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Datum: 09.04.2010Stadt: Hamburg

„Magic Moments“ gibt es bekanntlich nicht oft und schon gar nicht ein zweites Mal. KAMELOT haben vor kurzem erst einen solchen Moment in der Markthalle wahr werden lassen. Damals noch mit FOREVER SLAVE und FIREWIND, da gab es einen Abend, an welchem wirklich alles gestimmt hat. Auch wenn sich die Liste der Bands mit ADAGIO und LEAVES EYES erneut sehr gut liest, haben KAMELOT die Messlatte beim letzten Mal eindeutig zu hoch gelegt, um dies übertrumpfen zu können – oder?

.: ADAGIO :.

Kaum zu glauben, aber um 20:00 Uhr ist die Markthalle gerappelt voll. Gut 7/10 der Halle ist voll mit Metalheads. Pünktlich geht das Licht aus und die Franzosen von ADAGIO kommen auf die Bühne. Die Halle empfängt sie mit einer ordentlichen Dosis Applaus. Dieser Applaus scheint ADAGIO von der ersten Minute an zu beflügeln. Die Band nutzt den Platz der Bühne, der ihnen zu Verfügung steht, perfekt aus. Zwar lassen sich im Publikum noch keine Headbanger sehen, trotzdem wird dir Band nach jedem Lied ordentlich gefeiert. Der Sound ist stechend klar und vor allem der Drumsound scheint einen, besonders in den schnellen Parts, zu erdrücken. Lieder wie „Second Sight“ oder der Schlusstitel „Fire Forever“ sind perfekt, um diesen Abend zu eröffnen. Wen wundert es da, dass die Band viele glückliche Gesichter zurücklässt, auch wenn sie schon nach 30 Minuten die Bühne verlassen muss.

.: LEAVES' EYES :.

Nach gerade einmal einer Viertelstunde Umbau geht es weiter mit LEAVES' EYES. Der Aufbau der Bühne ist, auch wenn sie immer noch auf der kleinen Variante der Bühne spielen müssen, headlinerverdächtig. Sidedrops und ein Backdrop zieren die Bühne und lassen darauf schließen, dass LEAVES' EYES – showtechnisch – auftrumpfen wollen. Mit „Njord“ ist ein geeigneter Opener gefunden, der die sehr volle Markthalle zum Kochen bringt. Frontfrau Liv Kristine steht wie angewurzelt da und verzaubert die Besucher mit Stimme und/auch der Optik, während Alexander Krull wie ein wildes Tier über die Bühne rennt und keine Geste auslässt, um Stimmung aufkommen zu lassen. Mit dem aktuellen Hit „My Destiny“ ist es nun Zeit, um zu springen, und das tut die ganze Halle auch. Band, Sound und Lichtshow geben ein sehr gutes Bild ab – alles passt zusammen und lässt keinen zweifeln, dass diese Band auch als Headliner die Halle füllen könnte. Die Leistung der Band zieht sich über die ganzen 40 Minuten durch und so gibt es fast nichts zu meckern. Lediglich die Tatsache, dass an diesem Abend nur ein Lied gespielt wird, welches nicht auf dem aktuellen Album zu finden ist, dürfte Fans der älteren Sachen etwas verärgern. Trotzdem eine solide Show und Band sowie Fans sind nach dem Gig überglücklich – so kann der Abend weitergehen.

Setlist LEAVES' EYES:
Njord
My Destiny
Emerald Island
Take The Devil In Me
Ragnarok
Elegy
Froya's Theme






.: KAMELOT :.

Wieder wird etwa 15 Minuten umgebaut und dieser Umbau soll sich lohnen. Ein riesiges Backdrop wird offenbart, ein Drumset, das MANOWAR Konkurrenz machen könnte, sowie ein riesiger Aufbau neben dem Drumset kommen zum Vorschein. Im Hintergrund erkennt man schon eine Lasermaschine und Schläuche, die aus dem Drumaufbau rausragen. All das zeigt, dass hier mächtig geklotzt werden soll. Das Licht dämmt sich, die ersten Reihen drängen sich dicht an dicht und es kommt eine Frau mit einer Maske auf die Bühne und nimmt auf dem linken Podest Stellung ein. Unter Applaus kommt die Band nach und nach auf die Bühne, welche in rot angestrahlten Nebel getaucht ist. Dann geht es mit „Ghost Opera“ los. Die Haare fliegen und die Band bangt sich die Seele aus dem Leib. Es erstrahlt eine Lichtshow von einer anderen Welt und ein topmotivierter Roy Khan betritt die Bühne. Wie gewohnt haben KAMELOT ein etwa 4x4 Meter großes Bühnenteil in die Mitte der Halle setzen lassen, sodass ein Steg entsteht, auf welchem man ins Publikum gehen kann. Die Band scheut keine Sekunde den Kontakt zu den Fans. Mit „Eden Echo“ geht es weiter mit der – noch – aktuellen Platte. Laser strahlen durch die Markthalle, Nebel schießt umher und die Band ist Herr der Bühne. Der Sound ist sehr gut und alles harmoniert. Nach den beiden Opening-Tracks gibt es gleich die erste Überraschung. „The Great Pandemonium“ heißt der nächste Titel, der auf dem kommenden Album sein wird. Eine etwa acht Minuten lange Key-Prog-Up-Tempo-Granate, welche die Qualität der letzten Alben vereint und mit einem Blast-Beat-Gewitter sein Ende findet. Oft sagt man, dass man mit der Show vom wesentlichen ablenken will, doch bei KAMELOT ist das an diesem Abend nicht der Fall. Hier ergibt alles zusammen erst die Perfektion. Jeder Schritt und jede Note sitzt. Man spart auch nicht an Theater-ähnlichen Einlagen. So kommt zum Beispiel eine Bauchtänzerin auf die Bühne und zieht die Blicke während eines kurzen Intermezzos auf sich. Vor „The Black Halo“ kommt eine Dame im weißen Wintermantel auf die Bühne und schneidet sich an einer Rose [usw.]. Jeder der Musiker bekommt an diesem Abend seine Chance, sein Können in Instrumental-Parts unter Beweis zu stellen. Thomas Youngblood rennt wie ein Verrückter über die Bühne und scheut sich nicht, Wasser für die ersten Reihen zu ordern. Khan geht ins Publikum rein, umarmt ein paar Mädchen, wälzt sich auf der Bühne und trumpft, vor allem bei den weiblichen Zuschauerinnen, mit seinem Charme. Mit „Hunters Season“ spielt man im letzten Drittel der Show erneut einen Titel vom kommenden Album. Dieser ist Thomas' Mutter gewidmet, welche im letzten Jahr verstarb. Auch hier zeigt sich ein schneller, abwechslungsreicher Song, der Appetit aufs nächste Album macht. Nach gut 90 Minuten verlässt die Band die Bühne, jedoch nicht ohne noch vier Zugaben zu spielen. Insgesamt kommen KAMELOT an diesem Abend auf 110 Minuten Spielzeit. In diesen 110 Minuten befanden sich zwei neue Songs, zwei Bonustracks, einige Instrumentalpassagen sowie eine Show, die kaum – wenn überhaupt eine Band zurzeit toppen/halten kann.

Setlist KAMELOT:
Ghost Opera
Eden Echo
The Great Pandemonium
Human Stain
Center Of The Universe
Wander
The Pendulous Fall
Instrumental
When The Lights Are Down
Keyboard Solo
The Haunting [Somewhere In Time]
Hunting Seasons
Rule The World
Drum Solo
Forever

______________________________

Black Halo
Seasons End
Karma
March Of Mephisto






Fazit: “Magic Moments” kann man anscheinend doch wiederholen, wenn man KAMELOT heißt. Erneut ein Erlebnis, welches nicht viel zum Meckern einladen dürfte. Einziger Punkt, den man kritisieren kann, ist, dass die Band sich live sehr auf die neuen Sachen beschränkt und die halbe Diskografie unter den Tisch fallen lässt. Abgesehen davon gibt es aber nichts an diesem Abend, worüber man sich aufregen könnte. Selbst die Merch-Preise sind für eine amerikanische Band europäisch angepasst und liegen bei 20€ für ein Shirt. Wer mit der Musik von KAMELOT etwas anfangen kann, dem sei gesagt, sich die Band auf jeden Fall anzusehen – es ist ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergessen wird.

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 19.04.2010 | 17:44 Uhr
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