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Datum: 17.04.2014Stadt: Hamburg

Der Frühling hat den hohen Norden in seine Gewalt gebracht. Die ersten Sonnenstrahlen erreichen die Innenstadt und mitten auf dem Kiez rüstet man sich für eine heimische Legende. Im Docks kommen an diesem Abend, neben den Kriegern von STORMWARRIOR und den neuformierten RHAPSODY OF FIRE, vor allem die Mannen um Kai Hansen – GAMMA RAY um die Ecke, um ihr neues Album “Empire Of The Undead” auch auf der heimischen Bühne abzufeuern. Nachdem man für die Platte hauptsächlich gute Resonanzen bekommen hat und den höchsten Charteinstieg aller Zeiten feiern durfte, verwundert es nun niemanden, dass das Docks wirklich sehr voll ist, als an diesem Abend die Lichter ausgehen. Den Anfang machen dabei die Kollegen von STORMWARRIOR, die beim Start ihrer Karriere ja stark von Kai gefördert wurden. Nun gibt es also ein erneutes zusammentreffen, in Form einer gemeinsamen Tour.

.: STORMWARRIOR:.

Gerade einmal eine halbe Stunde nach Einlass [19:30] gehen die Lichter aus und die Mannen der True-Kombo STORMWARRIOR entern die Bühne, um ordentlich Stimmung zu machen. Die ersten 200/300 Leute haben sich auch bereits eingefunden und bekommen ein Feuerwerk von der Bande zu sehen. Dabei werden in den gerade einmal 25 Minuten Show – so gut wie alle Alben bedient. Wer die Gruppe noch von den ersten Alben her kennt, der wird etwas verwundert sein, da sich alle Lieder eher im langsamen Bereich aufhalten. Lediglich „Heading North“ geht volle Kanne ab und zeigt noch einmal, wofür die Band eigentlich mal bekannt war. Trotz der relativ langsamen Darbietung, knallt der Sound ordentlich und die Jungs machen ihre Sache auf der Bühne ganz gut. Keine großen Experimente, wenn es um die Bewegungen auf der Bühne geht und auch die Ansagen sind aus dem Lehrbuch. Man muss den Jungs allerdings lassen, dass man in 25 Minuten auch nicht wirklich viele Chancen dazu bekommt. Überraschend bleibt aus, dass die Musiker nicht gemeinsam mit Kai Hansen einen Song aus den alten Tagen schmettern, sondern nur eigenes Material spielen. So bleibt ein solider, wenn auch nicht großartiger Auftritt, der als Warmmacher allerdings hervorragend angebracht war.




.: RHAPSODY OF FIRE :.

Gerade einmal fünfzehn Minuten wird umgebaut, dann darf man sich auf die erste Legende an diesem Abend freuen. Tatsächlich sind sehr viele T-Shirts in der Halle mit der nun folgenden Band bedruckt und als die Lichter ausgehen, kommt auch gleich so etwas wie Stimmung auf. Mit dem Opener der aktuellen Platte „Dark Wings Of Steel“ feuert die Band den ersten Track in die Menge, der sogleich warm angenommen wird. Der Sound ist normalerweise das größte Problem der Italiener, doch an diesem Abend ist er für ihre Verhältnisse ganz gut auch wenn das Keyboard wie immer zu leise ist. Dafür ist Sänger Fabio in Bestform. Der Mann kann einfach singen und trifft auch an diesem Abend jeden Ton. Da kann man über das Kaugummi während der Show schon fast hinwegsehen. Wenn man sich so den Verlauf der Lieder während des Konzertes anschaut, dann merkt man ganz klar, dass die Band sehr viel Bock hat, auf die alten Sachen. Nicht nur, dass fast jedes Album bedient wird, vielmehr macht man das, was die Band davor vergessen hat – man drückt ordentlich auf das Tempo. Natürlich bietet der Albenkatalog der Band genug Stoff, um in knapp einer Stunde, fast nur Klassiker zu spielen. Gerade einmal zwei aktuelle Songs gibt es, der Rest ist ein buntes Gemisch aus Klassikern. Gerade die letzten Songs wie „Dawn Of Victory“, „Reign Of Terror“ oder der Abschlusssong „Emerald Sword“ sorgen für ordentlich Stimmung im Publikum. Nach 65 Minuten wird die Band dann gebührend gefeiert und man kann sich nach der Rückmeldung durchaus vorstellen, dass die Band auch mal eine eigene Tour durch die Welt startet, da man durchaus bewiesen hat, dass man auch mit dem neuen Gitarristen begeistern kann. Der Show drumherum würde es helfen, da die kleine Bühne und der wenige Platz wirklich nicht ansehnlich waren und der Band nicht wirklich geholfen haben, ihre Musik zu untermalen.




Setlist RHAPSODY OF FIRE:

Rising From Tragic Flames
Land Of Immortals
The March Of The Swordmaster
Unholy Warcry
Dark Wings Of Steel
Lamento Eroico
Holy Thunderforce
Dawn Of Victory

Reign Of Terror
Emerald Sword


.: GAMMA RAY:.

Nun wird knapp 30 Minuten umgebaut, ehe es dann zum großen Finale geht. Inzwischen drängt man sich in der Halle schon sehr dicht aneinander, auch wenn das Docks nicht ganz ausverkauft ist. Nach einem wirklich sehr nervenden Intro-Intro, gibt es dann das bekannte „Welcome“ und die Jungs betreten unter den ersten Beifällen die Bühne. Mit „Avalon“ von der aktuellen Platte, legen Kai und seine Mannen los und hinterlassen in den ersten Minuten eine durchaus ruhige Meute. So wirklich will der Song als Opener für ein Konzert nicht funktionieren. Es dauert wirklich ewig, bis sich der Song entlädt und endlich so etwas wie Stimmung aufkommt. Vorher sieht man ein paar Schüttelnde Köpfe und wenig Aktion in der Halle. Nach gefühlten 60 Minuten „Avalon“ geht es dann endlich in Richtung Stimmung. Mit dem Klassiker „Heaven Can Wait“, kann sich Kai gerade noch einmal retten und die Fans sind wie ausgetauscht. Auf einmal gibt es ordentlich Bewegung im Pit und auch die Gesänge der Fans werden nun laut. Wo wir gerade bei dem Thema Gesang sind: Was Fabio eben noch ohne Probleme hinbekommen hat, davon kann Kai Hansen nur ein Lied von singen – oder eben auch nicht. Wie schon vorher bekannt, ist der Sänger und Gitarrist ganz stark angeschlagen und bekommt nur schwer die Töne raus. Wie schon öfters auf der Tour, helfen deswegen Freunde und Bekannte aus, und geben den Liedern so ein einmaliges Feeling. Neben den POWERSLAVE Sänger Alex Dickinson und Fabio von RHAPSODY OF FIRE, fällt vor allem ein völlig Unbekannter auf. Frank Beck darf sich das Mikro schnappen und weiß, wie man dies auch einsetzt. Nicht nur, dass der Mann völlig selbstbewusst Stimmung erzeugt, nein, er trifft auch noch die Töne und haut die Songs um die Ecke, als wäre er Jahrzehnte im Geschäft. Da muss vielleicht bald jemand um seine Stelle als Sänger bangen. Auf der einen Seite ist es natürlich schade, dass Kai die Songs nicht selbst singt, allerdings muss man schon sagen, dass die bunte Mischung aus Gastsängern, seinen ganz eigenen Charme hat. Natürlich greift Kai auch hin und wieder mal selbst zum Gesang und bietet somit auch noch was von seiner Kost. Zwar wird das aktuelle Album ziemlich oft bedient aber man denkt auch an Klassiker wie „I Want Out“, „Rebellion In Dreamland“, „Land Of The Free“ oder „Man On A Mission“. Da freuen sich die Fans der alten Stunde und so kann sich am Ende eigentlich keiner beschweren, als nach zwei Stunden Show ein guter Schlusspunkt gesetzt wird. GAMMA RAY geben sich wie immer sicher auf der Bühne, punkten mit Humor und wissen genau, was sie tun müssen, damit am Ende keiner seinem Geld nachweint.




Setlist: GAMMA RAY

Avalon
Heaven Can Wait
Tribute To The Past
I Want Out
Razorblade Sigh [Alex Dickinson POWERSLAVE]
Seven Alex Dickinson POWERSLAVE]
Empire Of The Undead [Fabio Lione RHAPSODY OF FIRE]
Time For Deliverance [Fabio Lione RHAPSODY OF FIRE]
Drum Solo
Blood Religion
Master Of Confusion [Frank Beck]
Rebellion In Dreamland / Land Of tTe Free [Frank Beck]
Man On A Mission [Frank Beck]

To The Metal [Frank Beck]
Send Me A Sign





Fazit: Man kann sagen, dass dies ein echt runder Abend war, an dem alle auf ihre Kosten gekommen sein dürften. Gerade die sehr gute Zusammenstellung aus sehr großen Namen des Genres, machen diese Tourmischung zu einem echten Hingucker. STORMWARRIOR machen einen echt guten Anheizer aus, RHAPSODY OF FIRE wissen, wie man mit Klassiker begeistern kann und GAMMA RAY brauch man nach mehreren Jahrzehnten auf der Bühne auch nichts mehr vormachen. Ein wirklich runder Abend mit vielen guten Songs und einem ganz besonderen GAMMA RAY-Konzert, dass vielen in Erinnerung bleiben dürfte – nicht zuletzt durch Frank Beck.

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 28.04.2014 | 20:27 Uhr
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