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Datum: 14.03.2010Stadt: Wuppertal

Ruhig und gelassen, so könnte man wohl die anfängliche Atmosphäre beim Auftritt von IN EXTREMO im Wuppertaler Theater „Rex“ am besten beschreiben. Im Rahmen ihrer „Tranquilo Akustik Tour“ besuchten sie am 14. März das „Rex“, in einer kleinen Seitenstraße in der Wuppertaler Innenstadt gelegen, gleich ein zweites mal nachdem man schon am Vorabend dort spielte.

Die Location wäre für ein „normales“ IN EXTREMO-Konzert recht ungewöhnlich, denn das Theater ist komplett mit Stuhlreihen ausgestattet und die Bühne ist recht voll gestellt - mit Lampen, Tischchen, Hockern und vor allem einem kleinen Sofa im Stil der 1920er Jahre. In entsprechender Aufmachung betreten auch die sieben Spielmänner die Bühne. Nichts ist zu spüren vom Mittelalterflair. Während des Konzerts bleiben sie, bis auf Flex der Biegsame und Yellow Pfeiffer bei den Sackpfeifenparts, brav auf ihren Hockern sitzen. Einzige Ausnahme bildet dabei noch Sänger Micha, der auf dem gemütlichen Sofa Platz nimmt und bei manchen Songs spürbar lieber Aufspringen und das Publikum weiter aufheizen würde als auf seinen vier Buchstaben sitzen zu bleiben.




Nach einem freundlichen „Moin, Moin“ geht das Ganze kurz nach 20 Uhr auch los und schon der Klang des Openers „Merseburger Zaubersprüche“ ist unglaublich gut. Der Sound lässt an keiner Stelle zu wünschen übrig. Die Songs verlieren zwar an manchen Stellen etwas von der Energie, die man sonst aus den Stücken der Band kennt, aber gewinnen rundum an Atmosphäre und sind akustisch ebenso elektrisierend und mitreißend, wie im Original.

Das Publikum, das im Saal und auf der Empore sitzt, genießt die Vorstellung entspannt und singt und summt leise so manchen Song mit. Was einige in der ersten Reihe allerdings stört ist die kleine Tischlampe mit dem roten Schirm, die die Sicht auf Micha etwas verdeckt. Beim Versuch die Lampe irgendwo anders unterzubringen lehnt aber Dr. Pymonte ab, der kein Rotlicht in seiner Nähe haben möchte. Ein Kompromiss wird gefunden und die kleine Lampe steht abwechselnd entweder auf dem Tisch oder auf dem kleinen Sofa neben Micha, der den Platz aber lieber als Ablage für seine Beine benutzt. Nach zehn Songs, wie „Frei Zu Sein“ oder dem grandios umgesetzten „Singapur“, und den ersten rund 50 Minuten gibt es eine Raucherpause und dann geht die Show mit ein paar schnelleren Liedern weiter. Der Fokus der Songauswahl liegt klar auf den letzten beiden Studio-Auswürfen der Gruppe, aber auch Klassiker erfahren die imposante Umsetzung ohne Stromgitarren und ähnliches Werkzeug.

Nach vollen zwei Stunden im gemütlichen Rahmen des „Rex“-Theaters verabschiedet sich das Septett. Die anhaltenden „Zugabe“-Rufe bringen sie aber wieder auf die Bühne zurück, um dem Publikum zu geben, was es fordert. Spätestens jetzt hält es auch keinen mehr auf seinem Sitz und der sowieso aufgeheizte Saal kocht. Im Zugabenteil geben IN EXTREMO nach „Mein Rasend Herz“ eine Coverversion des AC/DC-Hits „It’s A Hard Way To The Top (If You Wanna Rock’n’Roll)“ zum Besten, bei der die Sackpfeifen eine ungeahnt eindrucksvolle Ergänzung darstellen.

Den endgültigen Abschluss findet die Band dann mit „Küss Mich“ gegen 22 Uhr 30, nach zweieinhalb Stunden und einem bombastischen Akustik-Konzert, bei dem die eher zurückhaltenden Erwartungen angesichts des Zusatzes „Akustik“ übertroffen wurden.

sebyK

Autor: Sebastian Kronenberg [sebyK] | 05.04.2010 | 11:40 Uhr
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