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Datum: 29.04.2011Stadt: Würzburg




Der Auftakt zur Europatournee von HATE ETERNAL heute Abend scheint zunächst unter keinem guten Stern zu stehen, häufen sich doch die schlechten Omen bereits im Vorfeld: zunächst verdoppelt ein zünftiger Stau auf der A3 meine Anfahrtszeit mal eben [so dass ich bereits befürchte, den Support, OBSCURA, schon wieder einmal zu verpassen], dann stimmt der Kommentar [„Diese Stadt gibt Dir kein Geld für eine Wohnung und keine Partnerin...!“] eines offenbar alkoholisierten Gestrandeten der Gesellschaft, der lamentierend auf der Schwelle der Würzburger Bahnhofsmission – die dem Veranstaltungsort ziemlich direkt benachbart ist – kauert, doch irgendwie nachdenklich.
Als dann an der Abendkasse noch ein handgeschriebener Zettel mit der Aufschrift „BENEATH THE MASSACRE spielen nicht!!!“ pappt, wird zudem schnell klar, dass auch das angekündigte Rahmenprogramm nicht wie geplant stattfinden wird...


.: OBSCURA:.
Als die - durch Trennwände auf Clubformat getrimmte - „Posthalle“ gegen 21:30 Uhr schließlich geentert werden kann, erweist sich zumindest meine Furcht bezüglich des Auftritts von OBSCURA als gänzlich unbegründet, denn die erschreckend juvenil wirkenden, bayerischen Tech Deather machen zu diesem Zeitpunkt immer noch einen ausgedehnten Soundcheck.
Dann stehen sie aber auch schon auf der Bühne und entfesseln mit dem Opener „Septuagint“ und dem anschließenden „Vortex Omnivium“ ein Tech Death-Inferno vor dem Herrn [welchem auch immer!]. Auf insgesamt 20 Saiten riffen, shredden und frickeln sich die OBSCURA-Axtmänner durch ihr Repertoire, dass man aus dem Staunen kaum noch 'raus kommt.
Klar, sowas wirkt schnell mal angeberisch und überzogen, aber OBSCURA dürfen das und v.a. Gitarrist Christian Münzner beweist heute mehr als nur Flitzefingerfertigkeit.



Der Sound ist zwar nicht unbedingt brilliant, geht aber in Ordnung, zumal Frontmann/Gitarrist Steffen Kummerer das v.a. mit der heutigen Abwesenheit des Bandmischers begründet, der am Vortage in Moskau wegen „irgendwas mit Stripperinnen und Wodka vier Flüge verpasst hat und nun in Frankfurt festsitzt“. Genau wie BENEATH THE MASSACRE übrigens auch, was somit auch den Verbleib der Frankokanadier aufklärt und von Kummerer gleich noch zu einem augenzwinkernden Diss seiner Labelmates genutzt wird: „Naja, Deathcore, wer will das?!“...
Eben. Damit bliebe zwar mehr Zeit für den OBSCURA-Gig, dazu fehlt es allerdings offenbar an einstudiertem Material, zwar angesichts ihrer komplexen Kompositionen irgendwo verständlich, aber nichtsdestotrotz bedauerlich...
Dafür gibt es aber mit „The Anticosmic Overload“ und „Universe Momentum“ reichlich Frickel-Futter von „Cosmogenesis“und gleich hernach noch „Ocean Gateways“ und „Euclidean Elements“ [beides wiederum von „Omnivium“]. Spätestens danach haben OBSCURA ihr Publikum im Sack, den sie dann mit dem abschließenden „Centric Flow“ auch endgültig zumachen.
Zur Zugabe „Incarnated“ [O-Ton Kummerer: „Dieser Song ist von uns und NICHT von ATHEIST, DEATH oder CYNIC...!“ - als hätte daran jemand einen Zweifel...] lassen sich OBSCURA aber doch noch einmal auf die Bühne bitten.
Großes Kino für Augen und Ohren...!



.:HATE ETERNAL:.
Den anschließenden Bühnenumbau bzw. die Verkabelung seines eigens mitgebrachten Equipments übernimmt HATE ETERNAL-Mainman Erik Rutan - als anerkannter Soundfetischist und bekanntermaßen wohlbeleumdeter Produzent - heute höchstselbst.
Kurz darauf bricht nach kurzem „Rebirth“-Intro erneut die Hölle los, Rutans pfeilschnelle bzw. halsbrecherische Brutalo-Riffs und sein infernalisches Growling in Kombination mit dem konstant blastenden Jade Simonetto und J.J. Hrubovcaks Bassarbeit [VILE, ex-MONSTROSITY] dulden jedenfalls weder Verschnaufpause noch Widerstand, als HATE ETERNAL mit "The Eternal Ruler" und "Thorns Of Acacia" mit gleich zwei neuen Songs von der im Mai kommenden Platte "Phoenix Amongst The Ashes" loslegen.



Weiter geht es mit "Behold Judas" von der "I, Monarch"-Scheibe und dem ebenfalls aktuellen "Lake Ablaze". Der Sound erschlägt zwar förmlich, ist dann aber über weite Strecken wieder ziemlich undifferenziert und matschig, so dass viel von Rutans Bemühen an seiner Gitarre schlichtweg untergeht.
Mit "Bringer Of Storms" gibt es Material von "Fury & Flames", erneut im Doppelpack mit einem neuen Stück, diesmal "Haunting Abound".
Rutan hat offenbar etwas abgespeckt und dafür auftrainiert, was seinem Auftritt einen gewissen Dampframmen-Charme verleiht und scheint, ob der nicht übermäßig gefüllten "Posthalle" und von daher etwas übersichtlichen Kulisse, nicht unbedingt bester Laune, ist aber - natürlich - Profi genug, um seinen Job hier heute dennoch kompromisslos durchzuziehen, was umso heftigere Versionen von "Catacombs" [von der 1999er "Conquering The Throne"] und dem Titeltrack von "Phoenix Amongst The Ashes" bedingt.
Das dauerhafte Doublebass-Sperrfeuer macht so langsam mürbe, aber der angestaute Hass des "Erik Rutan-Trios" macht sich zunächst noch mit "By His Own Decree" [ebenfalls von "Conquering The Throne"] und dem neuen Track "Art Of Redemption" Luft.
Auch das "King Of All Kings"-Album wird natürlich nicht vergessen und so bekommt das bereits paralysierte Publikum auch noch "Servants Of The Gods" und "Powers That Be" um die Lauscher geballert.



Mit "I, Monarch" biegen HATE ETERNAL dann aber doch langsam in die Zielgerade ein, legen mit "Tombeau" nochmal nach und entlassen einen nach dem abschließenden "King Of All Kings" wie erschlagen und ziemlich willenlos bzw. zumindest nachhaltig beeindruckt in die unterfränkische Nacht...

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 01.05.2011 | 00:06 Uhr
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