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Datum: 20.09.2014Stadt: Hamburg




Die Hamburger Metal Dayz gehen in die nächste Runde und auch dieses Jahr haben die Veranstalter sich um eine bunte Mischung bemüht, um die Markthalle zu füllen. Zwar mag die Mischung der Bands auf den ersten Blick etwas komisch wirken, dennoch zieht das Programm jedes Jahr und vor allem die verschiedenen Richtungen machen das Event zu einem Treffen von Jung und Alt. Schon am ersten Abend, konnte die Mischung von EDGUY und DARK TRANQUILLITY überzeugen. Ähnlich, wie bei einem Festival, macht es hier die Mischung. Wir berichten von Tag zwei, wo man sich neben PROFANE OMEN und HATESPHERE vor allem am meisten auf TANKARD und FINNTROLL freuen dürfte. Neben einem bunten Rahmenprogramm [Autogrammstunde, Buchlesungen und Treffen mit Bands] steht auch irgendwo noch die Musik im Mittelpunkt und die kann einiges. Obgleich es gleich zwei Orte gibt, an denen es musikalisch auf die Mütze gibt, kämpft man sich erst einmal durch die ganzen Shops und Buden, die einen allerhand an Programm bieten. Alleine am Rahmenprogramm, kann man sich also mehrere Stunden erfreuen und aufhalten. Wir berichten allerdings direkt von den vier Hauptbands aus dem großen Saal.

.: PROFANE OMEN :.

Die Band kommt aus Finnland und darf sich das erste Mal in Deutschland versuchen. Als die Gruppe auf die Bühne kommt, da ist zwar noch nicht wirklich viel los, allerdings zeigen die Musiker, dass sich dies [Aufgrund ihrer Spielfreude und Musik] sehr schnell ändern kann. Die Band bietet eine interessante Mischung aus Hardcore, Power-Metal und ein paar Reisen in viele andere Genres. Viele Songpassagen sind sehr schnell gehalten und können so im Publikum punkten. Nach gut 30 Minuten ist allerdings schon Schluss. Trotzdem nimmt man irgendwie eine Dosis 80er Jahre mit in sich auf, als die Gruppe die Bühne verlässt. Feine Sache, auch wenn sich die meisten Leute noch im Vorraum aufhalten.




.: HATESPHERE :.

Sie sind schon ewig dabei und trotzdem, hat es nie ganz für die Spitze gereicht. Verdient oder einfach nur Ungerecht, dies müssen HATESPHERE an diesem Abend sicher nicht beantworten. Der Abend spricht zumindest für sich. Als die Band die Bühne betritt, da wird es doch deutlich voller im Saal. Von der ersten Minute an, gibt es auf die Mütze und Publikum und Band sind wie eine Masse. Man weiß, welche Songs die Fans begeistert und baut die in ein 40 Minuten langes Programm, welches keinen Fan trocken lässt. Hier passiert schon deutlich mehr, als noch bei der ersten Gruppe. Durchaus, wissen die Jungs die ganze Zeit über zu begeistern und geben sich sogar recht abwechslungsreich. Nach den 40 Minuten, hinterlässt man viele zufriedene Fans, die durchaus noch gerne mehr gehabt hätten.




.: TANKARD :.

Nun darf die Hütte abgerissen werden. TANKARD ist einfach TANKARD und dies nun schon seit 30 Jahren. Kein Wunder, dass man nun die eher älteren Jahrgänge in der Halle antrifft. Bewaffnet mit Kutte und Bier versammeln sich die Fans der Gruppe, um nun eine Party zu feiern, die nur dieser Band würdig ist. In der etwas über einstündigen Show, geben TANKARD richtig Gas und spielen eine gute Mischung aus den Hits und den neueren Songs. Die Fans nehmen alles gern entgegen und fressen der Band aus der Hand. Die weiß, mit gutem Sound und ordentlich Show auf der Bühne zu überzeugen. Die Lichtshow ist dezent, passt aber sehr gut zum Liedgut. In der Halle geht es gut zur Sache. Für die Fans bieten die Texte und die Musik allen Anlass, um einen Bierpit nach dem nächsten zu starten. Man kann durchaus sagen, dass TANKARD die Meute fest im Griff haben. Ohne große Patzer und mit viel Bock und Humor, durchlebt man die Zeit wie im Flug und darf am Ende behaupten: Danke TANKARD, alles richtig gemacht!




.: FINNTROLL :.

Für einen kurzen Moment wird es deutlich leerer, ehe sich dann wieder Leute in der Halle versammeln. Zum musikalischen Abschluss der Metal Dayz hat man sich niemand geringeren als FINNTROLL besorgt. Die Band, die inzwischen das 5000te Mal in der Markthalle zu Gast sein dürfte, freut sich über ein Publikum, dass zwar von der Menge her nicht gigantisch ist, allerdings durchaus weiß, wie man Stimmung macht. Immerhin gibt es hier etwas zu feiern. Zehn Jahre „Nattfödd “. Ja, zehn Jahre ist der Wahnsinn schon her liebe Leute. Zur Feier, gibt es das ganze Album erst einmal am Stück, danach gibt es noch einige Zugaben. FINNTROLL machen ihre Sache überzeugend und wissen, nach so vielen Shows, wo der Troll seine Locken hat. Trotzdem, gegen TANKARD stinkt man doch etwas ab. Man möchte gar keinen Vergleich zum Vortag ziehen, als der Saal bei EDGUY aus allen Nähten geplatzt sein soll. Ob viele oder wenig Leute, ob extreme oder langweilige Stimmung – FINNTROLL sind Profis und gehen mit der Lage hervorragend entspannt um. Bei so vielen Geschmäckern und Rahmenprogramm, kann die Halle nicht bei jeder Band voll sein. Auch hier wird knapp 75 Minuten Musik geboten, bis die Band die Bühne verlässt und einen würdigen Abschluss für die Festivaltage setzt. Wer jetzt noch steht, der hat sich zu wenig in der Halle aufgehalten oder hat einfach alles falsch gemacht. Solide Show und ein schöner Closer mehr kann man dazu nicht mehr sagen.

Setlist FINNTROLL:

01. Människopesten
02. Eliytres
03. Fiskarens Fiende
04. Trollhammaren
05. Nattfödd
06. Ursvamp
07. Marknadsvisan
08. Det Iskalla Trollblodet
09. Grottans Barn

10. Blodsvept
11. Mordminnen
12. Solsagan
13. Jaktens Tid
14. Skogsdotter
15. Under Bergets Rot


Man kann zusammenfassen, dass auch dieses Jahr eine bunte Mischung geboten wurde. Man muss sich bewusst sein, dass man nur schwer einen Tag erwischen wird, wo der Geschmack durch jede Stilart getroffen wird. Zum Glück ist das Rahmenprogramm aber so groß und vielseitig, dass man beruhigt auch mal eine Verschnaufpause von der Musik nehmen kann und sich Dingen hingibt, zu denen man bei Tourkonzerten der Bands, eher weniger die Möglichkeit hat. Am Ende bleibt eine solide Leistung der Bands und eine bunte Mischung aus Extras. Auch dieses Jahr kann man sagen: Mission erfüllt, auf zum nächsten Jahr!

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 04.10.2014 | 17:29 Uhr
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