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Datum: 15.12.2012Stadt: München





Mit ihrem neuen Sänger Stu Block haben die floridianischen Power Metaller ICED EARTH nicht nur ein hervorragendes Album in Form von „Dystopia“ abgeliefert, sondern auch eine überaus erfolgreiche Europatour absolviert. Ein Jahr später hat die Formation zwar noch keine neue Platte in der Hinterhand, macht aber erneut in der Adventszeit im Münchner „Backstage Werk“ Station. Nachdem aufgrund des unerwarteten Abganges von WHITE WIZZARD beim letzten Mal nur FURY UK als Unterstützung dabei waren, haben sich John Schaffer und Konsorten diesmal gleich drei Supportbands mitgenommen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Neben den finnischen Haudraufs von DEAD SHAPE FIGURE geben sich auf der „Dystopia World Tour 2012“ nämlich auch noch die bayrischen Power Metaller STEEL ENGRAVED sowie die schwedischen Prog Metaller EVERGREY die Ehre – für ordentlich Abwechslung sollte also gesorgt sein.






.: DEAD SHAPE FIGURE :.
Den Anfang machen die Finnen von DEAD SHAPE FIGURE und erweisen sich sogleich als die härteste Band des heutigen Abends: Etwa eine halbe Stunde lang haut das Quintett aus dem Land der tausend Seen dem Publikum ziemlich modernen Thrash Metal mit den entsprechend garstigen Vocals um die Ohren und tut sich dabei in erster Linie durch tonnenschwere Riffs und mitunter recht ansprechende Leadgitarren hervor. Auf der Kehrseite steht, dass DEAD SHAPE FIGURE eben klingen wie jede Band, die modernen Thrash Metal spielt und damit nicht besonders innovativ rüberkommen – zwischen den Songs lassen die beiden Gitarristen Juhani Flinck und Silver Ots das ein oder andere Riff von METALLICA und Co. hören und fast möchte man sich wünschen, die Band würde mal einen dieser Songs spielen, damit ihr Sound etwas Profil erhält. Als Anheizer machen die fünf Finnen ihren Job also ganz gut und das Publikum zeigt sich auch hinreichend erkenntlich, weltbewegende Auftritte sehen allerdings anders aus.

Seraphim
Break While Sleeping
Hurtsong
Felix Culpa
Face On The Nails
Perdition Receiver
Shrouds






.: STEEL ENGRAVED :.
Nach einer angenehm kurzen Umbaupause dürfen die Bayern von STEEL ENGRAVED ran und die haben seit sie zuletzt im Vorprogramm von VICIOUS RUMORS in Erscheinung traten, einiges an Routine dazu gewonnen: Auch auf der deutlich größeren Bühne des „Backstage Werk“ machen die Herren eine verdammt gute Figur, was nicht zuletzt auch am hervorragenden Sound liegt, über den sich die Band heute freuen darf. Wie immer lebt der Auftritt der Bayern dabei in erster Linie von der grandiosen Stimme und einnehmenden Bühnenpräsenz ihres Frontmanns Marco Schober, der das inzwischen deutlich zahlreicher erschienene Publikum bestens zu motivieren weiß. Dass sich STEEL ENGRAVED im letzten Vierteljahr und auch mit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums „On High Wings We Fly“ ein breiteres Publikum erschließen konnten ist eben auch daran zu erkennen, dass sich der Innenraum des „Backstage Werk“ konstant weiter füllt, während die Bayern ihren stark amerikanisch geprägten Heavy Metal zum besten geben. Was die Setlist angeht, so setzt sich das Programm des heutigen Abends vornehmlich aus Nummern von erwähnten Zweitwerk der Truppe zusammen, weshalb lediglich der Rausschmeißer „I Am The War“, welcher dem Auftritt einen gelungenen Abschluss verpasst, von ihrem Debüt „State Of Siege“.

Steeler
Pray For The Dead
Desert Uprising
On High Wings We Fly
Solitary Mission
Forlorn Empire
Godspeed
I Am The War






.: EVERGREY :.
Nach Bayern ist es Zeit für Schweden, denn nun dürfen die Herren von EVERGREY ran. Selbige wurde für ihren Auftritt eine knappe Stunde zur Verfügung gestellt, weshalb die Mannschaft Zeit für eine ganze Menge Musik hat. Während der Opener „Leave It Behind Us“ dabei von ihrer aktuellen Platte „Glorious Collision“ stammt, geht es mit „The Masterplan“ erstmal gute zehn Jahre in die Vergangenheit. Überhaupt gelingt es den Schweden, in ihrer Spielzeit einen recht guten Überblick über ihre Karriere zu bieten, was auch dem inzwischen ziemlich enthusiastischen Publikum natürlich nicht verborgen bleibt, denn das „Backstage Werk“ feiert die Truppe standesgemäß ab. Dabei kommt es sehr gelegen, dass der Sound auch während des Auftritts von EVERGREY nahezu keinerlei Wünsche offen lässt, greifen doch auch die Schweden in ihrer Musik nicht selten auf eher filigrane Arrangements zurück. Insgesamt zeigen sich die Mannen aus Göteborg am heutigen Abend von einer ziemlich guten Seite, allerdings verlieren ihre langsamen, melancholischen Songs im Direktvergleich mit ihren energetischen Vorgängern STEEL ENGRAVED.

Leave It Behind Us
The Masterplan
Rulers Of The Mind
Blinded
As I Lie Here Bleeding
Wrong
Frozen
Recreation Day
Broken Wings
A Touch Of Blessing






.: ICED EARTH :.
Nach etwas ausgedehterer Pause wird es endlich Zeit für die Gastgeber und wie es sich für die Truppe gehört gibt es hier von der ersten Minute an eine wahre Gitarrenwand – zwar ist der Gesang zu Anfang noch etwas zu leise, aber auch dieses Problem wird spätestens ab dem zweiten Song in den Griff bekommen. Frontmann Stu tut sich dabei wie schon auf seiner ersten Tour mit der Truppe als ausgemachter Sympathieträger hervor und begeistert sowohl mit enthusiastischer Bühnenpräsenz als auch mit durchweg gut gelaunten Ansagen – zwar soll sich des Sängers Höflichkeit im Laufe des Abends noch als erschöpft erweisen, doch dazu später mehr. Was die Songauswahl der Truppe angeht, so wird schnell deutlich, dass man diesmal weniger zu beweisen hat, weshalb etliche Klassiker zugunsten selten gehörteren Materials gestrichen wurden. Im Klartext: Neben Unverzichtbarem wie „Pure Evil“, „The Hunter“ und „Iced Earth“ gibt es mit „Boiling Point“ und „Equilibrium“ mehr von „Dystopia“ und das Epos „Dante’s Inferno“ sowie „Angels Holocaust“ flogen für Nummern wie „Wolf“, „I Died For You“ oder „Melancholy [Holy Martyr]“ aus der Setlist – das ist definitiv eine gute Sache, denn ICED EARTH können auf einen wahrhaft großen Fundus an gern gehörten Songs zurückgreifen und da die Truppe bereits vor einem Jahr mit der gleichen Platte im Gepäck unterwegs war, ist es schön, zu sehen, dass man sich über die Entsprechende Abwechslung Gedanken gemacht hat. So spielen die Herren aus Tampa einen durchweg gut gelaunten und ziemlich energetischen Auftritt – wäre da nicht der folgende Zwischenfall: Während des abschließenden „Iced Earth“ fliegt der insgesamt dritte Becher auf die Bühne, was den sonst so gut gelaunten Mr. Block derart auf die Palme bringt, dass er die Nummer unterbricht, sich darüber vollkommen zurecht lauthals echauffiert und dem Schuldigen – weniger angebracht - voll eines auf die Zwölf gibt. Nun ist es ebenso dumm wie unverständlich, für das Konzert einer Band zu zahlen und dann mit Bechern zu werfen, aber deshalb gleich die Fäuste sprechen zu lassen scheint ähnlich unnötig – auch wenn Bandchef Schaffer das anders zu sehen scheint und seinem Bandkollegen per Ansage den Rücken stärkt. Am Ende scheint allerdings alles wieder in Ordnung, es werden Hände geschüttelt und der Song an gleicher Stelle wieder aufgenommen, weshalb diese etwas skurrile Episode der einzige Wehrmutstropfen eines ansonsten absolut gelungenen Auftritts bleibt.

Dystopia
Burning Times
Pure Evil
Wolf
V
My Own Savior
I Died For You
Invasion
Motivation Of Man
Setian Massacre
Anthem
Prophecy
Dark City
Equilibrium
The Hunter

In Sacred Flames [Intro]
Boiling Point
Melancholy [Holy Martyr]
Iced Earth

Metalviech

Autor: Thomas Meyns [Metalviech] | 24.12.2012 | 16:58 Uhr
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