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Datum: 13.04.2013Stadt: München

Gespenster wurden auf der Tour noch keine gesichtet und wirklich unheimlich ist an diesem Abend in der Backstage Halle auch nur der Ticketpreis von 30 Euro für HYPOCRISY und die Newcomer ESSENCE. Dass die beiden Bands die Tour sang- und klanglos fortsetzen, nachdem der Bassist der zweiten Vorband HATE eine Woche zuvor tot im Tourbus aufgefunden wurde, ist zwar den Fans gegenüber verständlich, hinterlässt aber dennoch einen fahlen Beigeschmack. Schließlich wurden schon Touren aus nichtigeren Gründen abgesagt. Aber: The Show must go on. So erscheinen an diesem Abend in München mit einer guten halben Stunde Verspätung die – zumindest was die Gitarristen angeht – noch sehr jungen ESSENCE auf der Bühne. Der thrashige und mit Bass-Tapping und ähnlich Überflüssigen garnierte Death Metal geht am Münchner Publikum eher unbemerkt vorüber. Es ist beachtlich, was diese junge Band bereits erreich hat. Womit sie soweit gekommen ist, ist aber unverständlicherweise höchstens Durchschnitt.





Wie auch immer, es wird viertel vor zehn, bis HYPOCRISY, die gefühlt jeden Metaller aus jedem Kuhdorf in 100 Kilometern Umkreis ins Backstage gelockt haben, endlich die Bühne betreten. Fast drei Stunden nach Einlass und nur eine kleine Vorband später drängt sich etwas der Verdacht auf, das Konzert soll an diesem Samstagabend künstlich in die Länge gezogen werden, um noch möglichst viele Besucher gleich für die anschließend im Backstage stattfindende Freak Out-Party zu gewinnen. Die meisten Besucher nehmen aber die Wartezeiten sowie das grenzenlos inkompetente und überforderte Barpersonal mit der Metalfans eigenen stoischen Ruhe hin.

HYPOCRISY stehen nun aber endlich auch auf der Bühne und erschrecken zunächst mit katastrophalem Sound, der sich das ganze Konzert über von völlig undifferenziertem Übersteuern lediglich zu gerade so annehmbar steigert. Besonders ärgerlich ist dies, da die Band in den letzten Jahren bei ihren Konzerten im Backstage bewiesen hat, dass klarer Sound auch bei mit zwei Gitarren bestücktem und mit Samples unterlegtem Death Metal möglich ist. Nun, heute soll es nicht sein, so wird eine eigentlich erfrischende Setlist, die sich in weiten Teilen aus neuen Songs und selten gespielten zusammensetzt, ziemlich anstrengend. Der Großteil des Publikums, besonders im ersten Drittel der Halle, geht trotzdem ab, als wäre es das letzte Konzert der Band.

Das Konzert entwickelt sich so gegen Ende, als auch der Sound vom wohl besoffenen Mischer endlich so weit justiert wurde, dass sich einzelne Songs ausmachen machen, als sehr zwiespältige Angelegenheit: Musste das erste Drittel der Halle unter ständigen Übersteuern und besoffenen Randalierern, die zum Glück beizeiten von der Backstage-Security der Halle verwiesen wurden, leiden, so ist doch die Show, die die Band an diesem Abend abliefert, eigentlich über jeden Zweifel erhaben. Die Stimmung ist im Großteil der Halle top und die Setlist zwar lange nicht perfekt – bei einigen älteren Songs wird recht schnell klar, warum sie damals aus dem Set geflogen sind – aber eine schlechte Show sieht anders aus. Schade nur, dass aufgrund der Rahmenbedingungen da nicht jeder voll auf seine Kosten kommen konnte. Durch den happigen Eintrittpreis von 30 Euro wurde die Erwartung ohnehin hoch angesiedelt und hinterlassen mit grob randalierenden Metalfans in den ersten Reihen, einer ausgefallen Vorband und einem Soundmann, der nächstes Mal besser die Bands im lokalen Jugendzentrum abmischt, starke Schlagseite. Aber, wie auch gesagt, trotz Verlusten muss die Show halt weitergehen, egal wie. [Siehe dazu auch SLAYER.] Die Band nimmt’s offenbar alles locker und lässt sich abfeiern. Auf Peter Tägtgrens T-Shirt steht ja heute auch „Mongo Magnet“. Und was die drei Rollstuhlfahrer in der ersten Reihe dazu zu sagen haben, ist leider nicht dokumentiert. Aber man kann’s halt nicht immer jedem recht machen.

Setlist:
End of Disclosure
Tales of Thy Spineless
Fractured Millennium
Left to Rot
The Eye
The Abyss
Fire in the Sky
Necronomicon
Buried
Fearless
United We Fall
44 Double Zero
Elastic Inverted Visions
Warpath

Roswell 47
Eraser

Valley of the Damned
Killing Art

Nicolas Freund

Autor: Nicolas Freund [Nicki] | 20.04.2013 | 17:03 Uhr
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