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Band(s):
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Datum: 07.08.2010Stadt: Würzburg



Die Hochzeit des Stoner Rock mag ja vergangen sein, dennoch covert John Garcia weiterhin recht unverdrossen KYUSS, Dave Wyndorf und seine MONSTER MAGNET sind scheinbar ebenfalls nicht totzukriegen und auch [die erst letztjährig reformierten] KARMA TO BURN touren erneut durch deutsche Clubs, nachdem sie bereits Ende letzten Jahres hierzulande zusammen mit THE ATOMIC BITCHWAX unterwegs waren.



Dabei beweist die heutige Stippvisite im Würzburger „Immerhin“ die Verbundenheit des Instrumentaltrios aus West Virginia mit dem Underground bzw. der Szene, denn auf ihrer aktuellen Europareise [auf diversen Festivals und als Support eben für MONSTER MAGNET] sind KARMA TO BURN mittlerweile längst wieder größere Venues gewohnt.
Untergrund bedeutet allerdings auch manchmal Reduktion auf das Nötigste, was in diesem Fall Verzicht auf Monitorboxen und einen Auftritt lediglich vor einer Backline bedeutet. Die als Support angekündigten Kalifornier von YEAR LONG DISASTER [deren Sänger Daniel Davies auf dem aktuellen KTB-Album zu hören ist und bei denen auch KTBs Basser Rich Mullins mitspielt] entfallen deshalb schon mal.
Die anfängliche Enttäuschung darüber verfliegt dann aber zügig, als besagter YLD-Sänger höchstselbst als zweiter Gitarrist [neben Will Mecum] bei KARMA TO BURN mit auf der Bühne steht und den ohnehin feisten Grooves und Riffs damit noch mehr Fett verleiht.
Mr. Davies übernimmt nämlich offenbar ab sofort nicht nur wie selbstverständlich die zweite Klampfe, sondern auch die Rolle des Frontmanns bei KARMA TO BURN, bedankt sich zwischen den Songs und intoniert natürlich auch das aktuelle „Waiting On The Western World“ und ein paar weitere, z.T. brandneue Songs, was das ansonsten bekanntermaßen rein instrumentale Set der Südstaatler deutlich auflockert.



Ansonsten wird das schuhkartongroße, bunkerartige [und mit ca. 70 zahlenden Gästen bereits proppenvolle] „Immerhin“ vom bekannten KARMA TO BURN-Sound und ihren [überwiegend] lediglich durchnummerierten Songs ohne viel Worte, dafür aber mehr als amtlich durchgerockt.



Trommler Rob Oswald [der immer irgendwie wie ein leicht manischer Eremit aus der Mojave-Wüste 'rüberkommt] zerdrischt dabei den ein oder anderen Drumstick und generell scheint die unmittelbare Nähe zum Publikum der Band richtig gut zu gefallen, was nicht nur Bassist Rich Mullins unablässig breit grinsen lässt, und so schwitzen binnen kurzem nicht nur die ersten Reihen redlich.
Als nach einer guten Stunde unbarmherzig groovendem Stonersound mit "Twenty" schon Schluss sein soll, besinnt sich die Band denn auch nicht lange und legt noch ein paar Songs und das BLACK SABBATH-Cover „Never Say Die“ nach.

Doch damit gibt sich die unterfränkische Stoner-Crowd heute noch lange nicht zufrieden und so lassen sich KARMA TO BURN zu einem weiteren Encore überreden, das aus zwei YEAR LONG DISASTER-Stücken, nämlich „Love Like Blood“ und dem grandiosen „Show Me Your Teeth“ besteht und von den wenigen, hartnäckig verbliebenen Fans abgefeiert wird.
Für schlanke zehn Euro Eintritt also ein mehr als denkwürdiger Konzertabend...!

dkay

Autor: Dirk Konz [dkay] | 14.08.2010 | 22:17 Uhr
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