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Datum: 14.02.2013Stadt: München





Wie schon vor ziemlich genau einem Jahr besuchen die schwedischen Heavy Metal-Schwergewichte GRAND MAGUS auch anno 2013 wieder das Münchner „Backstage“ – auf der „Hunting Across Europe“-Tour werden die Herren allerdings nicht nur von ihren Landsleuten ENFORCER sondern auch von den englischen Urgesteinen ANGEL WITCH, die mit ihrem gleichnamigen Album einst einen unverzichtbaren Beitrag zur New Wave Of British Heavy Metal leisteten, begleitet. Man möchte annehmen, dass ein derartiges Line-Up Metaller jung und alt aus allen Winkeln anlockt, allerdings findet das Spektakel mit der „Backstage Halle“ nicht im größten Areal des Münchner Veranstaltungsortes statt und auch kurz vor offizieller Einlasszeit hält sich der Andrang noch in Grenzen. Leider soll sich das auch im weiteren Verlauf des Abends nur bedingt ändern.






.: ENFORCER :.
Die schwedischen Speed Metal-Jungspunde machen den Anfang und wenngleich die Halle nur knapp halb voll ist, geht es pünktlich los. Wie schon beim letzten Münchner Gastspiel der Herren gibt es als Intro wieder die „Diamonds And Rust“-Version von JUDAS PRIEST vom Band – etwas befremdlich mag es sein, dass danach mit „The Bells Of Hades“ auch noch das Intro der aktuellen Platte nachgeschoben wird, allerdings werden währenddessen von der Crew Kerzen auf der Bühne angezündet und das ist schon wieder cool. Was folgt, ist ein Konzert, wie man es von ENFORCER seit jeher gewohnt ist: Energetisch, voller Spielfreude und technisch in der obersten Oberliga. Den Anfang macht dabei natürlich „Death Rides This Night“ und auch ansonsten wurde ihrer aktuellen Platte „Death By Fire“ wahrlich ausreichend Platz in der Setlist eingeräumt, allerdings dürfen natürlich auch Publikumslieblinge wie „Scream Of The Savage“ nicht fehlen. Wer die Band in der Vergangenheit schon live erleben durfte, dem fällt auf, dass insbesondere Frontmann Olof Wikstrand stark an seiner Bühnepräsenz gefeilt hat – zwar verstanden er und Kollege Joseph Toll schon immer, fleißig um die Wette zu posen, allerdings wirken die Ansagen des Mannes nun noch um ein Vielfaches selbstbewusster. Nicht zuletzt dank des wie im „Backstage“ so oft hervorragenden Sounds springt der Funke natürlich auch alsbald aufs Publikum über, weshalb es vor der Bühne rasch enger wird ENFORCER eine gute halbe Stunde lang von den vorderen Reihen ordentlich abgefeiert werden. So ist es letztendlich fast ein bisschen schade, dass die Schweden heute den Anheizer geben mussten, denn ihre professionelle Performance zeigt, dass sie auch im späteren Programm eine gute Figur machen würden.






.: ANGEL WITCH :.
Nach einer angenehm kurzen Umbaupause wird es als nächstes Zeit für schwermetallenen Geschichtsunterricht, denn nun sind die erwähnten britischen Legenden dran. Musikalisch und auch in ihrem Auftreten könnte die Band nicht weiter von ihren Vorgängern entfernt sein, denn während es bei ENFORCER reichlich zügig und mit gehöriger Rock ’n’ Roll-Attitüde zuging, merkt man den Briten deutlich an, dass Frontmann Kevin Heybourne auch die 70er noch miterlebt hat: Mit Ausnahmen wie „Dead Sea Scrolls“ von ihrem aktuellen Album und den beiden ebenso göttlichen wie unumgänglichen Klassikern „White Witch“ und „Angel Witch“ – beide vom Publikum lauthals mitgesungen – bewegen sich AGEL WITCH eher im doomigen und durchaus depressiven Territorium bekiffter BLACK SABBATH. Hinzu kommt, dass Frontmann Heybourne zwar eine durchaus solide Performance abliefert und auch stimmlich in bester Verfassung zu sein scheint, allerdings stellt der Mann permanent den würdevollen und leicht angewiderten Gesichtsausdruck arroganter Elfen aus dem „Herr der Ringe“-Universum zur Schau und auch als er der Menge – in passend teilnahmslosem Tonfall – mitteilt, wie glücklich man doch ist, hier zu sein, fällt es schwer, das zu glauben. Bassist Will Palmer steht dazu in krassem Gegensatz, denn der Mann schwebt den Auftritt lang in seinen ganz eigenen Sphären und hat sichtlich Spaß an der Sache. Letztendlich ist das Konzert der Mannen also sicher nicht schlecht und gesehen haben sollte man die Truppe ohnehin mal, allerdings wurden die Engländer von den weitaus interessierter wirkenden ENFORCER trotz ihres Legendenstatus problemlos an die Wand gespielt, was sich auch an der Reaktion des Publikums ablesen lässt.

Atlantis
Confused
Dead Sea Scrolls
White Witch
Sorcerers
Gullotine
Dr. Phibes
Angel Of Death
Baphomet
Angel Witch






.: GRAND MAGUS :.
Nach etwas längerer Unterbrechung wird es endlich Zeit für die Gastgeber und die zeigen allen Anwesenden dann auch prompt wie’s gemacht wird: Los geht’s mit dem genialen „Kingslayer“ und selbst, wenn man GRAND MAGUS schon des Öfteren auf der Bühne sehen konnte, so ist es doch immer wieder verblüffend, wie drei Musiker eine derartige Sound-Wucht aufbauen können. Sänger JB zeigt sich inzwischen mit etwas mehr Haaren, ansonsten hat sich allerdings wenig geändert, denn der Mann ist immer noch eine der coolsten Säue der zeitgenössischen Metal-Szene und wenn die Schweden die Bühne betreten, dann gehört sie ihnen. Auch bei GRAND MAGUS fällt auf, dass das ausgiebige Touren der letzten Jahre dem Selbstbewusstsein der Beteiligten durchaus gut getan hat, denn auch Mr. JB ist nicht nur ein seiner Bühnenpräsenz noch überzeugender geworden, sondern gibt sich am heutigen Abend obendrein ausnehmend gut gelaunt und lässt zwischen den Songs einen blöden Spruch nach dem anderen vom Stapel. Die Setlist enthält natürlich etliche Nummern von der aktuellen Platte „The Hunt“, die sich allerdings nahtlos an Nummern wie „I, The Jury“, „Like The Oar Strikes The Water“ oder auch „Wolf’s Return“ fügen. Insgesamt bieten GRAND MAGUS also ein rundum gelungenes Best-Of-Programm, das nahezu alle unverzichtbaren Songs der Band berücksichtigt und tun sich so dank absolut gelungener Bühnenpräsenz als die stärkste Band des Abends hervor.

Intro
Kingslayer
Sword Of The Ocean
I, The Jury
Ravens Guide Our Way
Silver Into Steel
Starlight Slaughter
Wolf's Return
Like The Oar Strikes The Water
The Hunt
I Am The North
Shadow Knows
Valhalla

Iron Will
Hammer Of The North


Zunächst mag ein Blick auf den Flyer etwas befremdlich sein, denn dass eine Legende wie ANGEL WITCH vor den vermeintlichen Newcomern GRAND MAGUS spielt, dürfte vielen traditionsbewussten Headbangern aufstoßen. Wie der heutige Abend gezeigt hat, war die Reihenfolge allerdings durchaus berechtigt, denn während ANGEL WITCH sicher einen soliden Auftritt gespielt haben, so waren sie doch leider die zäheste Band des Abends – kein Wunder, denn wie heute einmal mehr bewiesen, gehört Formationen wie ENFORCER und GRAND MAGUS die Zukunft.

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 10.03.2013 | 11:24 Uhr
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