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Datum: 19.01.2013Stadt: München





GUN BARREL, WIZARD, MAJESTY und GRAVE DIGGER – was klingt wie der feuchte Traum jedes Teutonestahl-Jüngers wurde in diesem Jahr freudige Realität. Selbige Aufzählung ist nämlich das Line-Up der passenderweise „German Metal Attack“ betitelten Tour, mit der Chris Boltendahl und Co. ihre Fans angesichts ihrer aktuellen Konzertreise beglücken. Wie eigentlich in jedem Jahr machen GRAVE DIGGER auch diesmal wieder Mitte Januar im Münchner „Backstage“ halt und wie bei einer derart hochkarätigen Bandauswahl nicht anders zu erwarten wurden bereits im Vorfeld die meisten Tickes an den Mann gebracht – entsprechend voll ist es am „Backstage“ auch schon lange vor offizieller Einlasszeit.






.: GUN BARREL :.
Den Anfang machen die Kölner Rocker GUN BARREL, welche derzeit mit ihrer aktuellen Platte „Brace For Impact“ im Gepäck unterwegs sind und einen besseren Opener für den heutigen Abend könnte man sich kaum wünschen: Fette Riffs, eingängige Refrains und Rock ’n’ Roll-Attitüde bis unter die Decke sorgen beim schon jetzt dicht gepackten Publikum sofort für gute Stimmung. Obendrein wird schnell deutlich, dass Frontmann Patrick Sühl im Live-Betrieb eine deutlich bessere Figur macht als auf dem genannten Album der Herren und sich zudem als absoluter Sympathieträger hervor tut. So hat die Band die anwesende Menge mit ihrem rotzigen Rock ’n’ Roll irgendwo zwischen MOTÖRHEAD und PINK CREAM 69 rasch auf ihrer Seite, weshalb insbesondere Nummern wie das gefällige „Lonely Rider“ vom 2003 erschienenen „Battle Tested“ lauthals und mit emporgereckten Fäusten mitgesungen werden – kein Wunder, treffen doch bei den Kölnern glasklarer Sound und durchweg souveräne Bühnenpräsenz aufeinander. GUN BARREL machen aus ihrer halben Stunde Spielzeit somit in jeder Hinsicht das Beste und wärmen das Publikum schon mal bestens auf.






.: WIZARD :.
Nach einer angenehm kurzen Umbaupause dürfen als nächstes die True Metaller von WIZARD ran, die zuletzt 2004 und ebenfalls im Vorprogramm von GRAVE DIGGER in München gastierten. Bei den Herren aus NRW läuft es anfangs allerdings nicht ganz so gut wie bei ihren Vorgängern, denn zunächst will die Gitarre von Klampfer Dano Boland nicht so recht funktionieren – Band und Crew lösen das allerdings absolut professionell und so ist die Truppe bald in voller Stärke zu hören. Die Setlist ist dabei eine gute Mischung aus klassischen und neuerem Material der Bocholter, wenngleich es von ihrer aktuellen Platte „…Of Wariwulfs And Bluotwarves“ ruhig ein paar etwas zackigere Nummern hätten sein dürfen. Derartige vermeintliche Fehltritte machen WIZARD allerdings sofort durch das ursympathische Auftreten ihres Sängers Sven D’Anna wieder wett, der mit allerhand markigen Sprüchen überaus „volksnah“ Auftritt. Auch die True Metaller haben etwas mehr als eine halbe Stunde für ihren Auftritt Zeit und nach den Reaktionen aus dem stetig voller werdenden Zuschauerraums zu urteilen erfüllen auch WIZARD ihre Mission als Anheizer ohne größere Schwierigkeiten. Am Ende darf natürlich das unverzichtbare „Defenders Of Metal“ nicht fehlen und natürlich wird die Nummer von der ersten bis zur letzten Reihe mitgesungen.

Midgard's Guardian
Betrayer
Messenger Of Death
Hall Of Odin
Bluotwarves
Head Of The Deceiver
Children Of The Night
Defenders Of Metal






.: MAJESTY :.
Nach einer erneut angenehm zurückhaltenden Unterbrechung sind die Herren von MAJESTY dran und einen passenderen Opener als “Metal Law” hätte die Formation kaum wählen können: Der einprägsame Refrain der treibenden Nummer wird sofort von der ganzen Halle mitgegrölt und auch der folgenden Stadionrocker „Make Some Noise“ von ihrem aktuellen Output „Thunder Rider“ kommt natürlich bestens an. Verglichen mit WIZARD gibt sich die Truppe deutlich routinierter und leider auch distanzierter, kann es aber in jedem Fall für sich verbuchen, die technische versierteste Band des Abends zu sein – und Flitzefinger Tristan Visser bei der Saitenakrobatik zuzusehen ist ja auch eine wahre Freude. Überhaupt mögen die Herren MAJESTY vielleicht ein bisschen weniger Rock ’n’ Roll-Attitüde als die Band vor ihnen an den Tag legen, wirken dabei aber keinesfalls unsympathisch, denn insbesondere die Instrumentalfraktion post mit einem dicken Grinsen im Gesicht um die Wette. Dass die True Metal-Mannschaft aus Baden-Württemberg die bisher größte Nummer des Abends ist, lässt sich auch daran fest machen, dass es im Publikum mittlerweile kaum noch Platz zum Gehen oder Stehen ist, da die komplette Halle zum Auftritt der Herren MAJESTY angetreten ist. Da sich auf die Herren aus Laude über besten Sound freuen dürfen, ist deren Konzert auch ein voller Erfolg und die Truppe beendet ihr Gastspiel mit dem hymnischen „Metal Union“ so erfolgreich, wie sie es begonnen hat.

Metal Law
Make Some Noise
Into The Stadiums
Thunder Rider
Fields Of War
Sword And Sorcery
Metal Union






.: GRAVE DIGGER :.
Nach drei absolut würdigen Vorbands wird es nun endlich Zeit für den Hauptgang und so betreten die Gastgeber die Bühne nach einer etwas ausgedehnteren Umbaupause – nach dem Intro „Charon“ wird der Band allerdings zunächst das gleich Schicksal wie schon WIZARD zu teil und schmiert Axel Ritts Gitarre nach den ersten Tönen von „Clash Of The Gods“ erstmal ab – dem Klampfer bleibt somit nichts anders üblich, als etwas verloren auf der Bühne zu stehen, während die Crew das Problem in den Griff bekommt. Nach derartigen Startschwierigkeiten steht einer Metal-Party, wie man sie von GRAVE DIGGER gewohnt ist, allerdings nichts mehr im Wege und so feuert die Truppe einen Teutonenstahl-Brecher nach dem anderen ab. Wie immer gründet der Charme der Band dabei nicht nur auf der großartigen Songauswahl, die sämtliche wichtige Stücke der Mannschaft von neu bis alt berücksichtigt, sondern auch im gut gelaunten Auftreten ihres Sängers Chris Boltendahl: Selbiger beweist am heutigen Abend einmal mehr, dass er auch nach 30 Jahren im Geschäft noch eine absolute Stimmungskanone ist und es neben einer durchweg gelungenen Gesangsperformance auch versteht, das Publikum von der ersten Minute an in seinen Bann zu ziehen - da kann Klampfer Axel Ritt noch so versiert in die Saiten greifen und durch die Gegend posen, wenn GRAVE DIGGER auftreten, gehört die Bühne ihrem Frontmann. Wie immer haben die Mannen dabei ein paar dezente Änderungen an ihrer Setlist vorgenommen, damit auch neben dem neuen Material keine Routine aufkommen kann und so freut sich das Publikum am heutigen Abend über Klassiker wie „The House“ oder „Killing Time“, die sich bestens zwischen Live-Standarts wie „Excalibur“ und „The Dark Of The Sun“ einreihen. Zum Abschluss darf natürlich „Heavy Metal Breakdown“ nicht fehlen und so haben GRAVE DIGGER einmal mehr ihren Ruf als eine der besten deutschen Live-Bands untermauert.

Charon [Fährmann des Todes]
Clash Of The Gods
Death Angel & The Grave Digger
Hammer Of The Scots
Ballad Of A Hangman
The House
Killing Time
Medusa
Excalibur
The Reaper/We Wanna Rock You/Baphomet/Twilight Of The Gods
Knights Of The Cross
The Round Table [Forever]
The Dark Of The Sun
Home At Last
Rebellion [The Clans Are Marching]

Yesterday
Highland Farewell
Heavy Metal Breakdown


Wenn eine Tour schon „German Metal Attack“ heißt, dann ist man als Fan besagter Musikrichtung geneigt, einiges zu erwarten. Glücklicherweise haben sich alle Bands am heutigen Abend die größte Mühe gegeben, dem Motto gerecht zu werden und so wurde aus der aktuellen GRAVE DIGGER-Tour ein unverzichtbares Event für jeden Fan traditionellen Metals aus deutschen Landen. Und während jede der beteiligten Formationen voll und ganz zu überzeugen wusste, so sind Chris Boltendahl und Co. doch als die klaren Gewinner des Abends zu betrachten.

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 24.02.2013 | 20:38 Uhr
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