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Datum: 08.10.2004Stadt: Glauchau

Da für mich KATAKLYSM mit „Serenity In Fire“ DAS Death Metal Machtwerk 2004 schlechthin abgeliefert haben und ich vor lauter knipsen und filmen auf dem UFTG in Gemünden im vergangenen August diese Band mit dem Ausnahmedrummer Martin Maurais kaum richtig mitbekommen hatte und weil man sie eh immer wieder live sehen kann/muss, da sie live schon immer eine Bank waren und jedes Mal ein fettes Brett abliefern, musste ich nebst Freundin und Kumpels, die in Form als Rhythmusfraktion von VIOLATION in ihrer Freizeit lärmen, ins Sachsenland nach Glauchau in die Alte Spinnerei an einem Freitag die A9 und dann die A72 entlangdüsen. Düsen ist da allerdings Mangelware, aber irgendwie hatten wir an diesem Tag doch mehr Glück als Verstand und kamen relativ gut durch die zahlreichen Heimfahrerstaus.


Dennoch verpassten wir die Opener INTO ETERNITY und jetzt weiss ich immer noch nicht, was ich von dieser Band halten soll. Hmm, schade. Hätte mich interessiert, aber Arbeit und Kohle verdienen ist nunmal auch wichtig und früher hat man bei meiner Firma nunmal nicht Feierabend. Leider...

:MYSTIC CIRCLE:

Dafür sollte ich das erste Mal eine Band sehen/hören, um die ich aufgrund ihrer bisherigen Releases immer einen weiten Bogen gemacht hatte - MYSTIC CIRCLE. Auf diese Band trifft wohl das alte MANOWAR-Motto „Entweder man hasst, oder man liebt sie“ zu; nach diesem Abend sollten sie aber in die Belanglosstufe aufgestiegen sein.
Ihre Alltagsriffs rissen mich jedenfalls nicht vom Hocker und was hängen blieb, waren ein paar wackelnde Zottelmähnen, angewurzelte Groupies vor der Bühne und ein Intro zu einem Song, der aus SLAYER´s „Angel Of Death“-Anfang bestand. Da die Band etwas mit “Circle“ im Namen hat, musste natürlich auch CELTIC FROST´s „Circle Of The Tyrants“ dran glauben. Dieser Song wurde wenigstens komplett runtergezockt, obwohl man dies wohl auch nur wegen der leichten Nachspielbarkeit des Klassikers in die Tat umsetzte. Das nächste Mal, falls es das geben sollte, möchte ich aber SLAYER bitte komplett hören!



:GRAVEWORM:

Nach einer wirklich kurzen Umbaupause sollte der Abend auch musikalisch gut beginnen, denn jetzt standen die Tiroler Höllen-Spatzen GRAVEWORM auf der Bühne und sofort kam aus den ersten Reihen ein wildes Gekreische wie man es von BoyGroups aus dem Fernsehen her kennt. Da der Sound aber laut genug war, wurde es glücklicherweise nicht sonderlich lästig und ich widmete mich mehr der Performance auf als vor der Bühne.
Ein weiteres Mal war ihr Aushilfsgitarrist am Start (Name leider unbekannt), der ebenfalls schon auf dem „Brutal Assault Open Air“ in Tschechien aushalf. Der eigentliche 2. Gitarrist musste aufgrund einer Blinddarmentzündung kurz vor Tourbeginn leider daheim bleiben; mittlerweile dprfte er aber wieder fröhlich die Alpenkuppen raus und runter hüpfen.
Und noch ein Aushilfsmitglied war mit auf Tour – Moritz Neuner von den Österreichern DARKWELL, der ebenfalls noch bei DORNENREICH, ABIGOR und wer weiss was noch für Bands, bei denen er seine Gliedmaßen im Spiel hat. Ein absoluter Freak, der wahrscheinlich nur noch bis Ende des Jahres auf dem Hocker sitzen wird, aber wer weiss, wer weiss...
Frisch aus dem Studio von ihren Aufnahmen zu ihrem nächsten Album „N(u)tobia“, für das man Andy Classen in den Stage One Studios aufsuchte, ging es also on Tour und wie jeder sehen konnte, war die Band sehr glücklich mit dieser Situation. Vor allem Basser Harald verging kaum das Grinsen im Gesicht. Aber wer würde bei einem Anblick auf eine satt gefüllte und bangende Alte Spinnerei schon eine miese Miene ziehen?
Neben den gewohnten Hits der NB-Schützlinge gab man auch zwei neue Songs Preis. Beide reihten sich nahtlos in die anderen ein und so wird die neue Scheibe auch sicher keinen Fan enttäuschen. Enttäuschte Fans gab es an diesem Abend wohl eh nicht, denn der Auftritt war erste Sahne und ich holte mir ein Schwarzbier; schliesslich muss man die lokalen Bierangebote auch ausnutzen. ;)


:KATAKLYSM:

Diesmal gab es eine etwas längere Umbaupause, da man speziell am Drumkit einiges umändern musste. Wieso, brauch ich eigentlich nicht mehr erklären, denn Martin Maurais´ Künste dürften mittlerweile jedem Leser dieser Zeilen bekannt sein und wenn nicht, dann bitte sofort in den nächsten CD-Shop und „Serenity In Fire“ zulegen, MARSCH MARSCH!
Live bringt es der etwas verschlossene und immer freundliche Typ genauso wie auf Platte rüber und dazu braucht er natürlich ein vernünftiges Kit. Headlinerstatus aus guten Gründen also und diese wurden in den nächsten ca. 75min livehaftig jedem von den ca. 300 Anwesenden ein weiteres Mal bewiesen. Und wie!
Natürlich wurden einige Tracks der 04er Killerscheibe dargeboten, aber auch ältere Sachen und sogar ein Song von der „The Mystical Gate Of Reincarnation“ wurde zum Besten gegeben. Und da ich eine ehrliche Haut bin, geb ich auch offen zu, daß ich diese Scheibe nicht besitze und daher weiss ich auch nicht, welcher Titel es genau war. Sorry.
Nach einer dreiviertel Stunde ungefähr ging die Front von der Bühne und überliess selbige wie bei jedem Gig ihrem Schlagwerker für sein Solo, das diesmal von ein paar anbetenden Fans, unter anderem Phil, der neue Schlagwerker von VIOLATION, auf der Bühne begleitet wurde. Solang bis die Security die sabbernden Slaves Of Maurais höflich von der Stage bat. Kurz darauf war das Alleinspiel beendet und es ging wieder nahtlos in „Blood On The Swans“ mit den auf die Bühne zurückkehrenden Bandmembers über.
Apropos Fans auf der Bühne. Man soll es ja nicht glauben können, aber es gibt noch Schuppen in Deutschland, in denen die Veranstalter die Leute stagediven lassen und die Alte Spinnerei gehört dazu. Darum herrschte auch ein reger Verkehr neben den Bandmitgliedern während der Performance und da die Kanadier weiterhin fleissig am Sammeln von Material für ihre im nächsten Jahr erscheinende DVD sind, wird man eventuell auch ein paar Szenen von diesem mehr als unterhaltsamen Abend wiederfinden.

Nach über einer Stunde und zwei oder drei Zugaben (so genau weiss ich das nicht mehr, da einer meiner Kumpels mittlerweile mindestens 6,66 Promille intus hatte und uns ziemlich auf die Nerven ging) war es aber auch Schluss mit lustig und die kurz zuvor noch Zugabe fordernden Fans machten sich auf den Weg nach Haus. Wir schlossen uns nach dem üblichen “Komm schon! Wir fahren jetzt! Nein, du musst dir nicht noch ein Bier kaufen! Wieso redest du mit der Säule?! Nein, sie hat nichts zu dir gesagt! Komm, wir fahren auch noch zu Mäc Doof...ja, da liegt einer aufm Weg! Bla...seufz...“-Prozedere der Mehrheit an und waren trotz der sehr guten Leistungen der beiden letzten Bands an diesem Abend sehr froh, als wir wieder in der heimischen Stube ankamen.

trabi

Autor: Danny Jakesch [Trabi] | 16.10.2004 | 22:11 Uhr
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