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Datum: 19.10.2008Stadt: München

Ein neues Album ist erschienen und so etwas will natürlich promotet werden – besonders da IN FLAMES wohl populärer denn je sind. Dass bei einer Tour, die mit ziemlicher Sicherheit so manche Hütte vollbekommt, ein Newcomer wie SONIC SYNDICATE mit darf, könnte wohl daran gelegen haben, dass die beiden Bands sich das Label teilen. Was allerdings dabei die französische Prog-Metaller GOJIRA zu suchen hat, wissen wahrscheinlich nur deren Managements. Aber gut, ursprünglich wären ja auch noch zusätzlich die dänischen Rocker von VOLBEAT dabei gewesen. Dann hätte sich wahrscheinlich überhaupt niemand mehr ausgekannt…



::SONIC SYNDICATE::
Böse Zungen behaupten ja, dass der Altersdurchschnitt des IN FLAMES-Publikums mit jedem Album nach unten geht und die Vorband SONIC SYNDICATE diesmal wohl auch nicht ganz unschuldig daran sein dürfte. Beginnt deswegen das Ganze schon pünktlich um 19 Uhr? Aufgrund eines Anreisestaus, mangelnder Ortskenntnis in München und dieser wahrlich unorthodoxen Zeit, betritt der Verfasser dieser Zeilen um halb acht das Zenith – von SONIC SYNDICATE bereits keine Spur mehr. Anhand der T-Shirts lässt sich jedoch sagen, dass nicht wenige wegen der Jungspunde gekommen waren.

::GOJIRA::
„Was zur Hölle soll denn bitte das sein?“ denkt sich wohl der eine oder andere, als GOJIRA die Bühne entern und gleich mit „Orobous“ loslegen. Der Sound geht – zumindest für Zenith-Verhältnisse – durchaus in Ordnung und unterstreicht die Brutalität des dargebotenen Liedgutes somit ausreichend. Geboten wird von altem Material wie „Clones“ und „Remembrance“ bis hin zu neueren Songs à la „Flying Whales“ oder das schleppende „Vacuity“ ein Best-Of-Material vom Feinsten. Deplatziert oder nicht, es scheint dem Quartett herzlich egal zu sein und besonders deren Bassist verdient sich einen dicken Orden fürs Abgehen – der Mann muss nach jedem Konzert beachtliche Gelenkschmerzen haben! Das Publikum zeigt sich anfangs, wie zu erwarten, recht reserviert, trotzdem schaffen es die Franzosen die Leute mehr und mehr zu begeistern. Besonderen Beifall findet dabei die [etwas bemühte] deutsche Ansage von Sänger Joseph Duplantier und das Drum-Solo seines Bruders. Letzteres hätte man aber auch ruhig gegen ein weiteres Lied austauschen können, denn der Auftritt ist leider viel zu schnell vorbei. Bleibt also nur zu hoffen, dass es die Vier in Zukunft bald mit einer Headline-Tour nach Deutschland schaffen.



::IN FLAMES::
Noch mit Argwohn die grausame Abmischung von der Unholy Alliance II-Tour im Ohr, war ich zugegeben skeptisch, ob es denn der Mischer diesmal schaffen würde, die Schweden in der Zenith-Halle halbwegs differenziert klingen zu lassen. Das klappte recht gut, soviel sei gesagt – jedoch sollte das nicht die letzte Überraschung für den Gig der Schweden bleiben. Beispielsweise ballerten sie nicht gleich los, sondern eröffneten das Konzert glatt mit dem ruhigen „Chosen Pessimist“, bei dem Anders Friden beweist, dass er das live alles so hinbekommt wie auf Platte. Definitiv ein interessanter Anfang – mit „I’m The Highway“ gibt’s dann aber doch das, was sich wohl alle erwartet haben. Der Sound geht dabei durch die Bank in Ordnung, Respekt an den am Mischpult, der das Zenith in den Griff bekommen hat. Mit „The Mirror’s Truth“ wartet dann schon die nächste Überraschung: ::bild4_rechts:: Passend zum fetten Einstieg der Strophe, fällt das Tuch im Hintergrund der Bühne und eine übergroße LED-Wand kommt zum Vorschein – so ähnlich wie man sie aus dem “Alias“-Video der Jungs kennt. Schickes Teil! Der Schwerpunkt der Setlist liegt [wie erwartet] auf den letzten drei Alben, allerdings [wie so gar nicht erwartet] gibt es auch mehrere Verneigungen vor der Vergangenheit. Als letzteres Anders bereits ziemlich am Anfang ankündigt, erweckt die Erwähnung einer gewissen Platte namens „The Jester Race“ allerdings erstaunlich wenig Beifall. Naja, diese Jugend… egal, selbst ein „Colony“-Verehrer, wie es der Verfasser dieser Zeilen ist, kommt heute Abend auf seine Kosten, denn wer hätte schon mit dem wenig bekannten „Zombie Inc.“ – genialer Zwischenteil inklusive - gerechnet?! War wohl genauso wenig zu erwarten wie „The Hive“ oder etwa ein Medley aus „Dead God In Me“ und „The Jeser Race“! Derlei altes Material macht sich gar nicht mal so schlecht an der Seite von Hits neueren Datums wie etwa „Cloud Connected“ oder „The Quiet Place“ und so kommt an diesem Abend so ziemlich jeder auf seine Kosten. Immer wieder witzig zu beobachten ist da auch, wie Ander Friden sich von Jahr zu Jahr wohler in seiner Rolle als Entertainer zu fühlen scheint – neuerdings gibt es sogar lustige Ansagen! Was es allerdings nach wie vor nicht gibt, ist eine Zugabe und so beendet „Take This Life“ ein knapp zweistündiges Konzert.



Was gibt’s da noch groß zu sagen? Hoffentlich kommen GOJIRA bald mit ihrer eigenen Tour nach München. Sollten sich IN FLAMES aber auf diesem Level halten, komme ich auch so gerne wieder. Das nächste Mal aber bitte wieder ein bisschen später, vielleicht klappt’s dann auch mit der ersten Vorband…

Ammosarier

Autor: Amadeus Mader [Ammosarier] | 02.11.2008 | 18:36 Uhr
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