.: SUCHE
News zu Gojira, etc.
Gojira - Konzert mitgeschnitten
01.05.13
01.05.13
Gojira - Gigs in Deutschland
26.02.13
26.02.13
Gojira - Konzerte in Deutschland
25.01.13
25.01.13
Hatesphere - neues Musikvideo
07.01.13
07.01.13
Interviews mit Gojira, etc.
Reviews von Gojira, etc.
Live-Berichte über Gojira, etc.
Mehr aus den Genres
Tardive Dyskinesia
The Sea Of See Through Skins
Death/Thrash Metal, Progressive
4 von 7 Punkten
"Zu nah an den Vorbildern"
Age Of Taurus
Desperate Souls Of Tortured Times
Doom Metal, NwobHM, Symphonic / Epic Metal
6 von 7 Punkten
"Hoch die Hörner, es ist Stierzeit!"
Hidden Masters
Of This And Other Worlds
Folk, Progressive, Psychedelic
7 von 7 Punkten
"Eine kreative Gruppenarbeit"
ASG
Blood Drive
Alternative, Hard Rock, Pop, Rock, Stoner Rock
6 von 7 Punkten
"Alternativer Stonermetalpop für alle"
Band(s): | Share:
| ||
| Datum: 25.04.2009 | Stadt: Winterthur | ||
Wie Kollege Soulsatzero in seinem ELUVEITIE-Livebericht bereits zu berichten wusste, handelt es sich beim Salzhaus in Winterthur um einen ausgesprochen angenehmen Club. Eine Größe, die perfekt für nahezu intime Konzerte ist, und eine Soundanlage, die ordentlich Druck machen kann. Einziges Manko an diesem Abend bezüglich der Location dürften wohl die umgerechnet fünf Euro für einen halben Liter Gerstensaft sein, aber gut, irgendwie muss sich die Schweiz ja ihren Ruf als teures Land verdienen. Der Grund für lange Anreise des Redakteurs war aber nicht unbedingt die Qualität des Clubs, sondern das exklusive Zusammentreffen der dänischen HATESPHERE mit den Franzosen von GOJIRA. Eigentlich sind beide Kapellen getrennt voneinander auf Tour, teilen sich in Winterthur aber für einen Abend lang die Bühne. Warum weiß zwar keiner, spielt aber auch irgendwie keine wirkliche Rolle, oder?
.:HATESPHERE:. Achja, der bereits erwähnten langen Anreise sind auch gleich SIX REASON TO KILL, SIC und BLOODWORK zum Opfer gefallen. Ob das nun schade ist oder nicht, kann im Nachhinein schwer ermittelt werden. Die Dänen legen auf jeden Fall gleich mächtig mit dem Titeltrack ihres neuesten Albums „To The Nines“ los und spätestens hier dürfte dem ein oder anderen Zuschauer aufgefallen sein, dass bis auf Gitarrist Pepe die komplette Band ausgewechselt wurde. Wenn eine kompakte Band nach wie vor kompakt klingt, lässt das ja sowieso nichts vermissen, müsste da nicht auch der neue Sänger Jolle in die Fußstapfen der Partybombe Jacob Bredahl treten. Allen Skeptikern zum Trotz macht der noch nicht einmal die Zwanzig überschrittene Bursche seinen Job aber wirklich verdammt gut! Etwas tiefer veranlagt als sein Vorgänger, gibt er durchaus einen fähigen Frontmann ab. Bestens gelaunt – wie die ganze Band – freut er sich über jeden Fan, der abgeht und bringt dabei sogar das Kunststück fertig, gleichzeitig zu grinsen und zu growlen – Hut ab! Älteres Material wird an diesem Abend eher wenig geboten, ein Großteil stammt von der neuen Platte, von „The Sickness Within“ und „Ballet Of The Brute“. Bezeichnend auch, dass die etwas sperrig geratene „Serpent Smiles & Killer Eyes“ nur mit einem Lied, „The Slain“, bedacht wird. Neueres Liedgut wie „Clarity“ kann erstaunlich gut neben Hits wie „500 Dead People“ bestehen – diese Band sollte man also nicht allzu früh für tot erklären. Als Zugabe gibt’s dann noch die Mitgrölhymne „The Sickness Within“ und als Rausschmeißer fungiert das heftige „Oceans Of Blood“.
.:GOJIRA:. Dass der größere Teil des Publikums eigentlich wegen dem französischen Quartett da ist, kann man leicht an der gestiegenen Besucherzahl erkennen. Wie schon bereits im Vorprogramm von IN FLAMES beginnen GOJIRA das Set mit „Oroborus“. Abgesehen vom wirklich gut abgemischten Sound, ist es dabei wirklich erstaunlich, wie unglaublich sauber die Band zu Werke geht. Besonders bei Drummer Mario Duplantier scheint jede noch so schnelle Double-Bass-Passage einwandfrei zu sitzen – sein Können stellt er aber trotzdem noch zusätzlich in Form eines Drumsolos unter Beweis. Ausgiebig wird das neue Album vorgestellt [u.a. „Toxic Garbage Island“, „The Art Of Dying“, „Vacutiy“…], aber auch ältere Kaliber wie „Clones“ werden gewürdigt. Beim ohnehin schon experimentellen „A Sight To Behold“ wird glatt auf einen Vocoder zurückgegriffen und allerspätestens bei „Flying Whales“ hält keiner der Anwesenden mehr still. „Do you want some double-bass?!“ Die Frage kann doch nur rhetorisch gemeint sein, egal, das bejahende Grölen der Meute geht sowieso im Riff- und Drum-Gewitter von „The Heaviest Matter Of The Universe“ unter. Sänger und Gitarrist Joseph Duplantier – bekleidet mit einem BEATLES-Shirt – gibt dabei den charismatischen, wenn auch etwas routinierten Frontmann. Keine Ahnung wie lange der Auftritt gedauert hat, plötzlich ist der Spuk vorbei. Man verlässt völlig kaputt die Halle und hat den Eindruck, etwas Großem, aber auch etwas sehr Kräfteraubendem beigewohnt zu haben. Beileibe nicht das schlechteste Gefühl… Ammosarier | |||
| Autor: Amadeus Mader [Ammosarier] | 13.05.2009 | 19:30 Uhr | |||
Kommentare































