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Datum: 09.02.2011Stadt: Hamburg

Wir schreiben den 09.02.2011 und dieses Datum ist ein ganz besonderes für alle Hamburger Jungs und die, die extra angereist sind, um die Kürbisköpfe mal wieder in Aktion zu sehen. Immerhin hat die Band die letzte Tour ohne Hamburg absolviert und so wurde es auch mal wieder allerhöchste Zeit, dass die Band sich auf die Bühne schwingt, um das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Mit dabei sind zwei Größen der Metal-Geschichte. Zum einen hätten wir da die finnischen Legenden von STRATOVARIUS, zum anderen die Melodic-Metaller von PINK CREAM 69. Zusammen bringt man es auf über 60 Jahre Bandgeschichte und über 30 Alben. Eigentlich hätten wir euch gerne ein Interview mit HELLOWEEN geschenkt, aber die Band war – trotz festen Termins – nicht zu sprechen. Hoffen wir, dass sie dies auf der Bühne wieder ausgleichen.


.: PINK CREAM 69 :.

Es ist schon komisch, aber viele Leute aus dem Publikum scheinen PINK CREAM 69 gar nicht zu kennen. Dies stellt sich schon vorab – im gut gefüllten Docks – heraus. Wie dem auch sei, die Jungs geben vor einer recht gut gefüllten Halle Vollgas und punkten mit gutem Sound, ordentlicher Lichtshow und dem immer noch aktuellen Kracher „Children Of The Dawn“. Einige scheinen das Lied zu kennen, doch die Masse wird noch nicht zu richtig warm. Fronter David Readman gibt sich alle Mühe, die Fans zu animieren, und nach und nach klappt das auch sehr gut. Je mehr Material PINK CREAM 69 in die Menge feuern, desto größer wird die Resonanz. Man muss aber auch sagen, dass die Jungs sehr routiniert auf der Bühne vorgehen und all ihre Erfahrung aufbringen, um das Publikum fest in ihren Bann zu ziehen. Mit Liedern wie „Shame“, „Seas Of Madness“, „Talk To The Moon“, „Keep Your Eye On The Twisted“ oder dem Klassiker „Do You Like It Like That“ sind 40 Minuten Spaß und gute Laune vorprogrammiert. Gute Leistung der Band und ein ordentlicher Warmmacher für den Abend.




.: STRATOVARIUS :.

Die finnischen Melodic-Power-Metal-Helden haben gerade einen ordentlichen Charteinstieg zu verbuchen, und dabei hat die Band wieder einmal allen bewiesen: Es geht auch ohne Timo Tolkki! Schön ist auch, dass Jörg Michael wieder an den Drums zu sehen ist – was nach seiner Krebserkrankung nicht so selbstverständlich ist. Wie dem auch sei, die Band weiß, wie man Eindruck schindet, und darum ist das Bühnenbild sehr gigantisch und auch das Intro klotzt mehr, als dass es kleckert. Mit „Hunting High And Low“ wird erst einmal auf Stimmung gesetzt, bis man dann mit „Speed Of Light“ eine Speed-Granate in die Menge feuert. Schon hier wird man hellhörig und merkt, dass der Sound nicht sehr gut ist. Timo ist viel zu leise und die Gitarren und der Bass übertönen alles. Dazu kommt, dass die Band manchmal leicht aus dem Takt kommt. Vor allem Timo ist nicht sehr gut bei Stimme und mogelt sich durch viele Passagen. Das hat vor einem Jahr in der Markthalle [als Headliner] noch wesentlich besser funktioniert. STRATOVARIUS haben aber genug Erfahrung, um das gekonnt zu überspielen. Die gute Stimmung ist von Anfang an da und die Fans sind schnell Feuer und Flamme. Vom aktuellen Album gibt es lediglich die Single „Darkest Hour“, der Rest ist eine bunte Mischung aus einer großen Liste an Klassikern. Gut eine Stunde verwöhnt die Band die zum größten Teil begeisterten Leute, bis mit „Black Diamond“ ein Schlussstrich gezogen wird. Ein solider Auftritt – allerdings geht da noch einiges mehr…






Prachtstücke aus der Setlist:

Hunting High And Low
Speed Of Light
The Kiss Of Judas
Winter Skies
Darkes Hour
Paradise
Forever
Distant Skies
Black Diamond

.: HELLOWEEN :.

Bleibt nur noch eine Band an diesem Abend und auf die dürften die meisten Besucher auch gewartet haben. Bewaffnet mit dem neuen Kultspruch „Are You Metal“ stehen die Fans eng an eng und dürfen erst einmal auf die Kürbisköpfe warten. Über eine halbe Stunde lässt die Band sich nicht blicken, dann wird das Bühnenbild freigelegt. Ein Backdrop, zwei Lichtwände und das war’s auch schon. Etwas ernüchternd, wenn man bedenkt, wie groß die Band in den letzten Jahren immer aufgefahren hat. Einziger wirklicher Blickfang ist das total übertriebene Drumset, das aus vier – ja VIER – Bassdrums besteht [mag ja lustig aussehen – war aber total überflüssig und auch sehr hinderlich, da man Dani kaum am Drumset sehen konnte]. Nun ja, ein kurzes Intro und dann geht es mit „Are You Metal“ in die Vollen. Die Masse flippt von der ersten Sekunde an aus und in der Halle ist kaum noch Platz zum Atmen. Andi lässt die Masse erst einmal schön mitsingen und zeigt, dass er sehr viel Spaß mitbringt. Allgemein muss man sagen, dass die Band vor Spielfreude nur so strotzt. HELLOWEEN sind und bleiben einfach Meister der Bühnenausstrahlung. So ist es auch kein Wunder, dass Andi die Fans immer wieder mit seinen spaßigen Ansagen zum Lachen bringt. HELLOWEEN setzten an diesem Abend etwas mehr auf die alte Kost, was sich aber schon an der ganzen Tour abgezeichnet hat. Da feuert man mal eben „Eagle Fly Free“ und „March Of Time“ nacheinander ab – sehr zur Freude der Fans. Aufgelockert werden die Knüppellieder durch Gitarren und Drumsolo, die sich sehr sehen lassen können. Die Band weiß in jeder Lage zu überzeugen. Sei es sprachlich – durch Andis Ansagen -, durch neue Lieder wie „Where The Sinners Go“, durch eine Akustikeinlage für „Forever And One [Neverland]“ oder durch die alten Klassiker wie „ I’m Alive“ – hier klappt wirklich alles. Die Stimmung bleibt durch die Motivation der Band immer auf einem hohen Niveau und so zieht sich der Abend hin. Für die Zugabe [„Future World“] kommt sogar noch Kai Hansen auf die Bühne und zockt mit der Band – ein Bild, das man sich vor einigen Jahren noch nicht hätte erträumen lassen. Nach einer Stunde und 40 Minuten ist dann mit „Dr. Stein“ [ebenfalls mit Kai] Schicht im Schacht und die Band verlässt die Bühne. Schade ist nur, dass die Setlist in Hamburg um zwei Lieder gekürzt wurde – nun ja, man hat sicher noch viele Bekannte, die man hier mal wieder sehen mag… So oder so ähnlich wäre meine ernüchternde Erklärung… [Eben diese Erklärung gab es zur Begründung, warum die Band nicht zum Interview erschien.]

Setlist:
Intro
Are You Metal?
Eagle Fly Free
March Of Time
Guitar Solo
Where The Sinners Go
World Of Fantasy
Drum Solo
I'm Alive
Forever And One [Neverland]
A Handful Of Pain
[Keeper Of The Seven Keys / The King For A 1000 Years / Halloween]
I Want Out

___________________________
Future World
___________________________
Dr. Stein




Fazit:

Eine sehr gute Zusammenstellung, die hier auf die Beine gestellt wurde. Die Bands passen sehr gut zueinander und auch die Spielzeiten sind sehr positiv. Wer also auf die gesagten Bands und die aktuellen Werke steht, der sollte sich die Tour auf jeden Fall geben. Stimmung und Spaß sind garantiert und alle Bands wissen, was sie machen müssen, um die Treue ihrer Fans zu belohnen.

Persönliche Tourempfehlung 9/10

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 11.02.2011 | 14:59 Uhr
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