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Datum: 16.09.2009Stadt: Schweinfurt



Nichts, aber auch gar nichts gelernt vom Gastspiel der „Hell On Earth“-Tour im letzten Jahr: die Hölle auf Erden beginnt p-ü-n-k-t-l-i-c-h...!
Naja, wer also um 19 Uhr immer noch nicht vor Ort war, sondern zu spät kommt, den bestraft eben unbarmherzig das Leben und der Umstand, die Vorhut der höllischen Heerscharen in Form von WAR OF AGES, WAKING THE CADAVER und THY WILL BE DONE schon mal souverän verpasst zu haben.
Tja, und sonderlich voll ist es im Stattbahnhof heute abend im Vergleich zum Vorjahr auch nicht wirklich, was angesichts des namhaften Billings und des Kultstatus des Headliners dann doch etwas verwundert. Vielleicht liegt es aber auch nur am etwas unglücklich gewählten Mittwochabend, so mitten in der Arbeitswoche...

.:WAR FROM A HARLOT'S MOUTH:.
WFAHM aus Berlin ballern dann dafür aber gleich mal ordentlich was weg, der gänzlich zutätowierte Shouter Nico [ex-THE OCEAN] mit seiner Berliner Schnauze motiviert das anfänglich etwas zögerlich agierende Publikum und geifert sich von Song zu Song mehr in Rage. Leider übt er sich auch in der weit verbreiteten Unsitte des In-die-Luft-Spuckens-und-dann-versuchen-die-Rotze-mit-dem-Mund-wieder-aufzufangen, was Photographieren bzw. die bloße Anwesenheit in den vorderen Reihen nicht unbedingt attraktiver macht.
Auf jeden Fall gibt es ordentlich was auf die Ohren und aufs Haupt mit einer verheerenden Mischung aus Metal-/Math-/Noise- und Whatever-Core und einem wilden Parforce-Ritt durch die bisherigen Scheiben „Transmetropolitan“ und „In Shoals“ der Hauptstädter.

.:SWORN ENEMY:.
Die New Yorker waren zwar unlängst erst im Rahmen der „Hatewear“-Tour zusammen mit FREYA als Headliner im Stattbahnhof zu Gast, können aber heute abend mit ihrem wütenden, moshigen SLAYER-Core ungleich mehr reißen als seinerzeit.
Kein Wunder, denn die brachialen Thrashcore-Riffs der Herren „straight outta Queens“ bügeln einfach nur noch alles nieder, was sich ihnen in den Weg stellt, Shouter Sal im „Reign In Blood“-Longsleeve macht längst keinen Hehl mehr aus seiner Bewunderung für die kalifornischen Totschläger und auch die beiden Gitarristen Jamin und Lorenzo schütteln das eine oder andere Hannemann-/King-Gedächtnis-Riff und -Solo aus dem Ärmel und lassen dazu die Matten rotieren. Auch Drummer J-Rad mit amtlicher Mähne und Vollbart post und bangt hinter seinem Kit, was die Zeit hält.


Es hagelt Hass-Geschosse Marke „Still Hating“ aus sämtlichen Veröffentlichungen, v.a. natürlich von der aktuellen „Total World Domination“-Langrille, man covert die Hardcore-Kollegen von BLOOD FOR BLOOD mit „All Fucked Up“, bevor traditionell mit „We Hate“ der Gig beendet wird. SLAYER-Core incarnate!



.:NEAERA:.
Die Herren aus dem Münsterland dürfen heute abend die Rolle des Co-Headliners ausfüllen, was allerdings mit einer aktuellen Veröffentlichung wie „Omnicide – Creation Unleashed“ keine wirkliche Herausforderung darstellt.
Nach etwas zu vorhersehbarem „Terminator 2“-Intro geht es dann auch alsbald in die Vollen und der Moshpit vor der Bühne kocht sofort über.
Sänger und Oberanimator Benny jedenfalls interagiert vom ersten Ton an mit dem Publikum und ist die Freundlichkeit und der Charme in Person. Er wird es den ganzen Auftritt über nicht müde, die Mosh-Aktivitäten der Fans über den grünen Klee zu loben, man sei über alle Maßen überrascht und überhaupt sei die Show hier in Schweinfurt ja vieeeel besser als am Vorabend in „fucking Paris“, da sei nämlich gar nichts gegangen.
Bei soviel Lob lässt sich der Mob ohne weiteres zum Circle Pit anstacheln und Benny lässt es sich sympathischerweise nicht nehmen, höchstselbst ein paar Runden mitzudrehen.


Kein Wunder, dass die kleine Stattbahnhofbühne bald vor minderjährigen Stagedivern nur so wimmelt, die mit derben Riffs und Songs von „The Rising Tide Of Oblivion“ über „Armamentarium“ bis zur aktuellen „Omnicide“ den passenden Soundtrack zum Salto ins Getümmel geliefert bekommen. Wo WAR FROM A HARLOT'S MOUTH vorhin noch mit ihrem großen Circle Pit geprahlt haben, ernten NEAERA gegen Ende sogar noch verdient eine kleine, aber fiese Wall Of Death...



.:EARTH CRISIS:.
Zu später Stunde kommen dann nach ausführlichem Soundcheck endlich die Vegan Straight Edger aus Syracuse ohne viel Worte und ohne überflüssiges Intro-Gedudel auf die Bühne.
Man mag ja zu den eher radikalen, veganen Straight Edge-Tiraden und -Allüren von EARTH CRISIS bzw. eines Karl Buechner stehen, wie man will, live sind die New Yorker aber auch heute abend wieder eine echte Macht.
Buechner doziert dankenswerter Weise heute nur kurz zum Thema Tierschutz und zur neuen Platte „To The Death“ und lässt überwiegend Musik bzw. Hardcore sprechen. Die simplen, aber brutalen Abrissbirnen-Riffbreitseiten von Erik Edwards und Kollege Scott Crouse machen defintiv keine Gefangenen, während Gevatter Karl sich durch ein [allerdings recht knappes] Best-Of an EARTH CRISIS-Songs von „Killing Braincells“ bis hin zum finalen „Firestorm“ schreit und brüllt.


Eindrucksvolles Comeback einer echten Hardcore-Legende jedenfalls, die auch 2009 noch so einiges mitzuteilen hat!
Somit fehlt jetzt eigentlich nur noch eine offizielle STRIFE-Reunion oder -Platte...

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 30.09.2009 | 21:49 Uhr
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