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Datum: 11.05.2011Stadt: Hamburg

KAMELOT haben gerade erst dafür gesorgt, dass man die Band mit gespaltenem Blick betrachtet. Durch den Weggang von Sänger Roy Khan war für vielen sofort klar: die Band hat ihre besten Zeiten nun hinter sich. Überraschenderweise wurde die Tour nicht abgesagt, sondern sofort ein grandioser Ersatz besorgt. Mit Fabio Lione von RHAPSODY OF FIRE scheint zumindest die Tour gerettet, denn nur für diese steht der Italiener zur Verfügung. Trotzdem bekomme ich - als totaler KAMELOT-Fan - ein sehr mulmiges Gefühl, einen anderen am Mikrofon zu sehen zu bekommen. Nun ja, der 11.05.2011 wird mich und viele andere davon überzeugen, ob die Band mit einem anderen Sänger noch bestehen kann oder man nun dem Ende entgegen marschiert.

.: SONS OF SEASONS :.

Die neue Hoffnung, wenn es um Symphonic-Metal geht, darf an diesem Abend eröffnen. Mit einem Intro und einer eleganten Tänzerin [leider erinnert das etwas zu sehr, an die sonst von KAMELOT bekannten Show-Einlagen] eröffnen SONS OF SEASONS die Show. Der Sound ist gut und hat ordentlich Dampf und auch das Bühnenverhalten der Jungs hat ordentlich was zu bieten. Leider ist die Halle, zu diesem Zeitpunkt, noch nicht einmal zu einem Drittel gefüllt. Auch wenn sich während der Lieder kaum Aktivitäten im Publikum zeigen, der ordentliche Applaus lässt für sich sprechen, welchen die Band nach jedem Lied abstauben kann. Ein solider und guter Auftritt der Band, in dem man mehr Fans dazu gewonnen haben dürfte, als sie zu verlieren Nach 30 Minuten ist allerdings auch schon Schluss und es wird Zeit für die erste Umbaupause.







.: AMARANTHE :.

Gerade einmal fünfzehn Minuten werden umgebaut, dann kommen die neuen Mannen und die Dame von AMARANTHE zu ihrem Einsatz. Höchst motiviert und mit einer Menge Spaß an der Musik, feuert die Band ihr Material vom ersten Album in die Menge. Mit ihrem Melodic-Death-Metal - mit sehr popigen Einlagen – und hier und da leicht Trance lastigen Sound, tanzt man mit der Musik zwar etwas aus der Reihe aber der Funke der Band steigt gleich auf das Publikum über. Mit der Mischung der drei Sänger und eben ganz viel Spielfreude, hat man das Publikum gut im Griff und übertrifft tatsächlich den Applaus von SONS OF SEASONS. Auch hier ist nach dreißig Minuten, das Ende der Show für die Band in Sicht, allerdings nicht ohne noch einmal alles zu geben und dafür auch eine Menge Anerkennung vom Publikum zu bekommen.








.: EVERGREY :.

Mit EVERGREY hat man sich einen sehr starken Special Guest ausgesucht, der in der Vergangenheit mit sehr starkem Material und guten Shows von sich reden machte. Die Halle ist etwas über halb voll, als die Mannschaft die Bühne entert und mit „Leave It Behind Us“ vom aktuellen Album die Hütte abreisen. Der Sound ist druckvoll und gut abgestimmt. Lediglich ein kleines Surren in der Gitarrenspur nervt die ersten drei Lieder etwas. Dies bekommt man aber schnell in Griff und die Band kann weiter mit ihren melancholischen Melodien die Markthalle in ihren Bann ziehen. Eine gute Mischung zwischen frühem Liedgut wie „The Masterplan“ und neuen Stücken wie „Wrong“ und „Frozen“ schaffen ein gesundes Gleichgewicht, welches zwar die Fans in der Markthalle nicht zum ausrasten bringt, allerdings für sehr viel Applaus sorgt. Es scheint den Zuschauern einfach zu warm zu sein, für mehr Aktivitäten, als die Hände zum Klatschen zu bewegen. Macht aber nichts, die Band zieht ihr Programm professionell durch und bahnt sich mit neun Liedern den Weg zum Ende des Auftrittes, welcher gut 50 Minuten fasst. Mit sehr viel Dankbarkeit und einem Lächeln im Gesicht, verlässt die Band die Bühne und macht den Weg für KAMELOT frei.

Setlist EVERGREY:

Leave It Behind Us
Monday Morning Apocalypse
Wrong
Blinded
The Masterplan
Recreation Day
Frozen
Broken Wings
A Touch of Blessing


.: KAMELOT .:

Kurz bevor die Band auf die Bühne kommt, macht sich bei dem KAMELOT-Fanboy schon ein komisches Gefühl im Magen breit. Wie oft habe ich die Band schon erleben dürfen und nun wird ein anderer Sänger die Show durchziehen, wobei Khan eine so starke Persönlichkeit auf der Bühne war… nun ja…














Der Aufbau ist, wie man es von der Band gewohnt ist, sehr gewaltig. Sehr große Lichtstrahler, Seitenwände, Backdrop, Boxen zum raufstellen und seitliche Bühnenerhebungen – pompös wie man es eben gewohnt ist. Mit „Rule The World“ legt man an diesem Abend los und ich bin von der ersten Minuten an geplättet. Fabio macht seine Sache in einer solch grandiosen Haltung, dass es kaum auffällt, dass Khan nicht da ist. Natürlich gibt es leichte stimmliche Unterschiede aber vom Bühnenverhalten und Klasse der Stimme, gibt es kaum einen Abweichungen zu bemerken. Der Rest der Band gibt wirklich von der ersten Minute an alles und schafft es tatsächlich alles so erscheinen zu lassen, als wäre alles wie immer. Mit „Ghost Opera“ gibt es danach etwas für die schnelleren Liedgut-Vernatiger und auch hier passt alles. Nicht zuletzt die Fans in der Halle wissen die Leistung zu huldigen und zetteln immer wieder lautstarke Sprechchöre an. Ein so warmer Empfang macht es der Band sehr leicht, sich durch das Material zu spielen. Auch hier gibt es ein paar kleine Überraschungen, wie das längst vergessene „A Sailerman’s Hymn“. Solche Überraschungen machen den Abend tatsächlich zu einem echten Highlight. Hier und da arbeitet man mit Gastsängern und auch im Hintergrund sind immer wieder Sänger und Sängerinnen platziert, um die Songs zu unterstützen – sei es gesanglich oder durch Showelemente. Die Mischung aus altem und neuem Material läuft sehr gut und auch die Fans werden nicht müde. 90 Minuten bahnt sich die Band ihren Weg durch das Liedgut der Vergangenheit und der Gegenwart, bis „March Of Mephisto“ den Schlusspunkt setzt.












Prachtstücke aus der Setlist von KAMELOT:

Rule The World
Ghost Opera
The Great Pandemonium
The Human Stain
Center Of The Universe
Descent of the Archangel
A Sailorman's Hymn
When the Lights Are Down
Soul Society
EdenEcho
Necropolis
Forever
Karma
March Of Mephisto


Fazit: Eine großartige Show, mit wirklich vielen Überraschungen geht zu Ende. Alle vier Bands haben ihren Teil dazu beigetragen, dass dieser Abend ein echter Spitzenabend wird. Man könnte bei KAMELOT anfangen, auf hohem Niveau zu meckern. Die Showelemente haben im Vergleich zu den letzten Shows, minimal eingebüsst und auch die Länge der Show ging um gut fünfzehn Minuten zurück aber wenn man sich einmal anschaut, unter welchen Sternen dieser Abend gestanden hat, dann kann man mehr als nur zufrieden sein mit dem was man bekommen hat. Wenn KAMELOT einen Mann wie Fabio Lione fest in die Band bekommen, dann dürfte eines klar sein: KAMELOT haben schon ohne Roy Khan Alben gemacht und bestanden und sie werden auch wieder Alben ohne ihn machen – und weiterhin bestehen können. Alles steht und fällt somit mit der Sängerwahl für die Zukunft…

Persönliche Tourempfehlung 9,5/10

Ashes Of Eden

Autor: Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden] | 16.05.2011 | 22:47 Uhr
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