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Reviews von Grave Digger, etc.
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Datum: 28.12.2014Stadt: Hamburg

Weihnachten ist gerade erst vorbei und man bereitet sich schon seelisch auf das neue Jahr vor. Wo kann man sich also besser vom ganzen Trubel ablenken lassen, als bei einem ordentlichen Metal-Konzert. Dies dachten sich wohl auch GRAVE DIGGER, die ihre Tour verlegten und nun also in der besinnlichen Jahreszeit aufkreuzen. In Hamburg bedeutet dies, dass man am 28ten die Tür einrennt und sich mit ein paar Kollegen und den Fans den Abend versüßen möchte. Die German Metal Attack macht also Halt und man bekommt ordentlich auf die Ohren. Zwar sind die Bandnamen nicht so groß, wie bei der letzten Tour, allerdings bleibt man dem Motto der Tour treu. Mit WOLFEN und den NITROGODS gibt es also ein unterhaltsames Vorprogramm, welches nur durch die Absage von HEAVATAR getrübt werden dürfte.




.: WOLFEN :.

Die Kölner von WOLFEN machen heute den Anfang und dürfen sich über gut 150 Leute freuen, die die Band unterstützen. Mit ihrem modernen Power-Heavy-Metal kann die Band an diesem Abend punkten. Allen voran die lockere Schnautze des Sängers kann immer wieder bei Ansagen überzeugen. Nach und nach bekommen die Jungs das Publikum in den griff und können am Ende der Show immer wieder Sprechchöre für sich geltend machen. Obgleich am Anfang der Show die Gitarre Probleme macht, bekommt man dies schnell in den Griff und rockt danach sehr überzeugend die gut 40 Minuten. Da wundert es auch keinen, dass „The Irish Brigade“ am Ende keinen mehr locker lässt. Am Ende sind die Leute warm und die Band zufrieden – Mission erfüllt!




.: NITROGODS:.

Es wird Zeit zum ROCKEN. Nun kommen die NITROGODS und so manch einer behauptet, dass die Band Ähnlichkeit mit MOTÖRHEAD hätte – dies stimmt natürlich nicht – zumindest optisch... Musikalisch bietet man die volle Power, die sonst nur aus England bekannt ist. Mit ordentlich viel Kraft, einem drückenden Sound und viel Humor, spielt man sich durch die 45 Minuten. Dabei stehen Unterhaltung und Spaß ganz weit vorne. Zwar kopieren sich die Songs immer und immer wieder aber die humoristischen Einlagen der Band, können das Ganze zum guten Drehen. Entspannt und mit einem Lächeln, rocken sich gut 250 Hamburger durch den Gig. Nicht zuletzt das Bierflaschensolo von Drummer Klaus dürfte zeigen, dass diese Band wirklich allerhand an Talente aufzuweisen hat... Ansonsten gibt es klassischen Power-Rock, der immer wieder mit seinem Drive überzeugen kann und auch hier die Besucher zum Bangen bringt. Nach einigen Lachern und gefühlten 400 Songs, gehen die Jungs dann ihren Weg und man macht Platz für GRAVE DIGGER.




.: GRAVE DIGGER :.

Da heute nur zwei Vorgruppen im Programm sind, ist es nun Zeit für den Hauptgrund, warum sich die Halle füllt. Nach dem Intro – und dem typischen Auftritt des REAPERS – geht es dann mit „Hell Funeral“ in die Vollen. Der Sound ist super, das Publikum geht ab und alles geht seine Wege. Nach dem ersten Song, kommen sofort die GRAVE DIGGER Rufe und man merkt sofort: dies wird ein heißer Abend. Was folgt, sind 95 Minuten Bolle-Metal pur. Dabei bedient man sich der alten Klassiker, sowie einiger neuer Songs. Wirklich große Überraschungen bleiben in der Setlist aus. Allerdings muss man gestehen, dass der Katalog von GRAVE DIGGER inzwischen so viele Hits umfasst, dass dort kaum Platz für Experimente bleibt. Mit einem guten Sound und einer sehr passenden Lichtshow, rockt man sich durch Hits wie „Lionheart“, „Excalibur“ oder auch „Knights Of The Cross“. Nach jedem Lied wird die Band gefeiert und diese genießt sichtlich den Abend. Vor der aktuellen Granate „War God“ will Drummer Stefan Arnold tatsächlich streiken, aber Bolle und die Fans bringen ihn dazu, auch hier die Nummer durchzustehen und den Fans was ordentlich auf die Mütze zu geben. Am Ende bleibt noch das obligatorische „Heavy Metal Breakdown“ und die Fans kann nichts mehr halten.

Setlist GRAVE DIGGER:

Return Of The Reaper [Intro]

Hell Funeral
The Round Table [Forever]
Witch Hunter
The Dark of the Sun
Ballad of a Hangman
Seasons of the Witch
Lionheart
Wedding Day
War God
Hammer Of The Scots
Tattooed Rider
Excalibur
Knights of the Cross
Rebellion [The Clans Are Marching]

Highland Farewel
Grave Desecrator
Heavy Metal Breakdown


Dieser Abend hat einmal mehr gezeigt, dass kaum eine andere Band mehr Hits und treuere Fans hat, als GRAVE DIGGER. Wie auch in den letzten Jahren, bleibt die Halle allerdings zur Hälfe leer. Warum, kann ich mir nicht erklären, da die Band immer wieder eine solide Leistung abliefert und auch mit den Alben wieder erstarkt ist. Obgleich die Anzahl der Fans nicht mehr wird, so sind die Anwesenden wirklich treue Seelen und feiern ihre Band bei jedem Song. Manchmal, so denke ich, ist dies mehr Wert, als eine volle Halle die keinen Song feiert oder kennt. Wie dem auch sei, eine große Vorstellung der alten Herren mit einem ordentlichen Vorprogramm. Man kann also in Hamburg beruhigt sagen: Jenes letzte Konzert dieses Jahres war ein sehr gutes!

AshesOf Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 31.12.2014 | 14:13 Uhr
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