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Datum: 12.02.2005Stadt: Langen



Der Reaper rief und die Fans kamen. Nicht unbedingt in Scharen, aber es waren noch immer genug um die Stadthalle Langen ordentlich zu füllen. Ein mehr als bunt gewürfeltes Publikum fand sich an diesem lauen Samstag Abend ein um dem „wahren“ Metal zu huldigen. Man traf auf Fanclubs wie die Celtic Warriors mit „Titten, Stahl, Alkohol“ auf den Shirts, genauso wie augenscheinliche Ottonormal-Verbraucher, die offensichtlich über radiotauglichen Metal der Marke WITHIN TEMPTATION oder NIGHTWISH angeregt wurden ein Konzert der deutschen Metal-Legende GRAVE DIGGER zu besuchen.

::STORMHAMMER::

Los gings mit den teutonischen „Sturmhämmern“. Um ehrlich zu sein, hatte ich bis zu diesem Abend noch keinen einzigen Ton dieser Band gehört. Meine Erwartungshaltung lag also eher im Nullpunkt-Bereich. Manchmal wird man aber doch in vielerlei Hinsicht überrascht. Zu allererst fiel mir der sehr gut aufspielende Drummer auf, der den schnellen US-Metal (der nicht selten an die legendären OMEN erinnerte) mit tightem, kraftvollem Spiel und interessanten Fillings unterlegte. Im weiteren Verlauf des Gigs erzählte mir ein alter Bekannter und Manager der Band, dass der Sänger früher einmal bei den legendären DRIFTER (die älteren Semester erinnern sich) die Stimmbänder malträtierte.
Insgesamt ist das Songmaterial zwar ein wenig eintönig, der eine oder andere Tempo-Wechsel würde der Mucke gut zu Gesicht stehen, das machten die Fünf aber mit einer menge Spielfreude wett und so konnte man während der 35 Minuten zumindest ein Drittel der anwesenden Zuschauer auf ihre Seite ziehen. Toller Höhepunkt war der „fliegende“ Gitarrenwechsel mitten in einem Song. Die beiden Axtschwinger warfen sich aus ca.3 Metern Entfernung gleichzeitig die Gitarren zu und haben somit zumindest schon mal den Titel „Bühnen-Stunt des Jahres“ einkassiert. Klasse Auftritt.


::ASTRAL DOORS::

Tja, was soll ich sagen, die kannte ich auch nicht. Ich befürchte, dabei wird es auch bleiben. Hauptproblem dieser Combo ist wohl die völlig identitätslose Mucke. Im Prinzip hört jeder etwas anderes heraus. Ich vernahm eher olle QUEENSRYCHE, ein Fan der vom Klo kam schrie etwas von GAMMA RAY, die meisten Stimmen schoben den Stil eher in Richtung DIO. Grosse Namen, dumm nur, dass die Klasse der hier zitierten Kapellen nicht mal ansatzweise angekratzt wurde. Nach zwei Songs hatte ich dann auch die Schnauze voll und so wurde das vereinbarte Interview mit Chris und Gerd von COURAGEOUS kurzerhand nach vorne verlegt.


::GRAVE DIGGER::

Nach einer halben Stunde Umbaupause war es Zeit für den Headliner und für das Heimspiel von Drummer Stefan Arnold, der vor dem Auftritt sichtbar von den Tourstrapazen und der Anspannung vor dem heimischen Gig gezeichnet war. Während des Konzertes sah man davon aber nichts. Gewohnt routiniert und tight wie ein nackter Arsch im Winter trommelte er souverän seine Doublebass-Attacken ins weite Rund. Der selbsternannte „Metalgott“ Chris Boltendahl war gut bei Stimme und seine beiden Mitmusiker an Bass und Gitarre zockten das Programm ordentlich runter. Positiv muss man auch die recht lange Spielzeit der Grabschaufler erwähnen. Bis zum Zugabenblock waren immerhin schon knapp 90 Minuten über die Bühne gegangen. Die Stimmung im Volk war auch mehr als gut und die Band wurde gefeiert ohne Ende. Mir war die Setlist allerdings zu „neuzeitlich“. Es wurden hauptsächlich Songs von „Excalibur“ und „Rheingold“ geschmettert. Ab und zu wurde ein Song von „Heart Of Darkness“ eingefügt. Vom legendären Debüt gab es zwar den „Headbanging Man“ zu hören, das war mir persönlich aber zu wenig. Meine Ohren (und meine Leber) hatten dann irgendwann zuviel und so machte ich mich entspannt auf den Heimweg.

Alles in allem ein gelungener Konzertabend mit einer sehr guten Organisation, leckerem, „warmem“ Futter und kaltem Bier vom Fass, den beliebten „Hafenbahn-Zwillingen“ am Ausschank und einem sehr guten Sound. Klarer Sieger waren aus meiner Sicht aber STORMHAMMER, die mit ihrer Spielfreude die anderen Bands in den Schatten stellte.

Azriel

Autor: Frank Zschäbitz [Azriel] | 13.02.2005 | 16:57 Uhr
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