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Datum: 25.01.2008Stadt: Hamburg

Nachdem ich das letzte Hamburger Gastspiel der JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELE unter für mich reichlich unrühmlichen Umständen hatte ausfallen lassen müssen, erbot sich für mich und meinen Bruder am 25. Januar nun endlich eine Gelegenheit, in der Markthalle/MarX lautstark Buße zu tun. Die KAMPFHÖRSPIELE hatten sich angekündigt und lärmende Verstärkung in Form ihrer Vorgruppen MÖRSER und PROCTOPONDER sollte ebenfalls aufgeboten werden.

.:: PROCTOPONDER :.



Als Erste des Abends waren die Hamburger PROCTOPONDER dran, die ohne Umschweife daran gingen, hart und rifforientiert zu rocken. Auf vier Mann kamen zwei Mikros, welche allerdings eiskalt ignoriert wurden, bis es nach dem ersten Song in ziemlich norddeutsch-wortkarger Manier lakonisch hieß: „Nabend. Wir sind PROCTOPONDER und wir haben KEINEN Sänger.“ Möglicherweise ließen sich deswegen nur leicht wippende Köpfe ausmachen, denn obwohl sich die vier Instrumentalisten ausgesprochen engagiert zeigten und zumeist auch ohne Sänger interessant blieben, fehlte ihrem ansprechenden Mix aus Metal, Thrash und Hardcore entweder ein Sänger oder aber ein noch eindeutiger auf Sängerlosigkeit ausgerichtetes Songwriting.

.: MÖRSER :.



Dann, nach einer kurzen Bierpause, enterten MÖRSER die Bühne und hackten alsbald fies drauflos. Ihr wüster Sound zwischen Brutalo-Hardcore und Black Metal lockte trotz relativ matschigen Klanges die ersten paar Nasen dazu, einen Mini-Pit zu veranstalten. Doch obwohl das MarX sich stetig weiter füllte reichte es noch lange nicht zum Crowdsurfen – allein dies war jedoch kein Grund für gewisse Leute, es nicht zu versuchen.
Ein absolutes Rätsel ist mir im Übrigen nach wie vor, wozu die recht eindimensionalen Songs der Bremer Krachmusikanten denn bitteschön das giganturöse Personalaufkommen von zwei Gitarren, zwei Bässen, und zwei Sängern brauchten. Sie hätten vielleicht PROCTOPONDER einen Schreihals abgeben können...

.: JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE :.



Nach einer weiteren Umbaupause war es schließlich soweit: Die Könige des Popgrind, die JAPANISCHEN KAMPFHÖRSPIELE, starteten ihren Angriff und machten auf ihrem Weg zur Gottwerdung keine Gefangenen. Die Krefelder zeigten sich ebenso wie die vordere Hälfte des Publikums voller Elan und ballerten eine Grind-Perle nach der anderen raus, wobei verständlicherweise das aktuelle, uringelbe Machwerk namens “Rauchen und Yoga” einen nicht unbeträchlichen Teil der Setlist stellte. Bony, seines Zeichens zuständig für die kreischigere Hälfte des Gesangs, erwies sich dabei mit seinem wallenden roten Haar nicht nur als Blickfang, sondern auch ansonsten als Entertainer, der das Publikum ordentlich anheizte. So verging die leider relativ kurze Spielzeit wie im Fluge. Dennoch: wer danach noch kein JaKa-Fan oder auch keiner mehr war, hatte nichts kapiert!

So endete ein schöner, lauter Abend, an dem mich rückblickend nur eines wirklich störte, und zwar die beknackten Garderobenmarken der Markthalle mit ihren Sollbruchstellen. Und warum bittesehr braucht man sowohl diese Marke als auch einen wabbeligen, leicht kaputtbaren Zettel, um seinen Kram wiederzuerlangen? Da besteht ganz ehrlich Verbesserungsbedarf, Leute!

Grim_Rieper

Autor: Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper] | 30.01.2008 | 12:22 Uhr
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