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Datum: 07.02.2003Stadt: Langen

Jeweils mit einem neuen Album bestückt, war an diesem Freitag das Power/Heavy-Metal-Dreigespann DREAM EVIL, MASTERPLAN, HAMMERFALL in der Langener Stadthalle anzutreffen. Kollege Danu und ich nahmen diese Möglichkeit wahr, um mal wieder etwas Retro-Schwung in den tristen Knüppel-Hörer-Alltag zu bringen, sowie DREAM EVIL zum neuen Longplayer „Evilized“ auszufragen.
shilrak

:: DREAM EVIL
Den Opener machten auf dieser Tour die Senkrechtstarter DREAM EVIL. Diese enterten um ca. 20:20 Uhr die Bühne und obwohl der Einlaß noch in vollem Gange war, waren die Reihen vor der Bühne schon beachtlich gefüllt, so dass die Jungs um Fredrik Nordström die Kulisse bekamen, die sie verdienten, um einen ordentliches Set an den Tag zu legen.
Die Setlist bestand aus neuen und alten Krachern von „Dragonslayer“ und natürlich ihrem aktuellen Output „Evilized“ . Brecher wie „The Chosen Ones“, „Children of the Night“ und “Break the Chains“ verfehlten ihre Wirkung nicht und wurden vom Publikum sogar ordentlich abgefeiert, was für einen Opener ebenfalls nicht selbstverständlich ist.
Die gesamte Performance wirkte sehr professionell und man merkte schnell, dass die Musiker schon auf einige Erfahrung zurückblicken können.
So schafften sie es auch, dass die Songs Live fast ebenso knackig und druckvoll aus den Boxen kamen wie auf CD. Auch die catchy Refrains verfehlten nicht ihre Wirkung und wurden schon von einigen Kehlen mitgesungen.
Nach sehr kurzen 35 Minuten war die Vorstellung leider schon vorbei, und DREAM EVIL räumten unter beachtlichem Beifall die Bühne für MASTERPLAN.

:: MASTERPLAN
Nach erfreulich kurzer Umbaupause kamen MASTERPLAN auf die Bühne, um den Leuten die nächste Packung Heavy Metal um die Ohren zu hauen.
Die Band um die ex-Kürbisköppe Uli Kusch und Roland Grapow spielt sehr HELLOWEEN-lastigen Metal mit recht dominierenden Keyboards, die einem ab und zu schon auf die Nerven gehen können. Was gleich von vorneherein auffiel, war die starke Gesangsleistung des Sängers Jorn Lande, dessen Stimme äußerst markant und versiert klingt und den Songs somit eine gewisse Originalität verleiht.
Das Stageacting erschien sehr routiniert und sicher und die Musiker gaben sich alle Mühe, das Publikum zu unterhalten. Auch Roland Grapow zeigte sich zwischen den Liedern sehr redselig und erzählte dem Publikum erst mal dass die Zeit heute leider mal wieder nicht für einen Soundcheck gereicht hatte, was man bei dem was einen aus den Boxen erreicht fast gar nicht glauben konnte. Also ein fettes Kompliment an den Mischer und auch an die Stadthalle, die tatsächlich beste Voraussetzungen für einen guten Sound vorweisen kann. Das Publikum war derselben Meinung und feierte die 5 Helden entsprechend. Da ich ohnehin von der langen Spielzeit überrascht war, wunderte es mich um so mehr, dass MASTERPLAN auch noch Zeit für eine 80er Jahre Bandvorstellung fanden, was doch eigentlich seit ungefähr zehn Jahren absolut überholt, abgegriffen und peinlich ist und noch dazu einfach nur langweilt.
Nach ca. einer Stunde hatte der Zauber jedenfalls ein Ende und unter ordentlichem Beifall leerte sich die Bühne.
Danu

:: HAMMERFALL
...als dann wieder das Licht ausgeht, entert Bandmaskottchen „Hector“ [welch unglaublich bekloppte Namensgebung] die Bühne und läutet den Auftritt der Dauerbrenner HAMMERFALL ein. Dummerweise bekommt selbiger ein paar kleine Problemchen, als es darum geht, das auf Bühne aufgebaute Tor offen zu halten, durch welches die Warriors schlussendlich dann stürmten, was dann recht witzig wirkte und der „Mystik“ ein wenig abträglich war.
Wie auch immer – mit „Riders Of The Storm“ servierte man gleich einen fetten Start, wenn auch der Sound noch nicht ganz stimmen wollte. Joacim’s Stimme war nur bei den lauteren Gesangspassagen zu vernehmen und die Gitarre dümpelte auch etwas vor sich hin. Mit dem folgenden „Heeding The Call“ änderte sich aber dann auch dieser Missstand, und die Hymnen drückten ordentlich aus den Röhren.
Die Jungs um Oberblechdose Oscar Dronjak präsentierten sich –wie gewohnt- quasi von der Schokoladenseite; gut drauf, ständig Publikumsanimierend. Selbiges nahm das Programm, bei dem man sich quer durch die Bandgeschichte spielte, erwartungsgemäß gigantisch auf und feierte die Schweden gebührend. Es folgten Kracher wie „Way Of The Warrior“ oder „Let The Hammer Fall“ und leider ließ man es sich weiteres mal nicht nehmen, ein überflüssiges Gitarren-Solo, sowie ein wenigstens noch im Ansatz interessantes [weil an NEIL YOUNG erinnerndes] Bass-Solo Platz nehmen zu lassen. Diese Intermezzi sind meiner Meinung nach fehl am Platz und sollten einfach ausgespart werden oder durch hochwertige Songs ersetzt werden.
Abgesehen von diesem Manko war allerdings alles bestens - HAMMERFALL können live wahrscheinlich gar nicht schlecht sein, jedenfalls hab ich das noch nie erlebt und bin eigentlich nach den Auftritten der Göteborger immer begeistert. Und genauso verhielt es sich auch dieses Mal, nachdem nach der letzte Zugabe „HammerFall“ die Lichter ausgingen und die Stadthalle sich leerte.

Setlist HAMMERFALL:
Riders Of The Storm
Heeding The Call
Stone Cold
Hero’s Return
Legacy Of Kings
At The End Of The Rainbow
Way Of the Warrior
The Unforgiving Blaze
Glory To The Brave
Let The Hammer Fall
Renegade
Steel Meets Steel
Templars Of Steel
Hearts Of Fire
HammerFall
shilrak

shilrak, Danu

Autor: Markus Jakob [shilrak] | 14.02.2003 | 16:38 Uhr
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