.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Interviews mit Helstar, etc.
Reviews von Helstar, etc.
CD Review: Helstar - Vampiro

Helstar
Vampiro


US-Metal
5.5 von 7 Punkten
"Dracula kam durch die Hintertür"
CD Review: Helstar - This Wicked Nest

Helstar
This Wicked Nest


US-Metal
5.5 von 7 Punkten
"Hartes Brett"
CD Review: Helstar - 30 Years Of Hel  [2CD+DVD]

Helstar
30 Years Of Hel [2CD+DVD]


US-Metal
Keine Wertung
"Happy, Happy Helstar!"
CD Review: Helstar - Rising From The Grave

Helstar
Rising From The Grave


US-Metal
Keine Wertung
"Leckerbissen für CD-Freunde"
Mehr aus den Genres
CD Review: Paragon - Revenge

Paragon
Revenge


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
6.5 von 7 Punkten
"Hammeralbum"
CD Review: Shining Fury - Last Sunrise

Shining Fury
Last Sunrise


Melodic Speed Metal, NwobHM, Teutonic Metal, US-Metal
6 von 7 Punkten
"Shining Fury reiten ganz auf der Welle positiver Überraschungen, die derzeit die Ve... [mehr]"
CD Review: 3 Inches Of Blood - Advance And Vanquish

3 Inches Of Blood
Advance And Vanquish


Melodic Death Metal, Teutonic Metal, US-Metal
6 von 7 Punkten
"Ein enorm starkes Major-Debut mit kleinen Schönheitsfehlern."
CD Review: Trauma - Rapture And Wrath

Trauma
Rapture And Wrath


US-Metal
5 von 7 Punkten
"Gelungene, verspätete Rückkehr"
CD Review: Exxplorer - Vengeance Rides An Angry Horse

Exxplorer
Vengeance Rides An Angry Horse


US-Metal
5 von 7 Punkten
"Rüstiger Gaul, dieses Rachepferd..."
CD Review: Iron Maiden - The Book Of Souls: Live Chapter

Iron Maiden
The Book Of Souls: Live Chapter


Heavy Metal, NwobHM
Keine Wertung
"Für jeden was dabei"
CD Review: Evanescence - Synthesis

Evanescence
Synthesis


Ambient, Atmospheric Rock
5.5 von 7 Punkten
"Alte Songs in neuen Kleidern?"
CD Review: Emil Bulls - Kill Your Demons

Emil Bulls
Kill Your Demons


Alternative, Modern Metal
5 von 7 Punkten
"Den Dämonen an den Kragen"
CD Review: National Suicide - Massacre Elite

National Suicide
Massacre Elite


Thrash Metal
5.5 von 7 Punkten
"Neues von der Schnetzel-Elite"
CD Review: Cripper - Follow Me: Kill!

Cripper
Follow Me: Kill!


Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Mir nach, ich folge euch!"
  
Band(s):
Helstar Homepage Helstar Facebook Metalnews nach 'Helstar' durchsuchenHelstar
Metalnews nach 'Emerald' durchsuchen Emerald
Metalnews nach 'The Order Of Chaos' durchsuchen The Order Of Chaos
Share: 
Datum: 11.09.2012Stadt: München





Das Münchner „Garage Deluxe“ ist inzwischen bekannt für Auftritte von U.S. Metal-Legenden: Gerade erst machten VICIOUS RUMORS in der „Weltstadt mit Herz“ Station da gastiert mit den um Ausnahme-Sänger James Rivera versammelten HELSTAR schon die nächste Formation von ähnlichem Format in der bayrischen Landeshauptstadt. Die Herren aus Houston befinden sich derzeit auf ihrer „30 Years Of Helstar Metal Tour 2012“, weshalb sich Fans auf eine umfassende Geburtstags-Setlist freuen dürfen. Als Support haben die Texaner dabei ihre kanadischen Kollegen von THE ORDER OF CHAOS sowie die Schweizer Power Metaller EMERALD mitgebracht. Wie so oft bei Konzerten unter der Woche und vor allem im „Garage Deluxe“ der Fall ist zur Einlasszeit erstmal gar nichts los und so lässt sich außer den pünktlich eingetroffenen VIP-Gästen noch kein Metaller in oder vor der Halle blicken. Die Erfahrung lehrt jedoch, dass der Münchner Club im Laufe des Abends in der Regel noch recht voll wird…






.: THE ORDER OF CHAOS :.
Den Anfang machen pünktlich um 20 Uhr die Kanadier von THE ORDER OF CHAOS und deren Frontfrau Amanda Kiernan sieht nicht nur aus wie die junge Sigourney Weaver, sondern ersetzte auch jüngst ICED EARTH-Frontmann Stu Block bei seiner ursprünglichen Band INTO ETERNITY im Live-Betrieb. Entsprechend vielseitig weiß die Dame auch mit ihrer Stimme umzugehen und beherrscht sowohl aggressive Screams als auch temperierteren Gesang hervorragend. Auch ansonsten wird schnell ersichtlich, wie die Dame zu ihrer neuen Anstellung gekommen ist, denn auch musikalisch sind die Kanadier ihren Kollegen von INTO ETERNITY nicht unähnlich: Mit modernem Riffing und technisch anspruchsvollen Leadgitarren des Duos John Simon Fallon und John Saturley bewegt sich die Truppe in der Schnittmenge aus Modern Metal und traditioneller Härte amerikanischer Prägung. Dabei ist es besonders sympathisch, dass sich die Truppe trotz nur äußerst spärlich versammeltem Publikums, dessen Beteiligung nur in den seltensten Fällen über den üblich Anstands-Applaus hinaus geht, die größte Mühe gibt, für Stimmung zu sorgen und sich darin auch nicht beirren lässt. Ebenfalls liebenswert: Hin und wieder klappt es mit dem Einsatz nicht so ganz, weshalb der ein oder andere Song mehrfach angestimmt werden muss, was von Madame Kiernan allerdings humorvoll überspielt wird. Immerhin eine Dreiviertelstunde haben die Kanadier für ihren Auftritt Zeit und die wenigen Anwesenden sind danach zumindest vorgewärmt.






.: EMERALD :.
Als nächstes dürfen die Schweizer Power Metaller von EMERALD ran und auch wenn im Zuschauerraum nur wenig mehr los ist als bei ihren Vorgängern, ist die Stimmung doch schon deutlich gelöster. Das mag auch daran liegen, dass Frontmann Thomas Winkler nicht nur über ein beneidenswertes Organ verfügt, sondern es obendrein versteht, das Publikum mit ursympathischem Bühnenverhalten auf seine Seite zu ziehen. Selbiges hält zwar immer noch respektvollen Abstand von der Bühne, ist allerdings schon etwas zahlreicher als bei THE ORDER OF CHAOS angetreten und lässt sich in Nummern wie „Witches Tower“ und „Emerald Knights“ bereitwillig dazu überreden, mitzusingen. Musikalisch bieten EMERALD dabei Power Metal mit unüberhörbarer IRON MAIDEN-Schlagseite, was zwar nicht besonders innovativ ist, aber doch zumindest Spaß macht und bestens ins Programm passt. Wie ihre Vorläufer dürfen sich auch EMERALD über besten Sound freuen, der insbesondere die zweistimmigen Leadgitarren, die die Truppe nicht selten auffährt, bestens zur Geltung bringt. Nach einer guten halben Stunde machen die Herren aus dem Eidgenössischen dann Schluss und geben die Bühne für die Gastgeber frei.

Where's Your God
Face Of Evil
Revenge
Witches Tower
Wrath Of God
Emerald Knights
FTM






.: HELSTAR :.
Punkt 22 Uhr dürfen die Texaner HELSTAR auf die Bühne und beginnen ihr Set mit „Angels Fall To Hell“ von ihrem aktuellen Album „Glory Of Chaos“. Weil die Truppe aber angereist ist, um ihren 30. Geburtstag zu feiern, darf klassisches Material natürlich nicht fehlen und so geht es erstmal weiter mit „Dark Queen“ und dem genialen „Toward The Unknown“. Überhaupt haben die Mannen aus Houston für den heutigen Abend eine Setlist zusammengestellt, die – wie auch schon während der für ihre jüngst erschienene Live-DVD „30 Years Of Hel – eine schöne Mischung aus altem wie neuem Material bietet. Frontmann James Rivera ist dabei nicht nur bestens bei Stimme und begeistert mit einer Gesangsperformance, von der andere Herren seines Dienstalters höchsten träumen können, sondern gibt sich auch in bester Laune und plaudert munter und nicht selten selbstironisch aus dem Nähkästchen. Wie immer fällt auch am heutigen Abend wieder der subtile qualitative Unterschied zwischen dem stilbildenden und dem neueren Material der Truppe auf, denn Nummern wie „The King Is Dead“ oder das abschließende „Run With The Pack“ muten schlichtweg filigraner an als etwa „Alma Negra“, aber gerade diese Balance des ausgewählten Materials hat auch einiges für sich. Weil Dienstagabend und gutes Wetter ist, wird es leider auch bei HELSTAR nicht so richtig voll vor der Bühne, allerdings ist der Zuschauerraum während des Auftritts der Texaner weitaus dichter bevölkert als bei den vorangegangenen Bands und wie es sich gehört ist auch der ein oder andere passionierte Headbanger auszumachen. Nach fast anderthalb Stunden Metal texanischer Prägung beenden auch HELSTAR ihren Auftritt, wobei wohl niemand, heute Abend ins „Garage Deluxe“ gekommen ist, seine Entscheidung bereuen dürfte.

Angels Fall To Hell
Dark Queen
The King Is Dead
Toward The Unknown
The Plague Called Man
Pandemonium
To Sleep Per Chance To Scream
Winds Of War
Good Day To Die
Trinity Of Heresy
Evil Reign
Baptized In Blood
Alma Negra

The King Of Hell
Run With The Pack


Für wenig mehr als 20 Euro wurde dem traditionsbewussten Headbanger heute ein angenehm intimes Club-Konzert geboten und auch die übrigen Preise gehen in Ordnung: CDs sind zwar nicht günstiger als anderswo und das Angebot des Headliners lässt etwas zu wünschen übrige – gerade mal die letzten beiden Alben sowie die aktuelle Live-CD/DVD sind zu haben – aber 15 Euro für ein Shirt sind absolut im Rahmen des Akzeptablen. Wer die Chance bekommt, sich HELSTAR auf ihrer aktuellen Jubiläumstour anzusehen, sollte diese Gelegenheit wahrnehmen, denn die Truppe ist ganz offensichtlich in Feierlaune und bietet im Hinblick auf ihre Setlist eine umfassende Werkschau.

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 12.09.2012 | 12:37 Uhr
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin