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Datum: 18.04.2013Stadt: Hamburg

Es war schon sehr verwunderlich, als vor knapp drei Jahren umherging, dass HELLOWEEN und GAMMA RAY zusammen auf Tour gehen. Zusammen mit AXXIS bereiste man Deutschland und erfüllte vielen Power-Metal-Fans einen unvorstellbaren Wunsch. Ebenso unvorstellbar war die Tatsache, dass die Hanseaten ihre Heimatstadt Hamburg dabei nicht als erstes oder letztes aufsuchen würden. Am Ende kam es aber noch viel besser. Die Heimatstadt, und somit die Geburtsstätte des Power-Metals wurde einfach nicht aufgesucht. knapp drei Jahre nach dieser grandiosen Aktion, gehen beide Bands erneut zusammen auf Tour und dieses Mal darf auch Hamburg jubeln. Zusammen mit SHADOWSIDE kommen die Jungs ins Docks. Was man von der zweiten Variante dieser Tour halten darf, wird sich zeigen.

.: SHADOWSIDE :.

Es ist kurz vor 20:00 Uhr, als die Brasilianer vor einem gut gefüllten Docks aufspielen. Da der Aufbau von HELLOWEEN und GAMMA RAY allerdings gigantisch im Hintergrund lauern, bleibt der Band zum agieren kaum ein halber Meter zum Bühnenende. Die Band macht sich allerdings nicht viel daraus und zeigt eine durchaus gut abgestimmte Bühnenshow. Dabei ist das großzügige einsetzten der Lichtshow ein echter Blickfang. Der moderne Power-Metal, welcher teilweise etwas härter ausfällt, passt zwar gut zu den etwas härteren Riffs und Ausbrüchen der aktuellen beiden HELLOWEEN Platten - im Gesamtbild mag SHADOWSIDE trotzdem etwas unmelodisch klingen. Während der Lieder passiert im Publikum nur das Nötigste, auch wenn der Applaus nach den Songs sehr ordentlich ist. 35 Minuten bahnt sich die Band ihren Weg durch den Abend und macht dabei alles richtig, was es um die Songs gut zu machen gibt.




.: GAMMA RAY :.

Nun wird das erste größere Bühnengesamtbild offenbart. Auch wenn HELLOWEEN noch ordentlich Platz im Hintergrund fressen, so haben Kai Hansen und seine Mannen noch genügend Platz, um ein Bühnenfeuerwerk abzufeuern. In der Halle steht man inzwischen dicht an dicht. Da GAMMA RAY in den letzten Wochen eher mit Überraschungen im Set von sich reden haben lassen, darf man auch heute gespannt sein, was die Band zu bieten hat. Dann das unglaubliche... Die Lichter gehen aus, dass Intro fängt an... Spannung baut sich auf... Und GAMMA RAY kommen auf die Bühne und legen mit "Anywhere In The Galaxy" alles in Schutt Asche. Was daran unglaublich ist? Das Publikum! Es passiert so gut wie nichts. Offene Münder und 1/2 Fäusten die sich in die Luft erstrecken. Eine Handvoll in Ekstase geratener Leute und das soll es gewesen sein. Leider soll dies bei vielen Songs am heutigen Abend so bleiben. Zwar sind GAMMA RAY in bester Spiellaune aber das Heimpublikum will nicht so ganz. Selbst die Mitmachparts zwischen Band und Fans findet kaum Zusammentreffen. Da muss selbst Gitarrist Henjo sagen, nachdem er ein Singspiel zwischen Gitarre und Fans aufbauen will und nichts passiert: "Ach, was war das denn Leute?" GAMMA RAY lassen sich jedoch nicht beirren und ziehen ihre Set sehr professionell durch. Dabei wird schnell klar, dass die Band durchaus Lust daran hat, eher etwas seltenere Lieder zum Vorschein zu bringen. Neben dem Opener kommt auch ein „The Spirit“ zum Einsatz. Natürlich darf an einem solchen Abend auch ein HELLOWEEN-Klassiker nicht fehlen. „Future World“ wird von den Fans dankbar angenommen und es kommt etwas Stimmung auf. Schade ist, dass GAMMA RAY gerade einmal eine Stunde Spielzeit bekommen. Dann soll schon mit „Send Me A Sign“ Schluss sein. Ein durchaus mutiges Set und eine wirklich Spielfreudige Band trafen hier auf ein etwas eher träges Publikum. Trotzdem ein alles in allem sehr gelungener Auftritt der Jungs.




Setlist GAMMA RAY:

Anywhere In The Galaxy
Men, Martians And Machines
The Spirit
Dethrone Tyranny
Master Of Confusion
Empire Of The Undead
Empathy
Rise
Guitar Solo
Future World
To The Metal
Send Me A Sign


.: HELLOWEEN :.

Nun darf erst einmal gewartet werden. Fast 40 Minuten dauert die Umbaupause, bevor HELLOWEEN ihren – wenn auch durchaus pompösen – Aufbau offenbaren. Man blickt eine elegante Wand an, die aussieht, als wäre hier ein griechischer Baukünstler am Werke gewesen. Dabei stellt das Drumset von Dani fast alles in den Schatten. Dann endlich gehen die Lichter aus und AC/DC leitet - wie gewohnt – das Schauspiel ein. Nun erfolgen die ersten „Halloween“ Sprechchöre und dann knallt die Überraschung aus den Boxen. Mit „Eagle Fly Free“ eröffnen die Hanseaten das heutige Set und die Meute verwandelt sich in ein Tollhaus. Zwar ist der Sound ziemlich übersteuert und auch etwas zu laut – trotzdem weiß der Song an sich von den Problemen abzulenken und lässt nur noch Schutt und Asche zurück. Leider soll dies einer der wenigen Überraschungen sein, die HELLOWEEN an diesem Abend zu bieten haben. Was folgt, sind an die 105 Minuten HELLOWEEN wie man sie kennt. Es folgen gute Sprüche, viel Bühnenaktivitäten und eine ordentliche Mischung aus alten und neuen Songs. Nach dem Setopener gibt es aber erst mal eine Menge neue Kost. Mit „Nabataea“ und „Straight Out of Hell” wird dann erst einmal das neue Album bedient. Hier scheint es tatsächlich so, dass HELLOWEEN ihren Ruf wieder vollständig hergestellt haben. War es auf vergangenen Konzerten oft so, dass viele auf die alten „Hits“ gewartet haben, wird inzwischen das neue Material schon genauso gefeiert, wie es bei den alten Songs der Fall ist. Jedes Lied wird mit offenen Armen entgegen genommen und bietet der Meute Grund, um HELLOWEEN zu feiern. Mit „I'm Alive“ wird dann doch noch eine kleine Überraschung geboten, wobei der Song wohl nie ein Deris-Song werden wird. Hier wird kaum ein Ton getroffen – Spaß macht es trotzdem. Mit alten und neuen Songs bahnt sich die Band dann ihren Weg durch den Abend. Der erste Zugabenblock eröffnet einen neuen und einen alten Klassiker und dann wird es noch einmal bunt. Mit dem Medley „Halloween / How Many Tears / Heavy Metal [Is the Law]” lassen es die Jungs noch einmal krachen – dabei darf natürlich auch Kai Hansen nicht fehlen. Am Ende dürfen die Jungs von GAMMA RAY zu „I Want Out“ noch auf die Bühne und dem Ende eines Power-Metal-Traumes steht nichts mehr im Wege. Dann fällt der Vorhang und die Fans pilgern zufrieden zum Ausgang.




Setlist HELLOWEEN:
Eagle Fly Free
Nabataea
Straight Out of Hell
Where the Sinners Go
Waiting for the Thunder
Falling Higher
Drum Solo
I'm Alive
Live Now!
Hold Me in Your Arms
If I Could Fly
Hell Was Made in Heaven
Power

Are You Metal?
Dr. Stein

Halloween / How Many Tears / Heavy Metal [Is the Law]
I Want Out





Alles in allem ein durchaus guter Abend. Ob SHADOWSIDE nun wirklich in den Abend gepasst haben oder ob man sich mit IRON SAVIOR oder PARAGON nicht doch besser aufgestellt hätte – soll mal unbenatwortet bleiben. Fakt ist, dass man schon zum zweiten Mal die Vereinigung der beiden Power-Metal-Helden feiern durfte. GAMMA RAY haben mit einem mutigen Set überzeugt und mussten wohl dafür die etwas gediegenere Stimmung hinnehmen. HELLOWEEN überzeugen eher klassisch und machen daher wenig falsch. Auf der Bühne punkten beide Bands mit Professionalität und können von vorne bis hinten überzeugen. Leider bot die erste Tour der beiden Bands eine interessantere Auswahl der alten Klassiker. Damals war es eine Verschmelzung aus HELLOWEEN und GAMMA RAY – dieses Mal erschien es eher, als würde jeder sein Ding durchziehen und am Ende nun ja… gib dem Affen Zucker. Unterm Strich gibt es aber wirklich wenig zu meckern und das ist auch gut so – bei über 40€ Eintrittspreis ist das auch eine Grundvoraussetzung die erfüllt werden sollte. Positiv sind immer noch die Shirtpreise. T-Shirt 20€, Pulli sogar nur 35€. Da waren und sind HELLOWEEN nach wie vor eine echt faire Band. Bleibt jetzt nur noch abzuwarten, wie diese Geschichte weitergeht… Gehen beiden Bands nun ihren Weg? Wird es eine dritte Tour geben oder wird es gar ein Splitalbum geben? Wir sind gespannt…

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 02.05.2013 | 14:16 Uhr
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