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Datum: 17.01.2004Stadt: Engelsdorf

Juhu! DYING FETUS touren durch Deutschland! So etwas konnte ich mir beim besten Willen nicht entgehen lassen und machte mich mit Kumpels auf den Weg nach Engelsdorf bei Leipzig, wo die Band als „Vorgruppe“ von HATE ETERNAL einen wahrhaft gigantisch-groovenden Gig hinlegen sollte.
Vorher traten aber noch 2 weitere Leckerbissen auf, um uns den Abend unvergesslich werden zu lassen.

Wir kamen „pünktlich wie die Maurer“ im Hellraiser an, kauften uns ein Bier [Hmm...lecker. Das „Wernesgrüner“ hat seinen Geschmack wieder!] und schon fingen PREJUDICE mit ihrem Set an. Ich kannte die Band bislang nur vom Hörensagen und liess mich einfach mal überaschen, was sich als durchaus positiv herausstellen sollte. Besonders der „Urgitarrist“ der Band Def mit seiner 7-saitigen hatte es mir angetan. Was für ein Tier an dieser Waffe von ESP! Def flitzte manchmal wie ein Pfitschepfeil auf das seitliche Boxenportal des Clubs und poste dort wie wild rum, lauschte an den Boxen und kam wieder rechtzeitig zurück, um den Effektschalter auf seinen Solisound zu betätigen, mit dem er eviligste Töne ala´MORBID ANGEL aus seinem 7-Klingen-Schwert zauberte. Der 2. Gitarrist Tuni, ebenfalls mit einer 7-saitigen ausgerüstet, war da schon etwas zurückhaltender, verstand sein Handwerk aber genauso. Zusammen ersetzten beide den fehlenden Bass recht gut und das sage ich, wo ich eigentlich jede Band ohne Basser von vornherein schräg anschaue. Die Belgier vermochten mich eines besseren zu belehren. Hut ab!
Auch Erik am Micro, das er wie Funkgerät in seiner Hand hielt, konnte überzeugen. Etwas variabler könnte er allerdings noch werden. Gutes Organ, das er aber meiner Meinung nach noch weiter ausbauen könnte. In der Mitte des Gigs schwomm er noch eine Runde auf den Fans und zum Ende hin bereitete und Def noch eine kleine Freude indem er seine ESP locker um sich herumzwirbelte wie Satriani. Geilomato!

Kurze Pause zum Luftschnappen und schon ging es mit einer sogenannten „Kultband“ weiter.
DEEDS OF FLESH, die Band mit eigenem Label [Unique Leader - mit solch genialen Bands wie SPAWN OF POSSESSION, PSYCROPTIC, GORGASM, DISGORGE, PYAEMIA, VILE etc...] rief endlich wieder zum Tanz und ihre Gemeinde folgte ihr auf den Fuss und gab ihr bestes in Form von zünftigem Körperwackelns.
Die Kapelle selbst konzentrierte sich aufs Spielen und Evil-Posing, was sie aber sehr gut verstand. Ihre Songs wie „I Die On My Own Terms“ oder auch „Hunting Humans“ brauchen da auch nicht viel nebenher und so knipste ich fröhlich weiter und hielt am Ende ein Schwätzchen mit meinen Kumpels.

Jetzt aber kam DIE BAND! Singh, der Opa mit dem Turban, hatte mir schon vor ihrem Auftritt versicherte, daß die Jungs einen unwahrscheinlich geiles Set haben und so wartete ich gespannt bis es losging.
Und wie es losging! DYING FETUS kamen auf die Bühne, spielten den ersten Song und die Meute ging ab wie ein Schnitzel! Der halbe Hellraiser bangte wie wild und als der erste Streich vorbei war, kam mit meinem Lieblingssong „Grotesque Impalement“ von der gleichnamigen Scheibe der 2. Streich, der auch noch den Rest des Publikums zum vertikalen Kopfschütteln brachte. Was für ein Groove“ Was für eine Härte! Was für Songs! Ab jetzt war nur noch ausgelassenes Herumzwirbeln angesagt und ich musste mich direkt zusammenreissen, daß ich noch genügend gute Pix für den Bericht schiessen konnte.
Der restliche Gig bestand aus weiteren Klassikern nund ein paar neueren Sachen, die in keinster Weise den anderen in Sachen Fan-Animation nachstanden...naja, ok...irgendwann gibt auch der härteste Banger nach.
Die Fans verlangten jedenfalls gierig nach einer Zugabe, die ihnen leider verwehrt blieb, da man im Programm weitermachen musste.

HATE ETERNAL waren auf dieser Tour Headliner und hatten mit FETUS eigentlich die „Katze im Sack gekauft“ bzw. im Tourgepäck, da die Mucke der Band auf Scheibe sicher so einige Fans hat, live hingegen können aber die Songs einfach nicht mit den Groove-Attacken mithalten. So war es auch nicht verwunderlich, daß sich ein Teil der Gäste an der Bar und in der Lounge aufhielt, wohin es mich später auch zog.
Der flotte Dreier begann wie er aufhörte - mit ziemlich überladenem Sound und einfach zuviel Geschwindigkeit. Da hat man mit Derek Roddy einen der besten Drummer des Genres im Gepäck und dann versteht man kaum etwas von seinen Kunststücken. Schade. [Kleine Notiz am Rande: Derek spielt jeden Tag 6h Drum. Auch Tour! Und er gab den anderen Drummern kostenlose Tipps wie sich sich noch verbessern können. So eine Einstellung findet man selten bei Amerikanern ;)]
Mordsmässig grosse Aufsteller und ein Ventilator für den Basser, der ihn für eine Gard-Werbung wohl schmackhaft machen sollte, brachten auch nicht mehr Stimmung im Publikum. Wenn man bedenkt, daß viele noch ein oder zwei Songs mehr von FETUS sich gewunschen hatten und dann wegen der auf Dauer langweiligen Mucke von HATE ETERNAL zurückstecken mussten, dann kann man getrost das ganze als Fehlplanung abstempeln.
Mehr wie ein paar gute Shots zu erwischen hatte ich dann eh nicht mehr vor und begab mich wie schon vorher erwähnt in die Lounge auf ein gemütliches Schwätzchen mit Bekannten.

Auch wenn diese Tour den falschen Headliner gehabt hat, war es ein sehr vergnüglicher Abend und mit PREJUDICE habe ich eine weitere ziemlich gute Band kennengelernt, die ich mir gerne wieder anschauen werde. DEEDS OF FLESH spielen eh nicht so oft und um HATE ETERNAL werde ich live demnächst einen Bogen machen. „Kings Of All Kings“ ist eine sehr gute Scheibe, die aber live niemals überzeugen kann. Über DYING FETUS brauche ich ja wohl nichts mehr sagen, oder? ;)

trabi

Autor: Danny Jakesch [Trabi] | 26.01.2004 | 06:08 Uhr
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