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Datum: 17.12.2006Stadt: München

Und täglich grüßt das Murmeltier! Seit geraumer Zeit haben Mittelalter-Fans vier wichtige Daten im Dezember: Nikolaus, Weihnachten , Sylvester und IN EXTREMO. Die meisten Fans erhalten daher jedes Jahr obligatorisch eine Konzertkarte zu Nikolaus und auch dieses Jahr sollte mit dieser Tradition nicht gebrochen werden.
Das Wetter bestraft an diesem Tag die überpünktlichen Besucher, denn es ist kalt und es regnet, dennoch warten schon eine handvoll Leute am Einlass, als ich um 17:30 Uhr das Gelände betrete. Aber der Veranstalter hat mitgedacht und bietet den Wartenden bei einem Imbiss-Stand wärmenden Kaffee und Glühwein.

Um 19 Uhr werden dann endlich die Pforten in einen gemütlichen Abend geöffnet und die mittlerweile gigantische Menschenmenge trudelt so langsam ein.
Drinnen angelangt, wird erstmal ein Blick auf den Merchandise-Stand geworfen und hier fallen die sehr humanen Preise sofort auf. Zehn Euro für ein Tourshirt von 2004 ist eine lohnende Sache. Auch die aktuellen Tourshirts sind mit einem Preis von 15€ sehr menschlich. Bands wie SLAYER oder JUDAS PRIEST; die ebenfalls im Zenith gespielt haben, haben hier stolze 30€ für ein einfaches Shirt verlangt.
Neben den Merchandise-Stand gibt es noch einen kleinen Mittelaltermarkt, der auch bei vielen Fans Aufmerksamkeit findet. Hier bekommt man alles von Thorhammer-Ketten bis zu Met-Hörnern.
Um 20 Uhr gehen dann endlich die Lichter im Saal aus und die deutschen Rocker KRIEGER stürmen mit heftigen Riffs die Bühne. Anfangs kann die Rock-Musik des Quartetts noch viel Jubel abstauben, tritt dennoch schon nach dem dritten Song erste Langeweile auf. Denn jeder Song klingt gleich und hat sogar den gleichen Anfang. Außerdem sind die Texte dermaßen dämlich, dass es mir den Rücken runterläuft. Paradebeispiel dafür ist der Song "Heimat", der mit Textzeilen wie "Warum macht Cola fett" aufwartet. Von mehreren Besuchern habe ich Vergleiche mit RAMMSTEIN aufgeschnappt. Ich persönlich finde, dass KRIEGER wie eine Mischung aus MODERN TALKING und RAMMSTEIN klingen. Es gibt zwar keine Bohlen&Co-Anleihen, aber einige Melodien erinnern an die Gassenhauer des Duos.
Nach 40 Minuten wird das Publikum dann auch erlöst und die Jungs maschieren wortlos von der Bühne.

Es folgen eine halbe Stunde Umbaupause, die die Hälfte des Auditoriums nutzten um den Gerstensaftspeicher aufzufüllen. Mittlerweile ist die Halle sehr gut gefüllt und ca. 6000 Fans warten frohen Mutes auf ihre Helden.
Pünkltich um 21 Uhr gehen die Lichter erneut aus und tobender Beifall brach aus. Die Bühne ist nun von einem großen schwarzem Vorhang verdeckt, nur das Mikrofon ist noch sichtbar. IN EXTREMO-Sänger Micha erscheint und die ersten Noten von "Spielmann" werden angeschlagen. Bisher ist nur er zu sehen und ein gigantisches "X", welches auf den Vorhang gebeamt wird. Die Meute singt textsicher die Zeilen zusammen mit Micha und dann fällt der Vorhand und die Bühne wird sichtbar.
Die Seite eines alten Schiffs bildet den Kern der Bühne, auf der majestetisch das Drumkit thront.
Für das Publikum gibt es kein halten mehr; es wird gehüpft, gemosht und geklatscht.
Die Spielmänner führen heute hauptsächlich durch neues Material und spielen sogar das komplette "Mein Rasend Herz" durch, aber nicht am Stück sonder gut verteilt. Die Jungs sprühen nur so vor Energie und dem wird auch durch gelegentliche Mikro-Ausfälle kein Abbruch getan. Songs, wie "Vollmond", "Ave Maria", "Spielmannsfluch" und "Erdbeermund" werden von der Meute abgefeiert. "Liam" bildet das Ende des regulären Sets und die Band verlässt das erstemal die Bühne. Doch die Leute wollen mehr und "Zugabe"-Rufe kommen so intensiv und laut, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Natürlich kommen die Jungs zurück und spielen noch den Gassenhauer "Rotes Haar". Ohne "Herr Mannelig" verlässt die Band nun endgültig die Bühne.

Zufrieden begeben sich die Fans richtung Ausgang. Heute hat alles gestimmt; massig Pyro, gute Setlist und faire Merch-Preise. Von den IN EXTREMO-Konzerten, die ich bisher erlebt habe, war dies das Beste!
Aber der nächste Dezember kommt sicher bald und dann heißt es wieder IN EXTREMO rocken München!

Bastian

Autor: Bastian Diez [DarkApostle] | 18.12.2006 | 01:35 Uhr
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