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Datum: 10.11.2012Stadt: Würzburg



„Doomsday“-Samstag beim mittlerweile siebenten „Hammer Of Doom“-Festival, nachdem der Freitagabend, die „Epic Night“, zunächst erneut ganz im Zeichen epischer Metalklänge gestanden hatte.

.:HORISONT:.
Los geht’s für mich mit den letzten Songs der Retro-Rocker von HORISONT, die [mich] bereits auf Tonträger hatten überzeugen können und die hier und heute v.a. mit den Songs ihres aktuellen Werkes, „Second Assault“, auch – und vollkommen zu Recht – vom „H.O.D.“-Mob abgefeiert werden. Die langhaarigen Schweden spielen einen erdigen Retro-Rocksound zwischen JIMI HENDRIX, RAINBOW, LED ZEPPELIN, Uralt-Metal wie MANILLA ROAD, CIRITH UNGOL, JUDAS PRIEST und, aktuell ja ziemlich angesagten, Kollegen wie WITCHCRAFT und GRAVEYARD, versetzt mit ordentlich Blues und präsentiert mit reichlich Schweiß, Herzblut und Hingabe.

.:NAEVUS:.
Die reformierten deutschen Stoner Doomster von NAEVUS zocken heute erstmals seit 14 Jahren wieder live zusammen und präsentieren sich als coolste Band des Tages bzw. zeigen, wie man selbst mit [mittlerweile] Normalo-Look, adretter Kurzhaarfrisur und Nerdbrille glaubhaft agieren kann.
Neben kumpeligen Ansagen von Sänger/Gitarrist Uwe Groebel wird dies u.a. mit Songs wie „Sky Diver“ [von ihrem Rise Above-Debüt von 1998, „Sun Meditation“], „Streams“, „Universal Overdrive“ [von ihrer aktuellen Single] und dem finalen „Dreamrider“ eindrucksvoll untermauert und vom Publikum entsprechend wohlwollend honoriert.


.:NECROS CHRISTOS:.
Das Berliner Quartett von NECROS CHRISTOS sorgt nun mit seiner Mixtur aus Black, Death und Doom Metal für noch mehr Abwechslung im „Hammer Of Doom VII“-Billing.
Der Sound ist weiterhin fett, was das monotone bis monolithische Riffing der Band mit den schönsten Pseudonymen und Outfits des Abends, noch überzeugender macht.
Geboten bekommt der bereits mitbangende Mob u.a. Songs von der aktuellen „Doom Of The Occult“-Scheibe wie „Doom Of Kali Ma“, „The Pharaonic Dead“ und „Descending Into The Kingly Tomba“, die vom kahlgeschorenen Frontmann Mors Dalos Ra mit Grabesstimme angekündigt und anschließend von NECROS CHRISTOS stoisch riffend und statisch agierend dargeboten werden.
Untergrund-Doomdeath ist doch immer wieder 'was Feines!



.:SOLSTICE:.
Die Fanlieblinge/Untergrundfavoriten und Epic Doomster von SOLSTICE, um Gitarrist und Bandgründer Richard M. Walker, holen hier heute ihren beim letzten „Hammer Of Doom“-Fest ausgefallenen Auftritt ordnungsgemäß nach. Walker hat seine Band ziemlich komplett einer Frischzellenkur unterzogen bzw. das SOLSTICE-Line-Up verjüngt und entsprechend dynamisch fällt der Auftritt der Briten dann auch aus. Der Sound passt und gespielt werden überwiegend Klassiker wie „New Dark Age/The Sleeping Tyrant“ oder „Cimmerian Codex“ von ihrer „New Dark Age“-Scheibe von anno 1998, die entsprechend abgefeiert werden. Die Band aus Bradfort freut's und so gerät auch „Cromlech“ zu einem wahren Triumphzug in Sachen Epic Doom Metal.
Well done!



.:THE SKULL:.
Der Umstand, dass ausgerechnet Original-TROUBLE-Sänger Eric Wagner und sein Ur-Basser, Ron Holzner, nun schon ihre eigenen Songs unter dem Bandpseudonym eines ihrer Klassiker-Alben, „The Skull“, covern müssen, dürfte so manchen Old School-Doom-Fan etwas nachdenklich gestimmt haben, nichtsdestotrotz ist die Vorfreude, hier heute wenigstens 2/3 des [überlebenden] TROUBLE-Original-Line-Ups live erleben zu können, doch immens.
Auch wenn man sicherlich gespannt sei darf, was die - weiterhin unter TROUBLE firmierenden - beiden Original-Gitarristen Rick Wartell und Bruce Franklin, die [nach zuletzt WARRIOR SOUL-Sirene Cory Clarkes Gastspiel am Mikrofon] bekanntlich neulich ex-EXHORDER-Sänger Kyle Thomas als neuen Frontmann rekrutiert haben, als nächste Veröffentlichung vom Stapel lassen werden: zu den „echten“ TROUBLE gehören einfach auch die beiden o.g. Herren...

Zuvor mischen sich THE SKULL aber erstmal gut gelaunt und gänzlich ohne Star-Allüren unters „H.O.D.“-Publikum, plaudern mit den Fans und sind sich auch für spontane Autogrammwünsche nicht zu schade.
Eric Wagner scheinen – von einem Schmerbäuchlein abgesehen – die Jahre nichts angehabt haben zu können, denn seine Lockenmähne ist ohne Grau, Bassist Ron Holzner hingegen bekämpft mit Jackie-Cola tapfer/erfolglos seine verdorrende Haarpracht...
Los geht das TROUBLE- bzw. THE SKULL-Old School-Spektakel mit „The Tempter“, gefolgt von „Bastards Will Pay“ [beides von „Psalm 9“ von 1984], „Wickedness Of Man“ und „Pray For The Dead“, natürlich jeweils von der „The Skull“-LP von 1985.
Wagner grinst und raucht in einer Tour, hält sich zwar showmäßig ziemlich zurück, hat aber gar nichts von seiner Stimmkraft eingebüßt und interpretiert sämtliche Klassiker seiner ex-Band souverän wie eh' und je. Auch bei „Assassin“ [von „Psalm 9“] fliegen die Haare im Publikum und bei der Uraltkamelle „The Last Judgment“ [vom 1983er Demo und dem legendären „Metal Massacre“-Sampler] brechen erwartungsgemäß alle Dämme bei den Fans aus aller Welt [ich sag' nur: Japan!] und das sagenhafte Riffing von „Another Day“ vom „Plastic Green Head“-Album machen ebenfalls keine Gefangenen.
Als direkte Zugabe gibt es „Plastic Green Head“ und „At The End Of My Daze“ und mit diesen Songs noch im Ohr zieht nicht nur der Rezensent beseelt grinsend von hinnen.



.:PENTAGRAM:.
Die Doom-Urviecher von PENTAGRAM waren zwar erst „neulich“, sprich bei der fünften „Hammer Of Doom“-Auflage, Headliner in der „Posthalle“ gewesen, seinerzeit allerdings eher im Zuge ihres Comeback-Albums, „Last Rites“.
Die diesjährigen Live-Aktivitäten bringen nunmehr die komplette „Relentless“-Scheibe von 1985 auf die Bühne und darüber hinaus ist das hier auch noch die letzte Tour mit PENTAGRAM-Gitarrist Victor Griffin, der sich fürderhin auf seine Solo-Projekte bzw. PLACE OF SKULLS zu konzentrieren gedenkt.
Ob nun deswegen oder weil es einfach seiner Grundstimmung entspricht, ist besagter Mr. Griffin wieder eher grimmig bei der Arbeit und zockt an seiner „Les Paul“ seine Riffs souverän bis gelangweilt. Dafür fühlt sich der ergraute Frontmann Bobby Liebling sichtlich wohl in seiner wiedergewonnenen Sängerrolle, wirkt deutlich schlanker und fitter als zuletzt 2011 und zeigt sich erstaunlich agil und v.a. richtig gut bei Stimme.
Die Klassiker-Tracks von „Relentless“ wie „Death Row“, „Run My Course“ [von Herrn Liebling zärtlich mit „Run My Course, Bitch!“ angekündigt] und natürlich „20 Buck Spin“ verfehlen ihre Wirkung auf das doomsüchtige Auditorium mitnichten, so dass PENTAGRAM auch dieses Jahr wieder als klare Gewinner und würdige Headliner vom Feld gehen können...


dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 01.01.2013 | 22:06 Uhr
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