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Datum: 12.11.2011Stadt: München





Der Erfolg einer Band lässt sich unter anderem an ihren Vorgruppen sowie den Besucherzahlen auf ihren Konzerten ablesen – betrachtet man die aktuelle Tour der schwedischen Nationalhelden HAMMERFALL, braucht die Band sich um ihre Zukunft wohl keine Sorgen zu machen: Nicht nur bringt die Truppe für ihre aktuelle Deutschland-Tour gleich drei Support-Bands mit, von denen eine auch noch die U.S. Metal-Schwergewichter VICIOUS RUMORS bilden, nein, obendrein ist ihr Konzert im Münchner Club „Theaterfabrik“ auch noch ausverkauft. Bedenkt man, dass München wahrlich nicht die Metal-freundlichste Stadt der Bundesrepublik ist, muss das ein mehr als gutes Zeichen sein. Dabei können hier kaum nur alteingesessene Fans der Truppe um Joacim Cans erschienen sein, denn das Durchschnittsalter der erschienenen Anhängerschaft ist vergleichsweise Gering. Bereits eine knappe Stunde vor Einlass ist das Gelände also trotz eisiger Temperaturen bereits rappelvoll – da ist es angenehm, dass die Vorhalle des Clubs trotz offenbar rigider Sicherheitsbestimmungen bereits geöffnet ist und man sich bei Bier und Merchandise aufwärmen kann.






.: DEATHDESTRUCTION :.
Da die Halle wie bereits angesprochen von der ersten Minute an gut besucht ist, geht es schon eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn los und zwar mit DEATHDESTRUCTION, in derer Reihen unter anderem der HAMMERFALL-Bassist Fredrik Larsson auszumachen ist. Betrachtet man, mit welchen Bands die Schweden in der Vergangenheit unterwegs waren, so mögen DEATHDESTRUCTION zunächst etwas befremdlich anmuten, denn von Power Metal kann hier keine Rede sein – stattdessen haben sich die Mannen ganz offensichtlich nicht nur im Hinblick auf ihre puristische Besetzung PANTERA zum Vorbild genommen: Tonnenschwere, groovende Riffwalzen und Anselmo-typische Vocals sollen heute die Menge anheizen und neben dem von Anfang an sehr klarem Sound fällt hier sofort die stilistische Unbefangenheit des Metallers von heute auf, denn wenngleich im Zuschauerraum noch etliche Lücken auszumachen sind, kreisen hier schon nach kurzer Zeit die ersten Mähnen. Zwar haben DEATHDESTRUCTION als erste Band des Abends gerade mal eine halbe Stunde Bühnenzeit, geben in dieser Zeit aber 100% - während Bassist Larsson und sein gitarristischer Counterpart angesichts der von etlichem Equipment beengten Bühne nur wenig Bewegungsspielraum haben und daher lieber in Coolness schwelgen, eifert Frontmann Jimmie Strimmell nicht nur stimmlich, sondern auch im Hiblick auf sein Bühnengehabe dem PANTERA-Fronter unter versteht es sichtlich, die Headbanger in der ersten Reihe zu animieren. Nach 30 Minuten ist zwar schon wieder Ruhe, allerdings haben DEATHDESTRUCTION die versammelte Menge bereits ganz gut vorgewärmt.

Mark My Words
Crank It Up
Shredding
Kill It
Fuck Yeah
Hellfire






.: AMARANTHE :.
Kaum sind die letzten Töne verklungen stellt sich bereits das nächste positive Erlebnis des Abends ein, denn die Umbaupausen erweisen sich als angenehm kurz und so dauert es nicht lange, bis mit AMARANTHE die nächste Band auf der Liste loslegen darf. Musste bereits die vorherige Truppe in beengten Verhältnissen auftreten, so haben die einzelnen Musiker nun noch weniger Bewegungsspielraum zur Verfügung, denn die Schweden bringen neben der gängigen Instrumentierung gleich drei Sänger mit. Musikalisch setzen AMARANTHE auf poppig-melodiösen Modern Metal im Stile von MERCENARY, wobei sich auch hier aggressive Shouts und melodiöser Gesang abwechseln – letzterer kommt dabei hauptsächlich von Elize Ryd, die nicht nur als ausgezeichneter Blickfang fungiert sondern auch stimmlich eine gute Figur macht. Trotz wenig Platz auf er Bühne posen insbesondere die Sänger eifrig um die Wette und auch Gitarrist Olof Mörck hat sichtlich Spaß an der Sache, weshalb der Funke hier schnell auf das Publikum überspringt, welches jetzt bereits um einiges dichter beieinander steht, als es noch bei DEATHDESTRUCTION der Fall war. Da sich auch AMARANTHE über ausgezeichneten Sound freuen können, wird deren Show dank zuckeriger Melodien und gesanglicher Abwechslung vielleicht nicht unbedingt zu einem denkwürdigen, aber doch immerhin grundsoliden Auftritt.

Leave Everything
Enter The Maze
1.000.000 Lightyears
Rain
My Transition
Call Out My Name
Automatic
Hunger






.: VICIOUS RUMORS :.
Ihr guter Ruf eilt den U.S. Metal-Veteranen offenbar weit voraus denn bereits während der erneut angenehm knapp gehaltenen Umbaupause – nun verschwinden bereits etliche der störenden Kisten von der Bühne – füllt sich der Zuschauerraum des „Kesselhaus“ bereits nahezu auf Headliner-Niveau. Während VICIOUS RUMORS zweifelsohne die bisher erfahrenste Band des Abends sind und die Herren auch von Anfang an mit „Digital Dictator“ Vollgas geben, so fällt ihr Auftritt rein vom technischen Aspekt her jedoch etwas hinter den anderen Darbietungen zurück, denn der Sound von Geoff Thorpe und Co. kommt leider recht matschig aus den Boxen. Dennoch: Wie nicht anders zu erwarten brennen die U.S. Metaller ein Feuerwerk an Leadgitarren-Eskapaden ab und Frontmann Brian Allen kreischt und grimassiert wie eh und je und stürzt sich beim abschließenden „Don’t Wait For Me“ gar in die Menge. Auch die Setlist kann sich durchaus sehen lassen: Zwar werden mit „Murderball“ und „Let The Garden Burn“ nur zwei Songs des aktuellen Albums „Razorback Killers“ geboten, das übrige Best-Of-Programm entschädigt jedoch voll und ganz für diesen Umstand – da man dank des vorgezogenen Beginns dem eigentlichen Zeitplan offenbar noch immer voraus ist, schiebt die Truppe nach „Hellrazor“ auch noch „Soldiers Of The Night“ ein, wobei ein Blick auf die Setlist zeigt, dass sich die Nummer nicht im regulären Programm befand. Ob des etwas dürftigen Sounds werden die Amis vom Publikum standesgemäß abgefeiert und bereiten so in einer guten Dreiviertelstunde den Weg für den Headliner.

Digital Dictator
Minute To Kill
Murderball
The Lade Took A Chance
Abandoned
Hellrazor
Soldiers Of The Night
Let The Garden Burn
Don't Wait For Me






.: HAMMERFALL :.
Mit der musikalischen Wende auf ihrem aktuellen Album kam auch der Imagewechsel: Die Schweden lassen inzwischen ihre Karnevals-Uniformen und roten Lederhosen im Kleiderschrank und geben sich heute rockig mit Jeans und Lederjacken nebst Nieten- und Patronengürteln. Egal, ob man das nun für glaubwürdig halten möchte oder nicht, HAMMERFALL beweisen ab dem Opener „Patient Zero“, dass sie inzwischen in der schwermetallenen Oberliga angekommen sind. Nicht nur tourt die Truppe inzwischen mit einer ausgeklügelten Bühnenkonstruktion samt Treppen und Diodenwand im Stile von Schwergewichten wie DEF LEPPARD, sondern bietet auch eine absolut routinierte weil von vorne bis hinten durch choreographierte Show, bei der jede Bewegung genauestens sitzt – das mag in der Beschreibung statisch klingen, ist in der Umsetzung aber ebenso professionell wie effektvoll und für die Ballade „Always Will Be“ wagt sich Gitarrist Oscar Dronjak gar ans Keyboard, während sein sich sein Kollege Pontus Norgren eine akustische Gitarre greift. Obendrein gibt sich Frontmann Cans in seinen zahlreichen Ansagen ursympathisch und ein Blick auf die Setlist zeigt, dass die Truppe auch in diesem Punkt keinerlei Wünsche offen lässt. Hier ist es besonders schön, dass HAMMERFALL sich nicht nur auf ihre Klassiker versteifen, sondern auch ihr neuestes Album mit vier Songs üppig bedienen. Urteilt man nach den Reaktionen der anwesenden Fans, ist es allerdings ohnehin egal, ob nun Klassiker oder neuer Song, denn die inzwischen bis zum Bersten gefüllte Halle kennt sämtliche Nummern von der ersten bis zur letzten Reihe auswendig und feiert die Band bis zur letzten Minute ausgelassen ab – bei so viel guter Stimmung lassen sich die Schweden natürlich gerne zu einer Zugabe hinreißen und so bildet „Hearts On Fire“ den Abschluss eines grandiosen Auftritts einer Band, die über die Jahre sichtlich gewachsen ist.

Patient Zero
Heeding The Call
Any Means Necessary
B.Y.H.
Blood Bound
Let's Get It On
Last Man Standing
Renegade
Always Will Be
Dia De Los Muertos
Riders Of The Storm
Steel Meets Steel
Legacy Of Kings
Let The Hammer Fall
The Dragon Lies Bleeding
The Templar Flame

Glory To The Brave
One More Time
Hearts On Fire


Zwar mag die Bandauswahl der „European Outbreak“-Tour nicht jeden HAMMERFALL-Fan im gleichen Maße ansprechen, allerdings kann man sich hier erstens nicht über mangelnde Abwechslung beklagen und zweitens machen sowohl VICIOUS RUMORS als auch die inzwischen zur professionellen Tourmaschine gereiften HAMMERFALL das mit Leichtigkeit wieder wett. Erstere konnten ihrem guten Ruf in München zwar aufgrund der widrigen technischen Umstände nicht so ganz gerecht werden, dafür konnten HAMMERFALL jedoch alle Erwartungen übertreffen – wenn die Band in diesem Stile weitermacht, dürfte dem Einzug in größere Hallen wenn nicht gar Stadien in ein paar Jahren nichts mehr im Wege stehen…

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 27.11.2011 | 16:00 Uhr
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