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Datum: 09.10.2008Stadt: Schweinfurt



Die Hell On Earth-Tournee ist in Hard- bzw. Metalcore-Kreisen längst etabliert und macht auch anno 2008 wieder Station in Unterfranken, so dass der Stattbahnhof erneut in den Genuss harscher Riffs und moshbarer Breakdowns kommt.

.:ANIMOSITY:.
Die Hölle auf Erden beginnt heutzutage allerdings pünktlich, weswegen STICK TO YOUR GUNS schon fertig sind, bevor der Kassenbereich überhaupt erstmal passiert ist.
ANIMOSITY legen zwar dann schon mal gut vor, jedoch erweist sich ihr hektischer Cocktail aus Death- und Metalcore heute wohl als zu komplex, zu Break-überladen und zu verfrickelt. Irgendwie fehlt hier trotz aller Vehemenz die Durchschlagskraft, zu wenig nachvollziehbare Songstrukturen, auch wenn die Show ebenso energiegeladen wie schon im letzten Jahr sein mag und Sänger Leo Miller [wie üblich in abgesäbelten Jeans] alles gibt und sich die Seele aus dem Leib schreit, ernten die Burschen aus San Francisco gerade mal Achtungsapplaus. Vielleicht liegt es am heute fehlenden zweiten Gitarristen...

.:THE RED CHORD:.
THE RED CHORD aus Massachusetts dagegen verursachen anschließend den ersten, annähernd auch schon als solchen zu bezeichnenden, Moshpit des Abends mit ihrer herrlich abgepfiffenen Mischung aus beachtlich gut dargebotenen Frickeldeath-, Mosh- und irren Noiseparts, die heftig und mit unglaublich viel Druck dargeboten werden. Unterstützung am Mikro erhält man heute bei einem Song noch durch ANIMOSITY-Leo und Jesse von S.T.Y.G., während der Schnauzbart von Basser Gregory Weeks als Kontrapunkt zu den Bärten und langen Mähnen seiner Kollegen auf mich noch immer schwer verstörend wirkt.

.:CATARACT:.
Die Schwyzer von CATARACT produzieren solide BOLT THROWEReske Riffkaskaden und Frontmann Federico muss den noch immer etwas verhaltenen Mob zum Circle Pit oder Two Stepping anfeuern, während seine Mitstreiter sich etwas zu statisch querbeet durch die bisherigen Veröffentlichungen mit Betonung von „Kingdom“ und ihrer aktuellen selbstbetitelten Scheibe schroten.



.:EVERGREEN TERRACE:.
Der Stattbahnhof kann allerdings auch ganz anders, wie sich bei den Simpsons-Epigonen von EVERGREEN TERRACE hernach eindrucksvoll zeigt, denn die Kalifornier schaffen es binnen Sekunden, endlich einen waschechten Aufstand anzuzetteln. Körper[teile] fliegen durch die Luft, fetteste Stakkato-Riffs und Breakdowns pflügen, ganz ähnlich wie die Kollegen von PARKWAY DRIVE, einfach alles und jeden gekonnt lässig um. Frontmann Andrew Carey [der im übrigen an eine kachektische, wasserstoffblonde Imitation von Axl Rose erinnert] reflektiert ganz offenbar die Energie des Publikums und brüllt und fegt wie entfesselt über die Bretter, unterstützt von Gitarrist Craig, der auch mal mitsingt. EVERGREEN TERRACE hinterlassen nach dem Gig nicht nur ein fertiges Publikum, sondern auch einen ebensolchen Sänger, der sofort im Anschluss klatschnass und völlig durch, aber immer noch freundlich und zuvorkommend am Merchandise-Stand die eigenen Bandshirts unters konsumfreudige Fanvolk bringt.



:.WALLS OF JERICHO:.
Es folgt eine ziemlich ausgedehnte Künstlerpause, bevor dann endlich die Schwergewichte von WALLS OF JERICHO [mittlerweile schon echte Hell On Earth-Veteranen] ihre brachial-effektive Melange aus Thrash und Bollo-Hardcore unters mittlerweile wieder etwas abgekühlte Volk ballern. Die auf den ersten Blick eher zart wirkende Frontfrau Candace Kucsulain und ihre Begleitschränke feuern unablässig ihre Salven und die Schweinfurter Crowd [allen voran wie immer die vor Ort stationierten GIs] dankt es ihnen redlich. Es hagelt Stagediver und alle sind aber sowas von down und voll dabei, dass Ganzkörpertattoo Candace gar nicht mehr aufhört, ihre wackeren Homies zu loben und zu motivieren.
Allzusehr scheinen die amerikanischen Fans und Berufssoldaten von ihrem Job bzw. ihrem Brötchengeber jedoch nicht überzeugt zu sein, denn heute Abend prangt überall das Motto der aktuellen WALLS OF JERICHO mit „Fuck The American Way“ auf den breiten Kreuzen all jener, die sich mit dem Erwerb überteuerter Band-Merchandiseartikel nicht haben zurückhalten können.
Egal, der Mob feiert seine Helden mit hemmungslosem Ausdruckstanz voller Spinkicks, unkoordinierter Ellenbogenschlagabfolgen und sinnfreien Herumwirbelns beider Arme und unter lautstarkem Intonieren von „Fuck, Fuck, Fuck The American Way“ gebührend ab, so dass WALLS OF JERICHO ganz knapp vor EVERGREEN TERRACE doch noch den Sieg nach Punkten einfahren können.

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 19.02.2009 | 22:34 Uhr
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