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Datum: 06.12.2013Stadt: Hamburg

Der Metal in Deutschland erlebt seinen zweiten Frühling. Es ist schon fast unglaublich, wie erfolgreich diese - unsere - Musik gerade ist. Die Hallen werden immer größer und sind immer öfter ausverkauft. Wenn man in die Charts blickt, dann sieht man in den Top 50 oft mehr Rock/Metal-Bands als Hip Hop-Künstler. Eine Band, die ganz vorne in der Bewegung unserer Zeit ist, ist HEAVEN SHALL BURN. Die Jungs haben es nicht nur geschafft, sich von Album zu Album in größere Hallen zu spielen, nein, inzwischen verkauft man sogar die große Freiheit in Hamburg [1500 Leute] aus. Neben dieser Tatsache ist es der Band auch noch gelungen, die Nr. 1 der Deutschen Charts zu erklimmen und das mit dieser Musik, es ist schon irgendwie eigenartig... Nun, an diesem Abend findet sich nicht nur ein Haufen Fans in der Halle ein, sondern mit BLEED FROM WITHIN, DYING FETUS und HYPOCRISY gibt es ebenfalls ordentlich auf die Nase. Die Zeichen stehen also auf: Voll auf die Fresse.

.: BLEED FROM WITHIN :.

Typisch: Die Herren von BFW dürfen sich trotz des unglaublichen frühen Beginns [17:30 Einlass 18:00 Beginn] über eine gut gefüllte große Freiheit freuen. Knapp 700 bis 800 Leute finden sich in der Halle ein und bescheren Schaulustigen aber vor allem der Band die ersten typischen Pits. Wo wir bei typisch sind, dies gilt auch für den Auftritt der Band. Man könnte auch sagen, alle Standards des Genres werden gezogen. Wildes Lichtgeballer, ein Sänger, der sich ohne Instrument die Seele aus dem Leib brüllt und immer wieder Erhöhungen auf der Bühne besteigt, um besser wahrgenommen zu werden. Der Rest der Band gibt sich viel Mühe und nutzt den geringen Platz gut, um die Energie an die Fans zu übertragen. Dies klappt auch sehr gut und so ist die Resonanz des Publikums ziemlich groß, als nach nur 30 Minuten ein Schlussstrich gezogen wird. Guter Auftritt - eben typisch nach Core-Lehrbuch.





.: DYING FETUS:.

Aufs Maul! Nun wird es etwas härter. Mit DYING FETUS dürfte der Abend in eine etwas andere Richtung gehen. Die Jungs, die für ihren technischen Death-Metal bekannt sind, geben an diesem Abend sehr viel Gas. Die Halle ist wirklich sehr voll und obwohl die Band ein Feuerwerk abbrennt, passiert in der Halle erst einmal sehr wenig. Zugegeben, für diesen Abend erscheint der Sound der Jungs schon fast zu brutal. Man kann richtig beobachten, wie das Publikum etwas überfordert ist. Sobald die Band aber zu einem Pit aufruft, wird das technische Soundgebilde der Band ignoriert und im Pit gibt es aufs Maul. Auch auf der Bühne sieht das nicht anders aus. Zwar sind die drei Jungs fast die ganze Zeit an ihre Instrumente und Mikros gebunden, was das Bühnenbild etwas lahm wirken lässt, dennoch zieht die Show der Jungs einfach. 35 Minuten kämpft man sich mit dem Publikum durchs Programm, dann ist Schluss. Eine gute Show, die dem einen oder anderen Gast aber wohl zu anstrengend war.




.:Hypocrisy:.

Alter vor Schönheit? Das erste Mal am Abend wird nun etwas mehr aufgebaut und somit bekommt nun auch das Auge was zu sehen. Es wird sich in der Halle eng zusammengekuschelt und wirklich jeder Platz scheint vergeben zu sein. Nicht ohne Grund - in den Startlöchern stehen nämlich die Legenden von HYPOCRISY. Es wirkt schon eigenartig, dass Peter und seine Mannen vor den Jungspunden von HSB spielen, aber so ändern sich die Zeiten eben.




Mit einem wirklich fetten Intro und einer Lichtshow, wie von einem Headliner, eröffnet die Band die Show und legt mit ordentlich Druck los. Peter und Co. nutzen den Platz auf der Bühne optimal und Bangen was das Zeug hält. Sound und Show sind sehr gut abgestimmt und beim Publikum, da passiert erst mal nichts. Kein Pit, keine Hände, einfach nichts. Es dauert schon einige Minuten, bis die Leute auftauen und dann loslegen. Gerade bei dem recht langsamen "Fire In The Sky" kommt es zum ersten Pit. Die Band ist abgeklärt genug, um sich nicht beirren zu lassen und zieht ihr Programm durch. Dieses ist vom Set her - zugegeben - sehr langsam ausgelegt. Wirklich schnelle Songs gibt es kaum. Heute wird mehr Wert auf Melodie gelegt. Bei 40 Minuten muss man allerdings auch Abstriche bei einer solchen Karriere machen. Im Laufe der Show erobert man doch das Herz des Publikums und kann ordentlich Applaus absahnen. Sehr guter Sound, mit perfekter Lichtshow und einer tollen Leistung der Band - Setlist und Publikum ließen jedoch zu wünschen übrig.

.: HEAVEN SHALL BURN :.

Totale Zerstörung? Es gibt wirklich keinen Ort mehr in der großen Freiheit, wo man einen weiteren Menschen hinstellen könnte und obwohl es Winter ist, ist die Wärme in der Halle enorm. Obgleich es gerade einmal kurz vor 21 Uhr ist, verdunkeln sich die Lichter und das Publikum steht Kopf. Über vier Videowände, werden die ersten Botschaften übertragen, dann schießt die Band mit "Die Stürme rufen dich" auf die Bühne. Sofort entsteht der erste Pit. Als dann mit „Counterweight“ der zweite Song folgt, steht die Halle Kopf. Diver wo man hinsieht, der Pit wird immer größer und brutaler und die Schlange am Klo für Tücher für die ersten kleineren Wunden nimmt ebenfalls zu. HEAVEN SHALL BURN spielen sich wie gewohnt durch die Show. Der Sound ist brutal, wenn auch etwas matschig. Die Setlist ist gut abgestimmt [bis auf die Tatsche – warum drei Cover????] und die Lichtshow passt sehr gut zu den Songs. Das Publikum frisst den Core-Stars aus den Händen und so feiert man zusammen eine richtige Party. Sänger Marcus Bischoff gibt zu, sich eine bronchiale Infektion zugezogen zu haben, weswegen das Konzert heute nicht so lange gehen wird. Dass allerdings schon um 23 Uhr die nächste Veranstaltung im Saal stattfinden soll, dies verschweigt er dezent. Auch die folgenden Worte sind eine Erwähnung wert. " Hamburg, ihr geht ja richtig ab. Wir könnten sagen, wir haben das erwartet aber so arrogant sind wir nicht..." Nun ja... Weg von den Worten - hin zur Musik. Insgesamt gibt es 70 Minuten aufs Fressbrett von HSB. Dabei sind die Jungs jederzeit Herr der Lage. Der Pit feiert jeden Song und es herrschen Höchsttemperaturen. Als dann tatsächlich der letzte Song mit BLIND GUARDIANS „Valhalla“ fällt, wird klar, hier Pfeifen sowohl Band als auch Publikum aus dem letzten Loch. Solider Auftritt der Jungs - wie eigentlich immer.

















Setlist HSB:

01. Die Stürme Rufen Dich
02. Counterweight
03. Land Of The Upright Ones
04. Combat
05. The Omen
06. Fallen
07. Hunters Will Be Hunted
08. Behind A Wall Of Silence
09. Godiva
10. The Weapon They Fear
11. Black Tears
12. Trespassing The Shores Of Your World
13. Endzeit
14. Voice of the Voiceless
15. Not My God

16. Valhalla




























Fazit: An diesem Abend dürfte jeder auf seine Kosten gekommen sein. An sich war die Zusammenstellung der Band auch sehr gut, auch wenn die beiden Death-Bands nicht ganz so gut beim Publikum ankamen. Trotzdem haben alle Bands ein hohes Niveau an den Tag gelegt und wussten Live zu Überzügen. Das HSB live eine Macht sind, dass stellen sie immer wieder unter Beweis und dieser Abend hat es wieder einmal bewiesen.

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 11.12.2013 | 20:21 Uhr
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