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Datum: 06.10.2011Stadt: Hamburg

Heiden und Pagan-Fans dürfen sich wieder versammeln, denn es wird wieder zum Heidenfest geladen. Die beliebte „Mottoshow“ zieht immer öfter durch das Land und zusammen mit dem Paganfest bringt man die Markthalle immer wieder zum Kochen. Auch dieses Mal sind viele bekannte Bands dabei, die immer wieder bei den beiden Shows auftauchen. Namentlich gibt es dieses Mal mit SKÀLMÖLD, TROLLFEST, ARKONA, ALESTORM, TURISAS und FINNTROLL die volle Breitseite. Wie geschrieben, sind einige Namen sehr oft auf diesen Festen zu lesen, und da ist es auch nicht verwunderlich, dass die Halle - am Anfang - nicht so voll ist wie normalerweise.

.: SKÀLMÖLD:.

Die Markthalle ist nicht einmal halb gefüllt, als SKÀLMÖLD aus Island ihre Musik in die Menge feuern. Ein episches Intro erfüllt die Halle, dann geht es los und die Jungs knallen ihre Songs ab. Dabei ist gleich festzustellen, dass das komplexe Songmaterial den Zuschauern nicht mehr als ein Kopfnicken abverlangen kann. Die Chöre, die oft an TYR erinnern, aufbauend auf einen gigantischen Ausbruch am Songende, schallen durch die Markthalle und lassen einen am ganzen Körper erbeben. Trotz der Tatsache, dass die Band einen guten Sound hat und wirklich alles gut abläuft, tut sich das Publikum etwas schwer mit der sperrigen Musik. Nach 35 Minuten und nur fünf Liedern ist auch schon Schluss, aber das scheint der bittere Preis zu sein, den man zahlen muss, wenn man die erste Band an einem solchen Abend ist. Gute und solide Show, die Anerkennung verdient – auch wenn nicht jeder etwas damit anfangen konnte.





Sound 9/10
Licht 7/10
Bühnenpräsenz 8/10
Stimmung 5/10

.: TROLLFEST :.

Nun darf gefeiert werden! Nach einer sehr kurzen Umbaupause, geht es dann mit TROLLFEST weiter. Die Band steht einfach für ein Extrem. Grind-Death-Metal mit Banjo und Saxofon sind eben nicht alltäglich im Metal. Die Gruppe setzt von der ersten Minute an auf Krach und kommt damit beim Publikum besser an als SKÀLMÖLD zuvor. Genauso unkontrolliert wie die Musik der Jungs scheint auch ihr Bühnenverhalten zu sein. Hier wird einfach quer über die Bühne gelaufen, dabei rennt man sich fast gegenseitig über den Haufen. Wie schon geschrieben, scheint hier nur der Spaß im Vordergrund zu stehen, und wer TROLLFEST mag, der bekommt eine ordentliche Show, die das zeigt, wofür TROLLFEST stehen – Chaos pur. Auch hier gibt es 35 Minuten Metal-Kost, die ordentlich abgefeiert wird. Mit der Show verhält es sich wie mit ihren Platten: Die eine Hälfte feiert wild, die andere Hälfte wendet sich ab und wartet auf den nächsten Kracher des Abends. So darf sich die Band über den einen oder anderen Pit freuen und gibt bis zum Ende ihr Bestes, um noch ein paar Fans zu gewinnen. Mission erfüllt und ab dafür…





Sound 9/10
Licht 8/10
Bühnenpräsenz 6/10
Stimmung 6/10

.: ARKONA :.

ARKONA haben den ersten – etwas größeren – Aufbau an diesem Abend. Alleine die Trommeln in der Mitte zeigen, dass ARKONA heute einiges fürs Auge bieten wollen. Nun ist die Halle auch sehr gut gefüllt, auch wenn man bei den letzten Malen mehr Platznot verspüren musste. Majestätisch beginnt der Auftritt der Russen, die eine gute Mischung aus alten und neuen Songs bringen. Auch hier zeichnet sich ab, dass die Songs etwas komplexer sind und sich im Publikum kaum etwas tut. Nach den Liedern ist der Applaus jedoch kaum zu stoppen. Allen voran Schreihals Masha "Scream" Arhipova weiß mit ihrer wilden Art auf der Bühne zu begeistern. Auch wenn ihr Eifer noch so enorm ist, ihre Ansagen versteht – durch den schrecklichen Akzent – kaum einer in der Halle. Trotz der guten Leistung und der hervorragenden Songauswahl, gibt es extreme Einbußen beim Gesamtbild. Der Sound ist wirklich extrem mies. Dauernd gibt es den ganzen Gig über Rückkopplungen, die auch nicht in den Griff bekommen werden. Die verschiedenen „besonderen“ Instrumente, die zum Einsatz kommen, sind zwar eine nette Idee – aber meistens kaum zu hören. Diese Tatsache stört doch enorm in den 40 Minuten, in denen ARKONA wirklich alles geben, um die Fans auf ihre Seite zu ziehen. Dies gelingt auch an diesem Abend und so wird die Band recht lange nach dem Gig gefeiert. Mit einem besseren Sound und dem einen oder anderen Lied mehr hätte man wohl nur glückliche Gesichter hinterlassen – so leider nur ein recht guter Auftritt der Russen…





Sound 3/10
Licht 8/10
Bühnenpräsenz 9/10
Stimmung 7/10

.: ALESTORM :.

Nun kommen die absoluten Publikumslieblinge an die Reihe. Neben SABATON gibt es wohl kaum eine Band, die so einen rasanten Aufstieg feiern durfte, wie es bei ALESTORM in der letzen Zeit der Fall gewesen ist. Die Band hat dieses Mal ihr aktuelles Album „Back Through Time“ mit im Gepäck und die Fans drängen sich dicht an dicht, um die Plätze in der ersten Reihe ergattern zu können. Unter einem selbstbeweihräuchernden Intro stürmt man auf die Bühne und knallt mit dem Titeltrack der aktuellen Platte die Fans an die Markthallendecke. Dabei fällt gleich Christopher Bowes Neon-Techno-Hose in die Augen [Jepp, sein Nebenjob als Techno-DJ in England scheint Auswirkungen zu haben…]. Natürlich steht die Halle von der ersten Minute an Kopf, auch wenn die Stimmung bei ALESTORM schon viel ausgelassener gewesen ist. Normalerweise springt von der ersten Sekunde an ein Funke über und man befindet sich in einem Tollhaus. Natürlich ist die Stimmung gigantisch und viele anderen Bands würden sich über eine solche Resonanz freuen, aber für ALESTORM ist dies ein großer Rückschlag. In einer Dreiviertelstunde spielt man einen guten Querschnitt aus allen drei Alben und hat mit Heri Joensen – von TYR – sogar einen Gastsänger auf der Bühne. Zusammen wird dann der „Pirate Song“ gebrüllt und die Masse freut sich. Inzwischen wirken ALESTORM sehr abgeklärt auf der Bühne und die Interaktionen sind jedem schon bekannt. Leider kennt man die meisten Ansagen und Sprüche schon und so ist es, als hätte man den Gig, abgesehen von den neuen Liedern, schon zig Mal gesehen. Bei ALESTORM stellt sich große Routine ein und man sollte aufpassen, dass diese einem nicht bald zum Verhängnis wird. Als nach 40 Minuten klar wird, dass nur noch ein Song gespielt wird, reagieren die Fans mit Empörung. Die Wahl zwischen „Nancy The Tavern Wench“ und „Keelhauled“ scheint schwer, aber Chris nimmt einem die Entscheidung ab und so wird „Keelhauled“ gespielt. Die Fans sind etwas enttäuscht und singen nach der Show einen „vielleicht“ aussterbenden Klassiker.





Sound 8/10
Licht 9/10
Bühnenpräsenz 6/10
Stimmung 9/10

.: TURISAS :.

Es wird Zeit für angemalte Mannen. TURISAS konnten sich ebenfalls sehr schnell in die Herzen der Fans spielen und sind nun mit ihrem dritten Album „Stand Up And Fight“ unterwegs. In der Presse war man sich über die aktuelle Platte nicht so ganz einig, aber an diesem Abend wird klar, die neuen Lieder passen perfekt ins Set der Jungs. Der Sound ist recht gewaltig, auch wenn die Stimme von Sänger Mathias "Warlord" Nygård manchmal etwas leise ist. Der Song „Stand Up And Fight“ lässt die Hände in die Höhe steigen und lädt zum Feiern ein. Auch für die Epikfans gibt es mit „To Holmgard And Beyond“ Kost zum Abfeiern. Allgemein lassen TURISAS kaum etwas anbrennen und zeigen sehr viel Professionalität auf der Bühne. Immer wieder wird das Publikum animiert alles zu geben, und dies wird auch mit großem Einsatz der Fans belohnt. Obwohl TURISAS sehr viele lange Lieder in ihren Laufbahn geschrieben haben und inzwischen nun genug Material da ist, um die Massen sehr lange zu begeistern, gibt es gerade einmal 50 Minuten Aktion auf der Bühne. Am Ende ist mit „Battle Metal“ ein Schlussstrich gezogen und zurück bleibt eine sehr müde Meute, die eine gute Show mit sehr gutem Licht, Sound und Bühnenpräsenz bekommen hat.





Sound 9/10
Licht 9/10
Bühnenpräsenz 9/10
Stimmung 8/10

.: FINNTROLL:.

Man könnte sie die Väter aller Veranstaltungen nennen. Ob es Festivals wie Wacken sind oder eben die Heiden/Paganfeste – FINNTROLL sind immer zugegen. Für viele ist es nicht das erste Mal, dass sie auf die Finnen treffen. Trotz des häufigen Auftretens hat die Band immer wieder einen ungünstigen Stand. Sie spielen immer als letzte Band am Abend. Bei den meisten Konzerten mag dies eine tolle Sache sein, aber bei diesen Massenveranstaltungen sind die Fans meist zu müde, um sich wirklich jede Band anzusehen. So ist es kein Wunder, dass FINNTROL – einmal mehr – vor etwas weniger Publikum als der Rest spielt und die Halle von Song zu Song leerer wird. Dass hat nichts mit der Leistung der Band zu tun, da diese wie immer stimmt. Die Songauswahl [man weiß sogar mit einem METALLICA-Cover zu überraschen] ist gut und auch die Bühnenpräsenz sitzt wie eh und je. Nach so vielen Shows ist es auch kein Wunder, dass da jeder Handgriff sitzt. Wie dem auch sei, das Publikum, das noch verblieben ist, mobilisiert seine letzten Kräfte, aber so richtig kann die Stimmung mit den Bands davor nicht mithalten. FINNTROLL sind jedoch Profis genug, um die Show bis zum Ende durchzuziehen. Wer also extra wegen den Finnen gekommen ist, der kommt am Ende noch voll auf seine Kosten – auch wenn es nur eine Stunde an Leckerbissen zu genießen gibt.





Sound 8/10
Licht 8/10
Bühnenpräsenz 8/10
Stimmung 6/10


Setlist:

Avgrunden Öppnas
Manniskopesten
Kitteldags
Nedgång
Nattfödd
Solsagan
Slaget Vid Blodsälv
Midnattens Widunder
Insects

The God That Failed
Trollhammaren
Under Bergets Rot
Jaktens Tld


Fazit: Alles in allem kann man sagen, dass sich auf dem Heidenfest Routine einstellt. Sowohl der Ablauf als auch die Bands liefern immer wieder solide, aber doch recht gleich bleibende Kost für die Fans. Vielleicht ist dies auch einer der Gründe, warum die Markthalle nicht ganz so voll war wie sonst. Obgleich die Stimmung für einige Bands der Hammer gewesen wäre, auch dies haben wir bei den Publikumslieblingen schon besser gesehen. Vielleicht werden die Fans langsam müde, vielleicht sind es die kurzen Spielzeiten [keine Band über eine Stunde], die recht schnell zurückkehrenden „Mottoshows“ oder die stets gleich bleibenden Bands… Was auch immer es ist, es nimmt langsam die Magie des Heidenfestes… Wir blicken auf mehr Abwechslung und somit auf ein gutes Fest 2012!

Persönliche Tourempfehlung 6,5/10

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 10.10.2011 | 18:57 Uhr
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