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Datum: 16.04.2011Stadt: Würzburg



Bereits zum fünften Male fällt in der unterfränkischen Nekropole Würzburg nun schon der Doomhammer und auch diesmal ist die „Posthalle“ erwartungsgemäß voll.
Kein Wunder, denn die Organisatoren haben ihr bewährtes Konzept beibehalten, bislang eher weniger bekannte/kultige Underground-Acts wie beispielsweise ARKHAM WITCH in Kombination mit namhaften/klassischen Acts und Genre-Größen wie PENTAGRAM aufzubieten und damit sowohl für genug Abwechslung, als auch verlässliche Qualität zu sorgen.
Nachdem ja das „Doom Shall Rise“-Festival mittlerweile das Zeitliche gesegnet hat, steht das „Hammer Of Doom“-Festival somit aktuell hierzulande weitgehend konkurrenzlos da, was seiner Bedeutung – nicht nur für die deutsche Doom-“Szene“ - letztlich nur noch mehr Gewicht verleiht, da mittlerweile längst auch italienische, irische oder japanische Doomfans teils lange Wege auf sich nehmen, um ihre Lieblingsbands live erleben zu können...

.:ARGUS:.
Vom „Warm Up“-Gig des Vorabends [im famosen „B-Hof“ in Würzburg] mit SKULL FIST, ENFORCER und BULLET noch etwas mitgenommen, verpasse ich zwar BLACK PYRAMID, ARKHAM WITCH und [zu meinem besonderen Leidwesen auch] die schwedischen Okkult-Retro-Metaller von IN SOLITUDE, gelange aber immerhin noch zu ARGUS aus Pennsylvania ins Venue, die allerdings auch schon in den letzten Zügen ihres Auftritts liegen.
Dabei machen die Amis um Shouter Brian "Butch" Balich durchaus keine schlechte Figur, sondern bieten feist riffenden, soliden Doomsound [von ihrer aktuellen Scheibe „Boldly Strive The Doomed“], der auch entsprechend seine Anhänger findet.

.:ATLANTEAN KODEX:.
Die Franken von ATLANTEAN KODEX werden offenbar sehnsüchtig erwartet, denn warmer Applaus bzw. regelrechter Jubel brandet bereits vor dem ersten Song, „From Shores Forsaken“, auf.
Am Merchandise-Stand ist das passende Bandshirt mit dem Cover ihrer - immer noch aktuellen - Scheibe, „The Golden Bough“, jedenfalls bereits frühzeitig ausverkauft und somit gerät der gesamte Auftritt zu einem regelrechten Triumphzug.


ATLANTEAN KODEX reflektieren die positive Energie aus dem Publikum förmlich, denn Frontmann Markus schmettert inbrünstiger denn je und auch die anderen Bandmitglieder legen sich ordentlich ins Zeug und bieten – bei mehr als ordentlichem Sound – Epic Doom-Perlen wie „Pilgrim“, „A Prophet In The Forest“ oder „The Atlantean Kodex“ feil.
Die Fans sind auf jeden Fall von Anfang an voll dabei und so herrscht nachgerade Enttäuschung, als mit dem grandiosen „Temple Of Katholik Magick“ der Festival-Gig bereits wieder enden muss.

.:BLOOD FARMERS:.
Die „Blutbauern“ aus Virginia erweisen sich im Anschluss als echtes Doom-Powertrio.
Angetrieben von Tad Legers solidem Punch und Dave Depraveds Riffs aus seiner Vintage-Les Paul präsentiert Frontmann Eli Brown [mit seinem psychedelisch verzierten, lilafarbenen Bass] Songs vom einzigen offiziellen, selbstbetitelten Full Length-Werk dieser Underground-Doomster.
Tracks mit unkonventionellen Namen wie etwa „The Man Behind The Brown Door“, „Albino“, ein brandneues Stück namens „1000 Yard Stare“, „General Urko/I Drink Your Blood“ oder das abschließende „Bullet In My Head“ verfehlen jedenfalls mitnichten ihre Wirkung auf das „Hammer Of Doom“-Auditorium.

.:PRIMORDIAL:.
Die irischen Heiden von PRIMORDIAL sind als nächstes an der Reihe und Frontmann Alan Nemtheanga – stilsicher in Corpsepaint und Army-Look - hat das „H.O.D.“-Publikum vom ersten Ton von „The Gathering Wilderness“ an fest in der Hand.
Der Sound ist drückend ohne Ende und die simplen, aber effektiven Songs der Iren in Kombination mit Alans beeindruckender Bühnenpräsenz verfehlen ihre Wirkung nicht: Tracks und heidnische Hits wie „Gallows Hymn“ [von „To The Nameless Dead“], das nagelneue „Bloodied Yet Unbowed“ vom aktuellen Opus „Redemption At The Puritan's Hand“ oder „As Rome Burns“ sorgen für Stimmung und ordentlich Wallung vor der Bühne.



Auch der Live-Standard „The Coffin Ships“ kommt an, bevor es mit „Gods To The Godless“ [von „Spirit The Earth Aflame“] und „Heathen Tribes“ weiter geht.
Mainman Nemtheanga wiegelt die Fans unermüdlich auf, genehmigt sich zwischen den einzelnen Songs immer wieder einen ordentlichen Schluck aus seiner „Jack Daniel's“-Pulle und schafft es tatsächlich, die Flasche bis zum Ende des PRIMORDIAL-Sets mit „Empire Falls“ zu leeren, was seine Gestik und Performance noch intensiver und "dramatischer" geraten läßt.
Wieder einmal ein Beleg dafür, dass Pagan Metal nicht immer nur Folkgedudel und Methorn-Geschwenke bedeuten muss...

.:WHILE HEAVEN WEPT:.
Dem heutigen Auftritt von WHILE HEAVEN WEPT dürften nicht eben wenige entgegen gefiebert haben, nachdem die Band bereits bei ihrem Gig beim „Hammer Of Doom III“ seinerzeit nach allen Regeln der Kunst abgeräumt hatte.
Waren Teile der Band bereits bei den anderen Bands mit im Auditorium gestanden, präsentieren sich die Epic Doomster aus Virginia erwartungsgemäß auch bei ihrem Gig publikumsnah.
Eingeläutet wird das Set vom Bandklassiker „Thus With A Kiss I Die“, den die Fans denn auch gebührend abzufeiern wissen.


Weiter geht es mit dem neuen „Saturn And Sacrifice“ [vom aktuellen Nuclear Blast-Debüt „Fear Of Infinity“] und den "Oldies" „In Aeturnum“ und „The Drowning Years“.
Die Band spielt solide, Mainman/Gitarrist Tom Phillips rifft beseelt und - der inzwischen wesentlich routinierter 'rüberkommende - Frontmann Rain Irving bedankt sich mehrfach und aufrichtig bei den Anwesenden, alten und neuen Fans und für die Möglichkeit, erneut beim „H.O.D.“ auftreten zu dürfen, bevor es - nicht umsonst ist der Gig als Release-Show der neuen Scheibe angekündigt - mit gleich drei weiteren neuen Tracks weiter im Programm geht, namentlich „Obsessions Now Effigies“, „Destroyer Of Solace“ und „To Grieve Forever“.
Das kommt zwar nicht übel an, aber irgendwie ist Bewährtes wie „Vessel“ [von „Vast Oceans Lachrymose“] und „Sorrow Of The Angels“ als Encore den Fans heute wohl doch lieber...

.:PENTAGRAM:.
Dann ist - wieder einmal - ehrfürchtiges Warten angesagt, bevor nach kurzem Soundcheck, den Klampfer Victor Griffin höchstselbst vornimmt, eine wahre Doom-Legende auf der „Hammer Of Doom“-Bühne ihre Wiederauferstehung feiern kann: PENTAGRAM.
Frontmann Bobby Liebling sieht zwar mit beachtlicher [Bier-]Plautze und in seinem Outfit mit zu kurzem Lackjäckchen, engen Hosen und Reitstiefeln etwas merkwürdig aus, aber das tut der Begeisterung der Fans natürlich keinerlei Abbruch.


Die aus aller Welt angereisten PENTAGRAM-Jünger huldigen ihren Idolen, die mit „Day Of Reckoning“ ihren Auftritt standesgemäß eröffnen.
Bobby ist gut bei Stimme, schneidet ununterbrochen Grimassen und kokettiert ganz offensichtlich mit seiner seltsamen Erscheinung und seinem Alter bzw. dem Alter seiner Band, denn - neben seinem dämonischen Starren ins Publikum - tänzelt und geriert sich der deutlich verlebte Sänger beinahe weibisch und deutlich selbstironisch, während PENTAGRAM ihr umfangreiches Set bzw. ein wahres Feuerwerk an Doom-Klassikern zum Besten geben: Neben „Forever My Queen“ [von „First Daze Here“] oder „The Ghoul“ [vom 1985er „Relentless“-Opus] macht auch „Into The Ground“ von der aktuellen Reunion- und Comeback-Scheibe „Last Rites“ keine schlechte Figur.
Victor Griffin rifft und posiert unterdessen neben seinem Sänger, als hätte es nie Zwistigkeiten oder dergleichen zwischen ihm und Liebling gegeben und so werden „The Deist“ und „Evil Seed“ mächtig abgefeiert, bevor mit „Call The Man“ und „Nothing Left“ abermals neues Material präsentiert wird, natürlich in lockerer Folge mit Evergreens wie „Relentless“, „All Your Sins“, „20 Buck Spin“ [erneut von „First Daze Here“] und „Sign Of The Wolf“.



Aber auch die schönste Doom-Sause und Retrospektive muss irgendwann ihr Ende finden und so ist nach „When The Screams Come“ [von „Day Of Reckoning“] denn auch endgültig Schluss.
Ein mehr als würdiger Abschluss eines erneut komplett gelungenen „Hammer Of Doom V“-Festivals mit wahrlich erlesenem Billing.

Fürs Doomhammerfest No. 6 haben sich übrigens bereits neben den in Auflösung begriffenen Doom-Übervätern CATHEDRAL auch die Kultmetaller von MANILLA ROAD und die Okkultrocker von THE DEVIL'S BLOOD angekündigt und die nächste Ausgabe soll gar auf ein zweitägiges Event ausgedehnt werden, mit einem „Epic Metal-“ und einem „Doom Metal“-Tag.
Man darf also gespannt sein...

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 08.05.2011 | 21:40 Uhr
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