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Datum: 05.01.2012Stadt: München





Waren BULLET bei ihrem letzten Besuch in München noch als Headliner unterwegs, unterstützen die Retro-Metaller heute ihre Landsleute GRAND MAGUS auf Tour, wobei die Weltstadt mit Herz diesmal die erste Station der Reise darstellt. Ansonsten ist jedoch viel beim Alten geblieben, denn auch die kanadischen Aufsteiger SKULL FIST, welche beim letzten Mal schon mit von der Partie waren, sind im noch so jungen Jahr wieder dabei und auch ansonsten hat Veranstalter Rock The Nation mit den Altmetall-Fraktionen VANDERBUYST und STEELWING wieder eine Tour auf die Beine gestellt, die bei jedem Fan traditioneller Metal-Klänge Schmetterlinge im Bauch verursachen sollte. Das möchte man zumindest meinen, allerdings ist selbst kurz vor Einlass noch nicht allzu viel los vor dem „Backstage Werk“ und so sind außer den üblichen Die Hard-Fans mit Spandex und auftoupierter Matte nicht viele Metaller auf dem Gelände zu erspähen. Im weiteren Verlauf des Abends soll sich das zwar noch ändern, doch zumindest zur offiziellen Einlasszeit hält sich der Ansturm auf die Halle noch innerhalb überschaubarer Grenzen…






.: VANDERBUYST :.
Punkt 19 Uhr fällt der Vorhang für die holländischen Hard Rocker von VANDERBUYST – selbige sind gerade mal zu dritt und zeigen relativ wenig Bewegung, punkten aber dennoch mit einem ziemlich energetischen Auftritt: Bandkopf Willem Verbuyst begeistert allen voran durch passionierte Leadgitarren-Masturbation, wobei ihm die Spielfreude ins Gesicht geschrieben steht und Bassist und Sänger Jochen Jonkman macht sich ab und an durch deutschsprachige Ansagen beliebt. Musikalisch bieten die Holländer dabei eine halbe Stunde lang gradlinigen Hard Rock, der in seiner Einfachheit ihrer puristischen Besetzung entspricht, wobei sich die Truppe über anständigen Sound und besseres Licht freuen darf. Dem versammelten Publikum scheint es ebenfalls zu gefallen, denn obwohl gerade der Innenraum des „Backstage Werk“ zum Konzert von VANDERBUYST noch recht spärlich besucht ist, kann hier schon die ein oder andere wirbelnde Mähne ausgemacht werden. Nach einem minutenlangen Solo im letzten Song räumt das Trio dann das Feld für die nächste Band.






.: SKULL FIST :.
Weil irgendetwas mit Frontmann Jackies Verstärker nicht stimmt, legen die Kanadier erst nach über 20-minütiger Pause los, doch dann liefern SKULL FIST gewohnte Qualität – dass die Herren aus Toronto ordentlich was los haben, hat sich inzwischen offenbar herumgesprochen, denn der Zuschauerraum hat sich während der Umbaupause bereits beachtlich gefüllt. Zwar beschränken SKULL FIST das Posen am heutigen Abend für ihre Verhältnisse auf ein Minimum und auch der Sound ist wie schon bei den letzten Auftritten der Herren etwas matschig, aber dafür sind Jackie Slaughter und Co. wie immer technisch brillant und auch die Setlist kann sich sehen lassen: Mit Songs wie „Get Fisted“, „Like A Fox“ und „Commit To Rock“ hat die Truppe die Sahnestücke ihres aktuellen Albums im Gepäck und bieten mit Nummern wie „No False Metal“ auch Material, das bereits zum Klassiker avanciert ist – da verkraftet man es auch, dass SKULL FIST am heutigen Abend auf ihr übliches ANGEL WITCH-Cover verzichten. Angesichts des vollen Billings muss auch hier bereits nach einer halben Stunde Schluss sein, allerdings haben SKULL FIST die Messlatte für die verbleibenden Konzerte schon ziemlich hoch gelegt.






.: STEELWING :.
Die schwedischen Retro-Metaller STEELWING haben in den vergangenen drei Jahren offenbar etliches an Erfahrung sammeln können, denn so routiniert wie heute konnte man die Truppe noch nie erleben: Zwar wirken die Schweden weitaus weniger spontan als ihre Vorgänger, jedoch entpuppen sich STEELWING hier schnell als gut geölte Heavy Metal-Maschine: Sänger Riley ähnelt nicht nur optisch dem jungen Bruce Dickinson und punktet mit einer schier beeindruckenden Gesangs-Performance und auch der Rest der Band agiert, als hätte man die letzten 15 Jahre nichts anderes gemacht. Warum bei einer derart gekürzten Setlist wie der heutigen unbedingt das Instrumentalstück „They Came From The Skies“ und das zehnminütige Epos „Lunacy Rising“ mit in die Auswahl mussten, ist zwar schleierhaft, allerdings spielt die Truppe heute wie versprochen größtenteils Nummern von ihrer neuen Platte „Zone Of Alienation“, weshalb auch Kracher wie „Solar Wind Riders“ und „Full Speed Ahead!“ nicht ausbleiben – zum Abschluss gibt es sehr zur Freude der versammelten Menge noch „Roadkill [Or Be Killed]“ vom Debüt der Mannen und dann ist es Zeit für BULLET.

2097 A.D. [Intro]
Solar Wind Riders
Headhunter
Full Speed Ahead!
The Illusion
They Came From The Skies
Lunacy
Roadkill [Or Be Killed]






.: BULLET :.
Es verwundert kaum, dass sich die Jungens von BULLET jüngst einen Vertrag mit Nuclear Blast sichern konnten, denn die Band ist am heutigen Abend an Coolness und Publikumszuspruch nicht zu überbieten: Noch ehe die Musiker praktisch ohne Intro nonchalant auf die Bühne schreiten ist das „Backstage Werk“ bereits bis zum Bersten gefüllt und ab den ersten Tönen von „Highway Pirates“ gibt es für Band und Fans kein halten mehr. Wie schon auf ihrer vergangenen Headliner-Tour punkten die Schweden dabei durch glasklaren Sound und feuern mit Nummern wie „Roadking“, „Stay Wild“, „Dusk Til Dawn“ und dem abschließenden „Bite The Bullet“ einen Hit nach dem anderen in die Menge – dabei lässt sich schnell feststellen, welchen Status die Band inzwischen inne hat, denn die versammelten Fans singen praktisch jede Nummer Wort für Wort mit und unterstützen die Schweden durch wüstes Headbangen und Fäusteschwingen. BULLET haben somit bisher klar den stärksten Auftritt des Abends abgeliefert.

Highway Pirates
Back On The Road
Turn It Up Loud
Stay Wild
Roadking
Rebels Return
Dusk Til Dawn
Bang Your Head
Bite The Bullet






.: GRAND MAGUS :.
Die schwedischen Metaller GRAND MAGUS mögen zwar die etablierteste Band im Billing dieser Tour und obendrein der Headliner sein, allerdings leert sich der Zuschauerraum noch vor ihrem Auftritt merklich und auch während der Show des Trios aus Stockholm bleiben die Reaktionen eher verhalten. Das mag vornehmlich an drei Gründen liegen, die recht leicht auszumachen sind: Erstens haben GRAND MAGUS mit „I, The Jury“ und „Like The Oar Strikes The Water“ ihre beiden besten Songs bereits ganz zu Anfang verbraucht, zweitens sind die Ansagen von JB Chtristoffersson zwar sympathisch aber alles andere als stimmungsvoll und drittens verliert eine Band wie GRAND MAGUS, die eher auf leicht depressive, bedeutungsschwangere Musik setzt, nach BULLET von vornherein, denn letztere laufen ihren Landsleuten problemlos den Rang ab. So können sich Band und Publikum zwar über hervorragenden Sound freuen und Songs wie „Silver Into Steel“ oder „Kingslayer“ machen auch richtig Spaß, allerdings ist spätestens nach „Ravens Guide Our Way“ ein Großteil der Luft raus, weshalb die meisten der Anwesenden vermutlich auch ohne die Zugabe „Iron Will“ ausgekommen wären – das liegt aber wohlgemerkt nicht daran, dass GRAND MAGUS einen schlechten Auftritt spielen würden, sondern ist hauptsächlich der Tatsache zu schulden, dass den Schweden bereits vier Bands vorangingen, die dem Zuschauer alles abverlangten.

Intro
I, The Jury
Like The Oar Strikes The Water
Silver Into Steel
Kingslayer
Shadow Knows
Ravens Guide Our Way
Wolf's Return
Hammer Of The North
Ulvaskall

Iron Will


Der Tourauftakt im Müncher „Backstage Werk“ zeigt, dass sich kein Fan tradionellen Metals die diesjährige Tour von GRAND MAGUS entgehen lassen darf – auch wenn der Headliner selbst daran ironischerweise den geringsten Anteil hat. Vornehmlich ist dies nämlich Plattform junger, hungriger Bands, die am heutigen Abend allesamt bewiesen haben, dass Metal der alten Schule nicht nur wieder voll am Puls der Zeit ist, sondern dass sie sich obendrein nicht im Geringsten vor der etablierten Konkurrenz zu fürchten brauchen – der Direktvergleich beweist’s… Letztlich spricht auch der schlanke Ticketpreis sehr für einen Besuch, denn hier wird wahrlich „Value For Money“ geboten.

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 12.01.2012 | 00:51 Uhr
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