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Datum: 14.08.2011Stadt: Hamburg



Zwei Worte: „Arschloch – Sommer“









Der ein oder andere Leser wird bei dem Bild verwundert sein aber es handelt sich tatsächlich um das Konzertgelände, das man auf dem Bild begutachten kann. Die Tatsache, dass das Bild gerade einmal eine Stunde vor Beginn der ersten Gruppe entstanden ist, lässt einen fast die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Nun ja, dass Wetter spielt also nicht mit und für fast 40€ pro Karte ist es natürlich Heikel, so eine Sache abzublasen. Somit fanden sich an diesem Sonntagabend viele Fans ein, allerdings bei weitem nicht so viele, wie der Platz hergegeben hätte. Grund für die Menschenschar, die sich trotz des Regens in die Wetterschlacht begeben hat, sind SCHANDMAUL und IN EXTREMO, die sich zusammen getan haben, um die Fans an einem Abend zu beglücken. Bevor dies aber geschieht hat sich noch ein illusterer Gast eingeschlichen, der die Fans verwöhnen mag, bevor es richtig losgeht…

.:GRÜß AUGUST:.

Aller Anfang ist schwer und dennoch stellen sich GRÜß AUGUST aus BERLIN dieser Aufgabe. Leider scheitert die Band von der ersten Sekunde an der großen Bürde. Der leicht skurrile Auftritt mit dem, doch sehr eigenem Stil der Band, macht es den Jungs aber auch sehr schwer. Nach den Liedern wird ein bisschen geklatscht aber wenn jemand etwas macht dann nur, weil man sich zu seinen Leuten umdreht und dann einmal kräftig ablacht – wir wissen alle was das heißt… Die meisten schauen jedoch recht uninteressiert – viele gehen sogar noch ein Bier trinken und wieder andere Gäste winken nur ab. Der Auftritt der Band ist durchaus solide und auch die Qualität vom Sound ist gut aber irgendwie kann kaum einer was mit der Band anfangen. Um einen Gast neben mir zu zitieren „So etwas habe ich auch noch nie gesehen – selten so eine deplatzierte Band gesehen aber lass die Künstler mal Künstler sein…“ So kann die Band, trotz guter Leistung an diesem Abend nicht punkten. So ist es kein Wunder, dass es sich sehr schnell füllt, nachdem die dreißig Minuten-Show der Band vorbei ist.









.: SCHANDMAUL:.

Nun wird es Zeit für SCHANDMAUL. Die Reihen füllen sich und trotz der immer dunkleren Wolken stehen die Fans eisern bereit, um ihrer Band treu zu sein. Dann bricht das Intro los und zur gleichen Zeit öffnet sich ein Regenguss, der schlimmer kaum sein könnte. Die Fans machen das Beste draus und drehen sofort ab. Auch die Band nimmt es mit Humor und gibt von der ersten Sekunde alles. Die erste Ansage von Sänger Thomas Lindner trifft voll ins Schwarze und bringt gleich den ersten Kracher des Abends. Erste Ansage: „Hallo Hamburg, ich habe zwei Wörter für euch und ich will, dass ihr sie alle laut wiederholt! ARSCHLOCH SOMMER“ Die Fans tun dem Sänger gerne den Gefallen und drehen dann weiter am Rad. Es folgen gut 80 Minuten Show, wobei die Band durch alte und neue Stücke führt. Bühnentechnisch ist alles abgeklärt, wobei man sich von der Show her auch schon mehr Mühe gegeben hat. Trotzdem sind die Interaktionen mit dem Publikum und der Humor der SCHANDMÄULER immer ein Volltreffer. So gibt es z.B. die Wall-Of-Polka. Man stelle sich vor: Wir stehen alle in 10 cm hohem Wassermatsch und man wird aufgefordert, sich einen Partner zu schnappen und mit dem quer vor der ganzen Bühne Polka zu tanzen – gesagt getan und die ersten 15 Reihen tanzen und matschen sich durch die Polkanummer. Auch die Improvisation ein Lied falsch zu singen und damit ein Duell mit dem Gitarristen zu machen – eine nette Idee. Anbei lässt man das Publikum noch Bruder Jacob im Kanon singen [hört sich zum schreien komisch an] und lässt die Fans dann noch mit „Freeze“ und Zeitlupenbefehlen, die Arme schwenken. Großes Kino mit sehr schlechtem Wetter. Nebenbei löst sich noch das große Plakat am Bühnenrand und fegt über das Publikum hinweg und der Matsch wird auch immer tiefer – aber die Fans feiern ihre Band und so ist unter den schlechtesten Umständen, die es geben kann, trotzdem ein guter Auftritt hingelegt worden.







Setlist SCHANDMAUL:

Kein Weg Zu Weit
Auf Hoher See
Leb!
Mitgift
Käpt'n Koma
Assassine
Teufelsweib
Krieger
Lichtblick
Pakt
Drachentöter
Traumtänzer
Hexeneinmaleins
Frei
Walpurgisnacht

Der Wandersmann
Trinklied
Dein Anblick

Auf euch














.: IN EXTREMO:.

Nun wird etwas länger umgebaut aber IN EXTREMO sind ja bekannt, für eine feurige Show. Kurz nach 20:00 Uhr geht es los und tatsächlich ist es in diesem Moment trocken. Die Band legt motiviert los und hat die Fans ebenfalls fest im Griff. Auch hier ist das Set sehr gut gemischt – auch wenn die alten Songs ab und an etwas zu kurz kommen. Alle Songs schlagen aber bei dem Publikum gut an und so wird auch hier eine große Party gefeiert. Ähnlich wie bei SCHANDMAUL stehen Interaktion, gute Songauswahl und die richtigen Sprüche, in Verbindung mit dem schlechten Umstand – in einem sehr großen Kontrast, was aber irgendwie das Besondere an diesem Abend ausmacht. Die Pyrotechnik versagt jedenfalls nicht und lässt ab und an gute Effekte frei, welche für Staunen im Publikum sorgen. Auch wenn zwischendurch wieder ein sinnflutartiger Regenguss auf die Fans niederprasselt, alle halten gemeinsam durch und feiern eine große Party. Da passen die Zeilen „Es regnet Blut…“ ja richtig gut. Wie dem auch sei, IN EXTREMO zeigen sich von einer Zuckerseite und wissen womit sie punkten können auch wenn die älteren Sachen – wie angesprochen - etwas kurz kommen. Alles in allem ist der der Auftritt aber durchaus solide und die Fans danken es ihnen mit großem Applaus und Standhaftigkeit. Leider ist nach nicht einmal ganz 90 Minuten das Konzert auch schon wieder vorbei – wobei man sich noch das ein oder andere Lied gewünscht hätte – trotzdem ist man doch durchaus froh, dass man nun nach Hause kann, um unter die Dusche zu springen…














Setlist IN EXTREMO:

Sterneneisen
Frei zu sein
Erdbeermund
Liam
Vollmond
Zigeunerskat
Sängerkrieg
Herr Mannelig
Flaschenpost
Hiemali Tempore
Siehst Du Das Licht
Viva La Vida
Spielmannsfluch
Unsichtbar
Stalker

Küss Mich
Mein rasend Herz
Omnia Sol Temperat





Fazit: Ein durchaus spaßiger, wenn auch sehr komischer Abend. Alleine vom Zustand des Geländes ist für mich sehr fragwürdig, ob die Entscheidung für das Konzert so richtig war. Obgleich es einigen nichts ausgemacht hat – andere hingegen haben sich sehr den Spaß nehmen lassen und es ist auch nicht selbstverständlich, dass man sich für 40€ über solche Gegebenheiten freut. Obendrein ist es schon eine ziemlich schwache Leistung von IN EXTREMO nicht einmal einen Stand mit Artikeln zu haben. Viele Leute fragten ungläubig am SCHANDMAUL-Stand aber tatsächlich gab es nichts. Weder ein Shirt noch eine CD. So etwas für eine Band, die ein Nr 1 Album in Deutschland hatte, ist durchaus eine schwache Leistung. Vom musikalischem her kann man allerdings nur vor allen drei Gruppen den Hut ziehen, denn die Unterhaltung an diesem Abend war großes Kino.

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 19.08.2011 | 09:39 Uhr
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