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News zu Gamma Ray, etc.
Gamma Ray - Lyric-Video
14.03.13
14.03.13
Gamma Ray - EP-Trailer
26.02.13
26.02.13
Gamma Ray - Albumtitel
21.02.13
21.02.13
Gamma Ray - Artwork gesichtet
13.02.13
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Gamma Ray - EP kommt
31.01.13
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Interviews mit Gamma Ray, etc.
Reviews von Gamma Ray, etc.
Gamma Ray
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"Bring Your Own Bombs And Bombard Yourself"
Band(s): | Share:
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| Datum: 06.02.2010 | Stadt: Hamburg | |||||
Es lebe der D-Club [Docks]! Es ist schon zu einem Standard geworden, dass irgendetwas im D-Club nicht klappt. An diesem Samstagabend [06.02.2010] habe ich mich mit ein paar Freunden dort eingefunden, um GAMMA RAY die Ehre zu erweisen. Eine halbe Stunde vor Einlass finden wir uns also ein und sehen auch schon eine Hand voll Menschen. Auf einmal werden wir alle vom Eingang weg gebeten und in einen schmalen Gitterbereich, der gerade aufgebaut wird, gedrängt. So stehen wir nun alle wie die Ölsardinen und warten darauf, dass etwas passiert. Außer einer Rutschpartie auf dem nicht weggeräumten Eisboden gibt es allerdings nicht viel zu begutachten. Nach über 40 Minuten in der Kälte geht es dann endlich los. Wir dürfen unsere Karten an der Gästeliste empfangen, wo dann allerdings nichts passiert. Nach 20 Minuten Rumstehen [die gesamte Schlange, die sich am normalen Eingang gebildet hatte, war schon hineingekommen] wird uns mitgeteilt, dass man die Gästeliste nicht finden könne. Scheint auch niemanden zu interessieren, denn getan wird nichts. Es dauert geschlagene 45 Minuten, bis jemand auftaucht und so gütig ist, eine Gästeliste hereinzureichen [derzeit stehe ich schon 100 Minuten in der Kälte]. Leider ist die Gästeliste dann ein Witz. Zwei Personen vor mir sind gar nicht erst auf der Gästeliste zu finden [scheint die Leute auch nicht weiter zu kümmern – es wird nicht einmal gefragt, wer einen auf die Liste gesetzt hat – nein, ihr Name ist nicht drauf, da können wir nichts machen]. Man danke dem Herrn, dass mein Name draufgestanden hat, lediglich einen Fotopass, der sogar auf einem ausgedrucktem Schreiben schwarz auf weiß vorlag, habe ich nicht bekommen – das Schreiben hat sich der Herr nicht einmal angeschaut. Super Arbeit, die die Jungs da an diesem Abend am Eingang abgeliefert haben. Genug des Meckerns, kommen wir zur Musik! .: SECRET SPHERE :. Es haben sich etwa 250–350 Leute in der Halle eingefunden, um die Italiener von SECRET SPHERE zu sehen. Diese legen mit einem etwas dumpfen, aber druckvollen Sound los und geben gleich erst einmal drei Lieder von ihrem aktuellen Album „Sweet Blood Theory“ zum Besten. Gleich beim ersten Song fällt auf, dass Sänger Ramon Messina sich optisch ganz extrem verändert haben muss oder sich hier ein anderer Sänger eingefunden hat. Nach zwei Liedern klärt sich die Sache. Ramon säße mit extremen Halsschmerzen in Italien und der Sänger [Name lag nicht vor] sei als Ersatz eingesprungen. Das verzeiht auch das Textbuch auf der Bühne, von welchem die meiste Zeit über abgelesen wird. Trotz dieses schweren Nachteils rocken SECRET SPHERE die Bühne und reißen die anwesende Masse mit. Mit „Loud And Raw“ fliegen dann auch bei fast allen die Haare und die Gruppe zeigt, dass sie auch ohne ihren Sänger ordentlich Spaß verbreiten kann. Sehr schade ist, dass nach nur 25 Minuten dem Ganzen ein Ende gesetzt wurde und SECRET SPHERE die Bühne räumen müssen.
Setlist SECRET SPHERE: Stranger In Black Welcome To The Circus Bring On Dance With The Devil Loud And Raw .: FREEDOM CALL :. Plötzlich ist die Halle gerappelt voll. Im Vorfeld wurde schon spekuliert, ob GAMMA RAY den D-Club voll bekommen – schon bei FREEDOM CALL war daran kein Zweifel mehr offen. Von der ersten Minute an gibt die Band von Chris Bay alles und spielt eine gute Mischung aus alten und neuen Songs. Es ist schon komisch, wie sehr man über FREEDOM CALL hetzt und schmunzelt und trotzdem steht die ganze Halle Kopf, als Lieder wie „Land Of The Light“, „Freedom Call“ oder „Warriors“ die Reihe machen. Plötzlich scheint es nicht mehr *schwul*, die Texte zu können und ein jeder steht hinter der Band. Auch die neuen Sachen von der „Legend Of The Shadowking“ kommen bei der Masse gut an und so trifft man mit „Tears Of Babylon“ oder „Merlin Legend Of The Past“ die Band genau ins Schwarze. Man kann über FREEDOM CALL sagen, was man will, aber an diesem Abend trifft man auf eine sehr motivierte Band, die fast den gesamten D-Club auf ihrer Seite hat. So ist es dann kein Wunder, dass die Leute nach nur 50 Minuten etwas enttäuscht sind, als es ohne Zugabe auf Wiedersehen heißt.
Setlist: FREEDOM CALL:We Are One United Alliance Thunder God Tears Of Babylon Merlin - Legend Of The Past The Darkness Warriors Land of Light Freedom Call .: GAMMA RAY :. Platz da für den Headliner! Dieser hat an diesem Abend anscheinend viel vor. Ein unglaubliches Bühnenbild präsentiert sich mehr und mehr, je weiter das FREEDOM CALL Bühnenbild abgebaut wird. Am Ende erstreckt sich eine ganze GAMMA RAY Landschaft auf der Bühne, die zeigt, dass Herr Hansen heute einiges vorhat. Doch erst einmal heißt es warten und warten und warten! Geschlagene 40 Minuten lassen GAMMA RAY die Fans warten, bis es losgeht. Dafür dann ordentlich. Mit „Gardens Of The Sinners“ liefert die Band ein ordentliches Brett ab, welches nicht nur in den ersten Reihen für Stimmung sorgt. Sichtlich gut gelaunt lässt Kai Hansen einen Witz nach dem nächsten vom Stapel. Weiter geht es mit „Empathy“ vom aktuellen Album. Bühnenpräsenz und Show sind dabei erstklassig und ergeben ein Bühnenbild, das locker mit den ganz Großen der Welt mithalten kann. Der Sound ist extrem laut und gerade bei den Solopassagen scheint einem das Ohr wegzufliegen. Nach dem ersten Drittel der Show gibt es noch ein ordentliches Drumsolo vom Herrn Zimmermann, welches sich sehen lassen kann, sich jedoch sehr in die Länge zieht. Natürlich kommt dieser Gig nicht ohne die neue GAMMA RAY Hymne „To The Metal“ aus, welches ebenfalls in der Mitte der Show seinen Platz findet. Natürlich geben GAMMA RAY auch die eine oder andere Rarität zum Besten und so bekommt die Meute z.B. „Man On A Mission“ oder „Abyss Of The Void“. Zum Zugabenblock kramt man natürlich noch einmal in der HELLOWEEN-Kiste und bringt mit „Future World“ einen Klassiker des Genres. Mit „Send Me A Sign“ ist dann Ende im Gelände und so wird ein an sich gutes Konzert beendet, jedoch nicht ohne faden Beigeschmack. Die Spielzeit beträgt gerade mal 100 Minuten, was bei einem sehr lang gezogenen „Future World“, einem fast zehnminütigen Drum-Solo und einem mehr als fünf Minuten langen Tusch bei „Send Me A Sign“ nicht sehr viel ist. Wen wundert es da, dass man gerade einmal auf 13 Lieder kommt und so sehr viele Klassiker fehlen. So gibt es z.B. KEIN „Heaven Can Wait“, „Valley Of The Kings“, „Heavy Metal Universe“ oder „Somewhere Out In Space“. Schade eigentlich, da man abgesehen von der Setlist und der kurzen Spieldauer, einen sehr ordentlichen Tourauftakt erleben durfte.
Setlist GAMMA RAY: 01. Gardens Of The Sinner 02. Empathy 03. Deadlands 04. Fight 05. Abyss Of The Void 06. Mother Angel 07. Armageddon 08. To The Metal 09. No Need to Cry 10. Rebellion In Dreamland 11. Man On A Mission 12. Future World 13. Send Me A Sign
Rechnet man alles zusammen, lohnt sich diese Tour für Freunde der Musik auf jeden Fall. Wer damit leben kann, dass bei GAMMA RAY der eine oder andere Klassiker nun unter den Tisch fällt, der dürfte an diesem Abend nicht viel zu meckern haben, zumal die Show an sich das Geld schon fast wert ist. Bleibt am Ende nur zu sagen – ein ganz guter Abend und danke an den D-Club für die dicke Erkältung, die mich beim Schreiben plagt!
Ashes Of Eden | ||||||
| Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 11.02.2010 | 16:22 Uhr | ||||||
Kommentare





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Setlist: FREEDOM CALL:

