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Reviews von Grave Digger, etc.
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Datum: 26.01.2009Stadt: München

Pünktlich im Januar macht das Teutonenstahl-Urgestein GRAVE DIGGER wieder im Münchner „Backstage“ halt, um – wie jedes Jahr – den letzten Abend der Deutschland-Tour abzufeiern. Diesmal mit dabei: Die einheimischen Hard Rocker TALETELLERS und die schottischen Schwermetall-Piraten ALESTORM. Offenbar scheinen sich auch Letztere großer Beliebtheit zu erfreuen, denn als sich die kleine Halle zum Einlass recht zügig füllt, entdeckt man nicht nur diverse Shirts mit Motiven des Headliners, sondern auch einen beachtlichen Anteil an ALESTORM-Leibchen.





.: TALETELLERS :.
Als erste Band des Abends betreten die noch recht jugendlichen TALETELLERS um kurz nach acht die Bühne und sehen mit Kutten, Flanellhemden und den dazu passenden Mähnen aus, als wären sie auf direktem Wege den 80ern entsprungen. Cool. Die dargebotene Musik lässt sich am besten als gutgelaunter, gradliniger Hard Rock im Stile von AC/DC mit Punk-Schlagseite bezeichnen. Diese simple Mischung zündet sofort und so können sich die Jungs bereits zu den ersten Songs über eine stetig wachsende Zahl an fäusteschwingenden, headbangenden Metallern vor der Bühne freuen. Die scheint es auch nicht im Geringsten zu stören, dass anfangs Schlagzeug und Bass viel zu laut sind und den Rest der Band übertönen, was sich auch im weiteren Verlauf des Sets nur mäßig verbessert. Eine knappe halbe Stunde feuern die TALETELLERS nun also einen lockeren Hard Rock-Song nach dem Anderen aus der Hüfte und verzichten dabei auf jeglichen unnötigen Schnickschnack, aber leider auch auf jegliche Innovation, denn die Lieder beschränken sich größtenteils auf den Refrain und ein – zugegeben gut gespieltes – Solo. Egal, dem Volk gefällt’s und als Anheizer funktioniert’s prima.





.: ALESTORM :.
Nach 15-minütiger Umbaupause gehen ALESTORM an den Start und eröffnen ihr Set mit dem zügigen „Over The Seas“. Der Bühnensound ist bei den Schotten schon deutlich ausgewogener und so sind Band und Sänger bestens zu hören, was insbesondere im Hinblick auf die schlichtweg irrwitzigen Gitarrensoli von Gitarrist Gavin Harper sehr zu begrüßen ist. Auch der Rest der stolze 45 Minuten andauernden Setlist kann sich durchaus sehen lassen, denn ALESTORM geben so ziemlich alle Hits ihres Debüts zum Besten, darunter „Captain Morgan’s Revenge“, „The Huntmaster“, das mitgröltaugliche „Wenches & Mead“ sowie „Set Sail“. Insgesamt versprühen die Vier im Zuge ihrer Show nicht zuletzt wegen der selbstironischen Ansagen von Sänger und Keyboarder Christopher Bowes einen sympathischen, „piratigen“ Charme, dem sich das Publikum allem Anschein nach nicht entziehen kann: Während des energiegeladenen ALESTORM-Konzertes erlebt die Stimmung im „Backstage“ ihren ersten Höhepunkt, wie das inzwischen entstandene Circle-Pit zeigt und so haben die Schotten ihre Mission nach einer Dreiviertelstunde problemlos erfüllt und das Publikum für die Gastgeber GRAVE DIGGER entsprechend vorgewärmt.





.: GRAVE DIGGER :.
Nach einer erneuten Viertelstunde Umbauzeit erklingt mit „The Gallows Pole“ das Intro der Hausherren von GRAVE DIGGER und als die inzwischen zum Sextett erweiterte Band die Bühne entert, gibt es für die Fans kein Halten mehr: Bereits der Opener „Ballad Of A Hangman“ und das folgende „Valhalla“ werden von der gesamten Halle lauthals mitgesungen. Die gute Laune der Fans färbt auch auf die Band ab und so werden anfängliche Schwierigkeiten mit dem Micro oder Mannis Gitarre von Frontmann Chris Boltendahl mit markigen Kommentaren überspielt und Songs wie etwa „The Last Supper“ als “Eure letzte Suppe!“ angekündigt - das macht Spaß und hebt die Stimmung unter die Decke. Songtechnisch scheinen GRAVE DIGGER sich nicht nur auf ihrem neuen Album wieder mehr an ihren Wurzeln zu orientieren, denn in der Live-Setlist finden sich an diesem Abend auch Raritäten wie „Wedding Day“, „Headbanging Man“ und „Lionheart“. Leider geht das auf Kosten von „The Grave Digger“ und „The Roundtable“, angesichts einer derart gut aufgelegten und spielfreudigen Band ist das aber locker zu verschmerzen. Schön ist auch zu sehen, dass Neuzugang Thilo Herrmann bestens in die Band integriert wurde und die Soli gleichmäßig aufgeteilt werden, was neben fetterem Sound auch für frischen Wind sorgt. Eine weitere Überraschung halten GRAVE DIGGER gegen Ende bereit, denn neben diversen Songs von der aktuellen Platte gibt es auch noch den nur auf der „Pray“-EP enthaltenen Track „My Blood Will Live Forever“ auf die Ohren – für ausreichend Abwechslung ist also gesorgt. Nach „Rebellion“ lässt sich die Band wie immer zu diversen Zugaben überreden und nach „Pray“ wird mit dem obligatorischen „Heavy Metal Breakdown“ abgeschlossen. Insgesamt also ein wahrhaft gelungener Abend, nach dem sich Bands und Fans gleichermaßen erschöpft und glücklich auf den Heimweg machen dürfen.

Setlist GRAVE DIGGER

Ballad Of A Hangman
Valhalla
Hell Of Disillusion
Wedding Day
Witch Hunter
Lionheart
Silent Revolution
Stormrider
The Last Supper
Headbanging Man
The House
Knights Of The Cross
My Blood Will Live Forever
The Dark Of The Sun
Excalibur
Rebellion

The Reaper

Pray
Heavy Metal Breakdown

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 30.01.2009 | 14:24 Uhr
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