allem geschlagen werde oder immer blöd dastehe, bevor es in die letzte Runde geht und nach knapp 35 Minuten leider schon wieder Schluss ist – woraufhin Mel in aller Seelenruhe und mit einem schüchternen Lächeln wieder zum Merch-Stand zurückschlendert, als sei gerade eben rein gar nichts geschehen.

Ein richtig schicker und trotz der allesamt in Richtung Grindcore gehenden Bands abwechslungsreicher Abend, da jede der drei Bands eigenständig agiert und sich eine eigene kleine Nische gesichert hat. Punkten können vor allem ANTIGAMA mit ihren schrägen Kompositionen und FUCK THE FACTS aufgrund ihrer energiegeladenen Show. Alle Bands hätten zwar gerne ein wenig länger spielen können, aber in Anbetracht der Tatsache, dass überhaupt mal wieder so ein Konzert in Freiburg zu sehen ist und sich der Eintritt auf lächerliche fünf Euro beläuft, ist das allemal zu verschmerzen. Dies äußert sich auch in den fairen Merch-Preisen, da FUCK THE FACTS beispielsweise ihre CDs und manche Shirts für acht Euro unter die Leute bringen. Und das ist nun wirklich Value For Money, sodass FUCK THE FACTS gerne und bald wieder die Reise nach Europa antreten sollten!

Live-Bilder mit freundlicher Genehmigung von Daniel Blage

soulsatzero

Autor: Alexander Eitner [soulsatzero] | 11.03.2009 | 19:38 Uhr
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