.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Hypocrisy, etc.
CD Review: Drone - Drone

Drone
Drone


Hard Rock, Modern Metal, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Die Dronen sind zurück!"
CD Review: Hypocrisy - End of Disclosure

Hypocrisy
End of Disclosure


Melodic Death Metal
5.5 von 7 Punkten
"Best Of Verschwörungstheorie"
CD Review: Hypocrisy - A Taste Of Extreme Divinity

Hypocrisy
A Taste Of Extreme Divinity


Death Metal
5 von 7 Punkten
"Kurskorrektur um 1 Bogenminute"
CD Review: Survivors Zero - CMXCIX

Survivors Zero
CMXCIX


Death/Thrash Metal
4.5 von 7 Punkten
"Da sollte mehr drin sein"
CD Review: Drone - Juggernaut

Drone
Juggernaut


Modern Metal, Neo-Thrash
4.5 von 7 Punkten
"Warum kann ich dich nicht lieben, Juggernaut?"
Mehr aus den Genres
CD Review: Witherscape - The Northern Sanctuary

Witherscape
The Northern Sanctuary


Melodic Death Metal, Prog-Metal
5.5 von 7 Punkten
"Prog-Death vom Meister-Duo"
CD Review: Manngard - European Cowards

Manngard
European Cowards


Black Metal, Death Metal, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Das ist zu viel für nur 2 Ohren!"
CD Review: Battlesword - Crusade Of Steel

Battlesword
Crusade Of Steel


Melodic Death Metal
5 von 7 Punkten
"Trotz Bandname, CD-Titel und Cover-Artwork des Demos „Crusade Of Steel“ hat man es hier ni... [mehr]"
CD Review: Decius - Lord Of Mercy

Decius
Lord Of Mercy


Brutal Death, Death Metal
5 von 7 Punkten
"Death Metal mit Augenzwinkern"
CD Review: Grotesque - Museum Of Human Disease

Grotesque
Museum Of Human Disease


Death Metal
3.5 von 7 Punkten
"Talentierte Musiker mit langweiligen Songs"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
CD Review: Pink Cream 69 - Headstrong

Pink Cream 69
Headstrong


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Halsstarrige Hard Rock-Hymnen"
Band(s):
Hypocrisy Homepage Hypocrisy Facebook Metalnews nach 'Hypocrisy' durchsuchenHypocrisy
 Survivors Zero Facebook Metalnews nach 'Survivors Zero' durchsuchen Survivors Zero
 Drone Facebook Metalnews nach 'Drone' durchsuchen Drone
Share: 
Datum: 24.01.2010Stadt: Hamburg

Der 24.01.2010 sollte der Anfang einer harten Woche werden. Nicht nur, dass heute HYPOCRISY nach zig Jahren Abstinenz einen Blick in die Markthalle werfen, nein, am nächsten Tag sollte auch noch in derselben Halle KATAKLYSM gesichtet werden. Demnach durfte der Death-Fan, der Geld hat, sich auf zwei harte Tage freuen – oder man hatte die Qual der Wahl [mal abgesehen davon, dass am Dienstag dann noch MACHINE HEAD in Hamburg sind].

Schon im Vorfeld hatte die Band HATESPHERE abgesagt und ohne dass ein Ersatz bekannt gegeben wurde, stellt man sich so auf HYPOCRISY und SURVIVORS ZERO ein. Schon am Eingang der Markthalle wird klar, dass kurzfristig für Ersatz gesorgt wurde. In Hamburg werden demnach an diesem Abend DRONE eröffnen. Wie in letzter Zeit immer öfters, wird auch an diesem Abend die Markthalle später geöffnet, als es die Karten anzeigen [welche mal wieder alle unterschiedliche Zeiten haben]. Demnach geht das Ganze eine Stunde später los, als einige Karten es anzeigen.

.: DRONE :.

DRONE sind inzwischen kein unbeschriebenes Blatt mehr, doch je mehr auf diesem Blatt Papier steht, desto mehr sieht man die Worte MACHINE HEAD auftauchen. Oft als Klon verschrien, tun die Herren auch an diesem Abend alles dafür, dass man diesen Vorwurf aufrechterhalten darf. Sound, Bühnenverhalten und sogar das Aussehen der Band erscheint 1 zu 1 wie bei MACHINE HEAD, nur leider sind die Songqualitäten vom großen Bruder etwas entfernt. Trotzdem haben sich etwa 150 Leute in der Halle eingefunden, wovon die erste Reihe einzig allein aktiv ist. Macht DRONE rein gar nichts, hier wird locker ein Lied nach dem anderen runter gespielt. Als großer Redner zeigt sich Sänger Moritz Hempel leider auch nicht, was die Show noch etwas mehr runterzieht. Nach 30 Minuten ist für DRONE auch schon Schluss und übrig bleibt eine solide Show mit sehr starkem Beigeschmack – da doch lieber zwei Tage später das Original.




.: SURVIVORS ZERO :.

2009 feierten SURVIVORS ZERO den Einstieg mit ihrem Debüt „CMXCIX“ und zeigten darauf, was man von Brutal-Death-Metal bis zu Melodic-Death [Thrash] alles auf eine Platte würfeln kann. Nun sind sie im Billing einen Platz nach oben gerutscht und gespannt erwartet man, wie sich die junge Band auf der Bühne präsentieren wird. Um ehrlich zu sein, von der ersten bis zur letzten Minute eine pure Enttäuschung. Sänger Tommi Virranta kommt mit einem Gesicht auf die Bühne, als würde er einen Preis bekommen für den bösesten, gestelltesten Blick der Welt – dabei sieht er selbst gerade einmal aus wie 16. Mit dem Rest der Band ist auch nicht viel mehr los und so haut man 40 Minuten lang alles raus, was einem einfällt. Dabei ist das Bühnenbild der Band wenig berauschend. Allen voran Sänger Tommi sieht aus, als würde er aus einer 80er Jahre Death-Band stammen und mimt den Evil-Fronter bei jeder Gelegenheit. Jede Sekunde wird die Pommesgabel zum Publikum gestreckt und die Mundwinkel noch weiter runter gezogen, bis sie fast auf dem Boden aufschlagen. Ein Blick in die „Menge“ zeigt, dass hier wenig Begeisterung die Runde macht – inzwischen sind nur noch knapp 50 Menschen in der Halle. Nun wird es doch für eine Sekunde interessant. Die Band macht sich nämlich an ein Cover und zwar nichts Geringeres als „People Of The Lie“ von KREATOR. Na, da kann doch mal die Matte geschwungen werden – aber selbst das vergeigt die Band von vorne bis hinten. Der Song hat null Druck und der Gesang klingt einfach unpassend. Allgemein ist der Sound an diesem Abend bei SURVIVORS ZERO schon extrem beleidigend. Die Gitarre ist kaum zu hören und so plätschern nur Drums, Bass und Gesang daher, was dann noch den letzten Funken Spaß erlöschen lässt. Zum Glück ist nach nur/schon 40 Minuten Schluss und die Halle füllt sich prompt.




.: HYPOCRISY :.

Ehrfürchtig blickt man auf das Bühnenbild. Das Drumset befindet sich in fast einem Meter Höhe, an den Seiten sind Eisenständer mit dem HYPOCRISY-Zeichen und auf der Bühne ist eine Menge Platz zum Rocken. Mit einem Schlag ist auch die Markthalle zu 8/10 gefüllt und lässt die traurige Leere der beiden Vorbands vergessen. Mit „Valley Of The Damned“ haut Peter gleich den Opener vom aktuellen Album „A Taste Of Extreme Divinity“ raus, welcher sofort von den Fans angenommen wird und die Markthalle in ein Schlachtfeld von fliegenden Haaren verwandelt. Die Lichtshow ist den Songs perfekt angepasst und auch der Sound stimmt. Peter scheint zwar nicht 100% so in Fahrt wie mit PAIN auf den letzten Touren, allerdings zeigt er, dass er trotzdem ein Topfronter und eine totale Rampensau ist. Ob nun neuere Lieder wie „Eraser“ oder das Knüppel-Medley [Pleasure Of Molestation/Osculum Obscenum/Penetralia], hier wird alles mit offenen Armen und Haaren empfangen. Mit „Let The Knife Do The Talking“ wird noch ein kleiner Lovesong angekündigt, ehe es in die heiße Schlussphase geht. „Fire In The Sky“ heißt der Schlusstitel für das offizielle Set, allerdings weiß Peter, was sich gehört und versorgt die brüllende Meute mit ordentlichem Nachschub. Zwar gibt es kleinere Probleme bei dem Abspielen des Intros, jedoch bekommt man diese schnell in den Griff und weiter geht es mit „Roswell 47“ und dem Genickbrecher „Warpath“. Welches Lied könnte besser als Schlusspunkt dienen als „The Final Chapter“, und genau das beginnt mit diesem Lied in der Show. Nach etwas über 90 Minuten verabschieden sich HYPOCRISY nach einer soliden und durchaus sehr sehenswerten Show die Bühne.




Setlist HYPOCRISY:
Valley Of The Damned
Hang Him High
Fractured Millennium
Adjusting The Sun
Eraser
Medley: Pleasure Of Molestation/Osculum Obscenum/Penetralia
Medley: Apocalypse / 4th Dimension
Killing Art
A Coming Race
Let The Knife Do The Talking
Weed Out Of The Weak
Fire In The Sky
_______________________

Roswell 47
Warpath
The Final Chapter






Fazit: Abgesehen von dem Totalausfall der Vorgruppen ist der Abend doch noch sehr positiv verlaufen. Peter Tägtgren hat gezeigt, dass HYPOCRISY noch lange nicht tot ist – auch wenn Peter mit PAIN derzeit etwas aktiver ist. Einziger kleiner Minuspunkt ist, dass Herr Tägtgren auch auf der Bühne mit PAIN etwas aktiver erscheint als mit HYPOCRISY – was jedoch daran liegen könnte, dass in Hamburg der Tourauftakt war. Wie sagte Peter halt so schön: „Das erste Bier ist immer das beste Bier“ Schluck…

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 02.02.2010 | 19:50 Uhr
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin